Vorgruppen bei Wintertour

Auf Tour mit Depeche Mode: Nadine Shah

Nadine Shah (Pressefoto).Depeche Mode machen gerade eine Pause und werden in wenigen Wochen für die Hallentour nach Europa zurück kehren. Zeit, um Euch schon einmal kurz die Bands und Künstler vorzustellen, die im Vorprogramm auftreten werden. Den Beginn macht Nadine Shah.

Die Nordengländerin hat gerade im Sommer ihr „erstaunliches und berührendes“ (Spiegel) Debütalbum „Love Your Dum And Mad“ (Amazon) veröffentlicht, das dies- und jenseits des Kanals in den höchsten Tönen gelobt wird. Die Verbindung zu Depeche Mode ist schnell gefunden: Produziert hat das Album nämlich Ben Hillier, der auch für die letzten drei Depeche Mode-Alben verantwortlich ist.

Okay, ich sehe gerade die Ersten von Euch dankend abwinken. Aber damit würdet ihr der Dame Unrecht tun und vor allem Musik verpassen, die unter die Haut geht. Shahs melancholische und düstere Songs bewegen sich irgendwo zwischen Neofolk und düsterem Pop. Beim Hören ihrer Stücke gingen mir zwei Namen durch den Kopf: PJ Harvey und Nick Cave. Wenn ihr meine Assoziation nachvollziehen wollt, hört Euch die drei Anspieltipps unten an.

„Love Your Dum And Mad“ ist ein wunderbares Herbstalbum – davon könnt ihr Euch live bald selbst überzeugen.

Im Moment tour Nadine Shah durch kleine Clubs (5.11. – Köln, 6.11. – Berlin, 7.11. – Hamburg > Tickets), bevor es mit Depeche Mode auf die große Bühnen geht. In Deutschland ist sie Support bei den Konzerten in Köln, Hannover, Berlin und Erfurt.

Mehr zu Nadine Shah unter http://nadineshah.co.uk

Super happy to be supporting @depechemode on tour this November in Germany! "Reach out and touch faith" ??

— Nadine Shah (@nadineshah) October 11, 2013

<

Anspieltipp: Aching Bones

Nadine Shah - Aching Bones (Official Video)

Anspieltipp: Dreary Town

Nadine Shah - Dreary Town (Official Video)

Anspieltipp: To Be A Young Man

Nadine Shah - To Be A Young Man (Official Video)

Letzte Aktualisierung: 27.1.2014 (c)

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

86
Kommentare

  1. t2dM
    13.10.2013 - 15:25 Uhr
    10

    wow...

    das ist ja soo gut – ihr solltet euch nur mal kurz darauf einlassen! Ihr könnt euch ja einfach vorstellen, dass ‚to be a young man‘ von martin gesungen wird – schon klappt es ;)

  2. Dressed in Red
    13.10.2013 - 15:22 Uhr
    9

    Hatte mir gleich das Album der Soulsavers geholt nach deren gelungenem Support auf der letzten Tour.
    Grausig die Vorstellung, da würden VNV Nation, Mesh oder De/Vision spielen mit ihrem szenekonformen Klischeeaufgewärme. Das sind mehr Handwerker als Künstler, bei den Vorgruppen von DM ist es zum Glück anders herum.
    Wenn irgendwas unpassend als Einstimmung war, dann das Minimal Techno-Set von Martin vor den Auftritten.

  3. Gerd
    13.10.2013 - 14:59 Uhr
    8

    @zählwerk

    schonmal daran gedacht, dass sich dm vielleicht gar nicht zu einer szene bekennen? und wenn dann schon gar nicht die „szene“ die du hier ansprichst? da sind sie doch glücklicherweise um meilen von entfernt, oder seh ich das falsch?

  4. PeterDM101
    13.10.2013 - 14:33 Uhr
    7

    Schrecklich!!!! Bitte nicht, hoffentlich singt sie nicht in Oberhausen, sonst muss ich ganze Menge Tomaten mitnehmen;)))) hahahaha!!!

  5. ivilover71
    13.10.2013 - 14:09 Uhr
    6

    Melancholisch-bitte nicht !!!

    Die gute Frau tut mir jetzt schon leid.Ich höre schon die Fans u.Konzert-besucher pfeifen u. buhen bis auf die ,welche noch nicht eingeschlafen sind.
    Klar,jeder Künstler sollte Anerkennung u. Respekt bekommen aber man kann
    doch solche melancholisch-düstere Songs nicht als Support nehmen,daß auch noch im Herbst/Winter wo eh die meisten depri drauf sind.
    Sorry ,aber für mich ein NoGo !
    Aber da muss ich in Erfurt am 01.12. wohl durch !0)

  6. zaehlwerk
    13.10.2013 - 14:08 Uhr
    5

    Gerd, es gibt unzählige Bands die nicht im Ansatz nach DM klingen. Und selbst wenn, ich höre mir lieber etwas ähnliches an und freue mich drüber als irgend nen Rotz vorgesetzt zu bekommen. Bei kleinen Konzerten anderer Bands spielen auch szene-typische Gruppen im Vorprogramm. Bei Project Pitchfork war leztens Architect aka Daniel Myer als Support. Hatte ich bis dahin noch nie gesehen und es war echt super.

  7. ich
    13.10.2013 - 13:56 Uhr
    4

    Leider ist es ja seit vielen Jahren (oder schon immer) so, dass hier in Deutschland die Vorgruppen von DM für die Fans keinen hohen Stellenwert haben, ja sogar schon ausgebuht wurden. Schlimm!!! Vor allem wenn man überlegt, dass DM auch mal klein als Vorgruppe begonnen haben. Man sollte allen eine Chance geben und so ne halbe Stunde ist schnell vorbei.

  8. Gerd
    13.10.2013 - 13:29 Uhr
    3

    weil diese „synthiepopbands“ in den allermeisten fällen nur DM imitieren? und das auch noch auf eine schlechte art und weise?
    es gibt glaub ich heutzutage auf den konzerten zum glück musikalisch geöffnetere leute als die handvoll die zu den diversen dm kopien laufen.

  9. zaehlwerk
    13.10.2013 - 13:24 Uhr
    2

    Naja… geht so. Warum verpflichtet man denn nicht mal ne schöne Synthpop-Band? Das finden die DM-Fans meist gut und hätten sich schon mal warmgefeiert.

  10. Erik
    13.10.2013 - 13:18 Uhr
    1

    Aber wir wollen doch bei den shows eingeheizt werden und nicht einschlafen. :)
    Das problem hatten wir auf der letzten hallentour schon mit den soulsavers. ;)

1 2 3 9