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50.000 Zuschauer

Depeche Mode geben erstes Düsseldorf-Konzert

Dave und Fletch live. Foto: Uwe GrundDepeche Mode spielten am Mittwochabend ihr erstes von zwei Konzerten in der Düsseldorfer Esprit-Arena. Insgesamt werden rund 100.000 Zuschauer den Electro-Pioniere in der Landeshauptstadt zujubeln. Wir haben die Bildern und die Setlist Für Euch.

Bei der Setlist gab es keine Überraschungen, die erwarten wir erst für das zweite Konzert am Freitag. Bei den zwei Martin-Songs hat es Judas erneut ins Live-Repertoire geschafft.

Anfang der Woche hatte sich die Band im Breidenbacher Hof, mitten in der Innenstadt von Düsseldorf, Quartier bezogen. Andy Fletcher nutzte den freien Montag für einen Einkauf im nahe gelegenen Saturn. In den Tagen bis zum Konzert wurde das Hotel von Fans belagert. Wer lag genug ausharrte, bekam ein Autogramm.

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Bilder

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Düsseldorf-Stream

Setlist

01. Welcome To My World
02. Angel
03. Walking In My Shoes
04. Precious
05. Black Celebration
06. Policy of Truth
07. Should Be Higher
08. Barrel Of A Gun
09. Higher Love (Martin)
10. Judas (Martin)
11. Heaven
12. Soothe My Soul
13. A Pain That I’m Used To
14. A Question Of Time
15. Secret To The End
16. Enjoy the Silence
17. Personal Jesus
18. Goodbye
—- Zugabe —-
19. Home (Martin)
20. Halo
21. Just Can’t Get Enough
22. I Feel You
23. Never Let Me Down Again

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Themen: Schlagwörter
Sven Plaggemeier

Hi, ich bin Sven und betreibe als Gründer die Webseite depechemode.de. Hauptberuflich leite ich ein Team von Content-Spezialisten bei einem Telekommunikationsunternehmen. Vernetze Dich gerne mit mir bei Facebook, LinkedIn oder Xing.

247 Kommentare

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  1. Danke!

    Ohne Vergleiche zu anderen Konzerten dieser Tour zu ziehen oder mich über die Tonprobleme zu beschweren:

    MIR HAT’S BESTENS GEFALLEN!

    Ich habe jeden Augenblick genossen, auf die
    Setlist war ich vorbereitet, auf die nicht ganz so dolle Stimmung und Akustik auch… Mir geht’s um’s Gefühl welches die Jungs mir vermitteln-mich haben sie abgeholt und mitgerissen. Die Füße tun weh, die Stimme ist weg und ich hatte den besten Blick auf Dave.

    Ralf aus der Nähe von Friedrichshafen am Bodensee: Danke fürs Vorlassen mit meinen 1,60 Meter. Das werde ich Dir nie vergessen! ;-)

  2. Ich frage mich ob ich beim selben Konzert wie manch andere hier war. Ich kann nur sagen das die Stimmung sensationell war, die Setlist die beste seit 1998 und die Band absolut berauschend drauf war.
    Welche Kritik ich zulasse ist die am Veranstalter. Wir hatten auf dem Weg zum FOS-Bereich, vor dem Konzert keine Möglichkeit irgendwo Getränke zu kaufen oder uns mal ein Merchandisestand anzusehen. Man konnte erst nach dem Konzert einmal um die ganz Halle laufen um endlich mal an einen der begehrten Becher mit Wasser oder Bier zu gelangen.
    Naja und über die Preise beim Merch möchte ich lieber schweigen …..

  3. geh bloß hin

    @sigi
    geh zum konzert, kann ich dir nur raten. ich war in berlin!!! wer weiß, wer weiß ob es noch mal die möglichkeit gibt.

  4. Ja,danke du Lieber,werde gehen und den schmerz vergessen,würde es sonst bestimmt bereuen ;-)

  5. ja Sigi du bereust es wenn du nicht gehst , es war gestern super geil !

  6. Konzert 3.7.

    Also ich muß sagen, das Konzert war top und die Stimmung super.Kleinere Probleme bei Ton und Technik passieren nun mal bei einem Live Event .Meinem Eindruck nach war die Band super drauf. Wir waren auf dem Oberrang,da war die Stimmung auch toll und die Sitzplätze wurden in den meisten Fällen zum Stehplatz, mich hat es ehrlich auch nicht lange auf dem Sitz gehalten.Beim Parken gab es auch keine Probleme. Einparken ging schnell und die Abfahrt hat auch nur 5 Minuten gedauert. Alles in Allem war es ein Super Abend.

  7. Muss Andrea leider zustimmen. Man hatte den Eindruck,dass immer nur kleinere Gruppen in der Halle feiern,aber (bis auf wenige Ausnahmen) nie die ganze Halle. Besonders schade fand ich,wie lasch die Jungs nach Goodbye wieder auf die Bühne „gebrüllt“ wurden. Wobei das auch der einzige kleine Kritikpunkt an der Setlist wäre, Goodbye als letztes Lied des ersten Blocks nach ETS und PJ zu spielen wirkt leicht deplatziert. Die Stimmung kocht nach PJ und dann nach dem nicht grade besonders stimmungsstarken Goodbye(höre es aber gern auf CD) von der Bühne,das lässt die aufgekommene Stimmung nach ETS und PJ schon ziemlich nach unten gehn. Ansonsten Setlist top,vor allem Halo.

  8. @ my personal D*M*soulsist*A
    Ich bin schon voll und ganz im Countdownmodus, kann es kaum erwarten, bis es endlich losgeht…
    : )
    …die Uhr läuft…

  9. @ Andrea:

    Wie immer hängt es davon ab, neben welchen Leuten man stand.
    Wir hatten in unseren FOS 2 Bereich um uns herum nur feierwütige Leute, gingen vom ersten Moment richtig mit, vor allem das Mädel neben mir!
    Hab mich riesig darüber gefreut, denn mein Mann und ich haben die Jungs auch ordentlich gefeiert.
    Von den Rängen hab ich nichts mitgekriegt, ab und an mal ein Blick hingeworfen, aber konnte nicht richtig erkennen ob die Leute mitgehen.

    Zu sagen, dass es ein trauriger Abend war, ist m.E. aber ein wenig übertrieben.
    Das Publikum war spitze und gut drauf, auch bei Mart´s Songs, er hat sich auch über das Publikum sehr gefreut, hat man ihm angesehen.
    Also, die Anerkennung war definitiv da :)

  10. schade für DIE GEILSTE BAND DER WELT das düsseldorf sich gestern so TRAURIG gezeigt hat….hatte das gefühl 44.000 sind vor dave zu stein erstarrt oder haben ihre karten gewonnen und wussten nicht WAS SIE DA SOLLTEN…zumind ein MIT KLATSCHEN kann man erwarten….aber was traurig ist, wenn dave ein lied einstimmt und auf das publikum hofft und dieses ihn mehr als 1mal STUMM STEHEN lässt, ich persönlich habe noch nie ein so stummes, trauriges, inaktives konzert erlebt und solche leute schnappen den richtigen fans die FOS karten weg…das war so traurig und ich hoffe für die jungs, das sie freitag ein mitgerisseneres und begeistertes publikum haben und diese ihnen die anerkennung geben die sie verdienen und nicht schon tausende vor den zugaben GEHEN….!!!!…aber trotz allem ein DANK an die band, wir haben euch gerockt, gefeiert und uns die seele aus m leib gesungen, wenn auch leider teilweise einsam und nur in kleinen grüppchen…..SIE WAREN EINFACH NUR GEIL !!!!

  11. Ich war vor dem Konzert am Breitenbacher Hof wo Dm sich aufgehalten haben.
    Standen ca 2 Stunden dort. Das warten hatt sich gelohnt, habe ein schönes Bild von Peter Gordeno mit mir.

  12. Gut, dass ich nicht da war...

    Depeche Mode in Düsseldorf: Eindrucksvoll, aber nicht überwältigend

    VON PHILIPP HOLSTEIN – zuletzt aktualisiert: 04.07.2013 – 12:17

    Düsseldorf (RPO). Die britische Band Depeche Mode gab ihr erstes von zwei Konzerten in der Esprit-Arena. 43.000 Fans erlebten den Auftritt von Dave Gahan und Co. Dass man doch noch zufrieden nach Hause ging, ist dem grandiosen Zugabenblock zu verdanken. Das Konzert war eigentlich schon vorbei, da kehrte Martin Gore alleine auf die Bühne zurück. Der Songschreiber der britischen Band Depeche Mode trug schwarze Glitzerweste zur Anzughose. Er schaute aus kajalverschmierten Augen, ein trauriger Clown, ein Engel der Abgründigkeit, und er sang „Home“, das tieftraurige Lied über einen, der endlich erkennt hat, wohin er gehört. Das war intensiv, bewegend, und das Publikum wollte nicht, dass Gore den Song beendete, es klatschte, jubelte, versuchte jede Note aufzubewahren. Gore verbeugte sich, übergab an Dave Gahan, seinen Sänger, und der beschleunigte den Abend, er brachte das 30 Jahre alte „Just Can’t Get Enough“, zu dem Andy Fletcher jene hohen Töne aus dem Synthesizer holte, die darin seit Depeche Modes Wende vom Synthie-Pop zum Industrial-Sound lagern. Gahan gab „I Feel You“ sowie mit nacktem Oberkörper den Song-Giganten, dieses Getüm, das ihn bei jedem Auftritt hinaustreibt auf den Steg, der von der Bühne in die Menge führt: „Never Let Me Down Again“. Rund 43.000 Fans kamen in die Düsseldorfer Esprit-Arena, um Depeche Mode zu sehen, und sie erlebten einen eindrucksvollen, aber keinen großen Abend. Die Gruppe begann stark, der Titel „Black Celebration“ von 1986 war ein früher Höhepunkt. Gahan, der sonst immer in Bewegung ist, der bei „A Question Of Time“ den Ständer des Mikrofons wie einen Zauberstab schwang und als Rumpelstilzchen um ein imaginäres Lagerfeuer tanzte, verharrte an einer Stelle. Auf den zwei LED-Schirmen, die neben der im Gegensatz zu früheren Tourneen eher minimalistischen Bühne angebracht waren, sah man die Projektion seines Gesichts: Augen geschlossen, gefurchte Züge, Erinnerung an Schmerz. Zwischen seinen Einsätzen zuckte sein Kopf, es war gespenstisch und sehr gut, es war so überwältigend und tragisch wie dieses Lied von dieser Gruppe live eben sein muss. Depeche Mode hat in Gahan den charismatischsten Frontmann aller Bands in der Stadion-Liga des Rock, und wer je Songs wie „Enjoy The Silence“ hörte, wird diesen Bariton nicht vergessen, sein Glühen, die düstere Verheißung in der Stimme. Nur leider, und das war das Manko des Abends, sind viele der neuen Songs an Gahans Talenten vorbeikomponiert. Der 51-Jährige benötigt das klassische Schema von Strophe und Refrain, er sammelt sich während der Strophen, macht sich bereit. Dann explodiert er bei den Refrains, steckt die Halle in Brand, wirft die Arme über den Kopf, damit nichts im Weg ist, wenn er seine Hüften kreisen lässt. Stücke wie „Goodbye“ indes funktionieren so nicht mehr, sie gehören nicht in das Set eines Stadionkonzertes, da brennt nichts, da geht man im Gegenteil in Gedanken bereits durch, was man noch fürs Wochenende einkaufen muss. Das sind komplexe Kompositionen mit starker Nähe zu Radiohead, sie kommen ohne Refrains aus. Gahan ist der Körper von Depeche Mode, aber „Goodbye“ ist Musik für Köpfe. Man kann die Güte dieser Lieder nur begreifen, wenn man sie in High-End-Sound dargereicht bekommt, aber davon war dieser Abend weit entfernt. Stimme und Schlagzeug wurden weit nach vorne gemischt, Bässe hingegen erkannte man nur ausnahmsweise als solche in einem Grundbrummen, das alles Raffinement und jede Nuance verschluckte. Man muss das so deutlich sagen: Über weite Strecken war das nicht mehr als ein routiniert gespieltes Konzert, selbst Aufforderungen zum Mitklatschen wurden mit so wenig Nachdruck vorgebracht, dass das Publikum ihnen nur zaghaft nachkam. Depeche Mode veröffentlichen ihre Alben im Vierjahrestakt, an jede neue Produktion schließt sich eine Tournee an. Die Platten liefern dabei den Vorwand für die Konzerte; meist – und so war es auch hier – bekommt man dort keinen Song des Vorgängeralbums mehr zu hören. Depeche Mode arrangieren die Auftritte um die drei Klassiker „Never Let Me Down Again“, „Enjoy The Silence“ und „Personal Jesus“ herum, die bilden den Kern, der Rest ist Verfügemasse. In Düsseldorf brachte nun gerade „Personal Jesus“ die Wende zum Guten. Der Auftritt verlief bis dahin leidenschaftslos. Magisch werden Abende mit Depeche Mode ja erst, wenn Martin Gore zur Gitarre oder am Piano singt oder bei Dave Gahan ein Zahnrad im Kopf ausrastet und er auf die Knie geht oder wie bei „Walking In My Shoes“ das Wörtchen „My“ ins Unendliche dehnt. An diesen Stellen gelangt Depeche Mode nahe an die Perfektion, dann ist der Saal zu gleichen Teil gefüllt mit Publikums-Euphorie, wichtiger Musik und Künstler-Berauschtheit. Wie es also hätte werden können, und wie es bei dieser Herzensband, die nirgendwo so innig verehrt wird wie hierzulande, genau genommen unbedingt hätte werden müssen, ahnte man bei „Personal Jesus“ aus dem Jahr 1989. Depeche Mode schickten dem Stück ein langsames Intro voraus, allmählich erkannte man, was sich anbahnte. Das Publikum jubelte, Gahan spuckte einige Zeilen aus dem Refrain zwischen die trägen Töne. Dann herrschte plötzlich Stille, das Licht ging aus, Gahan schrie unvermittelt: „Reach out and touch faith“, das Licht ging an, und die Band schleuderte das Lied mit Wucht ins Auditorium. Kurz danach folgten die Zugaben, sie entschädigten für viele maue Minuten während des Zweieinviertelstunden-Konzerts. Dass man nicht ganz zufrieden war, sollte die Gruppe, die heute noch einmal am selben Ort auftritt, als Kompliment begreifen: Nur Bands, von denen man Großes erwartet, können enttäuschen.
    http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/duesseldorf/nachrichten/kultur/eindrucksvoll-aber-nicht-ueberwaeltigend-1.3513498#769982086

  13. düsseldorf 1

    dm wie immer top ! aber halle extreme scheisse ausser direkt vorne. das ist kein konzerterlebnis wie man es für 85 euro erwarten darf. dm so groß wie playmobilfiguren. wer plant die tour ? dm wohl kaum….ich bin seit 30 jahren auf den touren dabei. eventuell muss man pro abend mal ein bisschen weniger verdienen und zufrieden sein. gruss tom

  14. Mein Senf dazu:

    Konzert war, wie erwartet, total geil! Aber diverse Kleinigkeiten trübten mehr oder weniger das Bild:
    Genau vor meiner Nase wurde ein wie verrückt abtanzender Typ im Seitenbereich von der Security ständig weg geschickt. (Hat keinem was getan, stand noch nicht einmal im Fluchtweg. Drei andere Leute standen da auch, bewegten sich nicht… das war in Ordnung. Ob die Security Samenstau hatte?) ;), Der Monitor fiel ab und an aus (Mittlerer oben links), ein Taube war unterm Hallendach eingeschlossen und flatterte hilflos umher…. ;), und wirklich bedeutend war der grottenschlechte Sound. Playing the Angel in Düsseldorf: grottenschlechter Sound, Universe Tour in Hamburg: Sound war OK (bis auf den 10 Sekunden Totalausfall), jetzt wieder Düsseldorf. Geh ich nicht mehr nach Düsseldorf. Denke, es liegt an der Kombi Arena Anlage. Und die Leute… sind halt alt geworden. So wie ich.

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