Eine der prägendsten Stimmen der Pop-Kultur ist 2026 wieder live zu sehen: Alison Moyet hat eine Tour durch Europa und UK angekündigt, die sie auch nach Deutschland führt.
Insgesamt vier Konzerte stehen hierzulande an. Es hätten gerne einige Live-Termine mehr sein können, denn die britische Sängerin dürfte in Deutschland vor allem als ehemalige Sängerin von Yazoo (mit Ex-Depeche Mode Vince Clarke) einen großen Bekanntheitsgrad haben. Fans von Depeche Mode werden sich außerdem dunkel daran erinnern, dass Moyet in ihrer Kindheit und Jugend die gleiche Schule wie Andy Fletcher und Martin Gore in Basildon besucht hat.
Bei so viel Nostalgia stellt sich die Frage, was euch Alison Moyet bei ihren Konzerten präsentieren. Laut Tourankündigung spielt die Musikerin Songs aus dem Yazoo-Katalog sowie Stücke aus ihren Soloalben „the minutes“ (2013) und „Other“ (2017)“.
Über die anstehend Tour sagt Alison: „Nachdem ich viele Jahre lang mit demselben Repertoire an Songs getourt bin, sehne ich mich nach einer kleinen ‚Gaumenerfrischung‘. Ich finde, dass die Eingrenzung der Jahre, aus denen ich fischen werde, ein großartiger Weg ist, um ein musikalisches Überraschungsmenü für ganz bestimmte Vorlieben zu servieren. Ohne Haken und Ösen…“.
Tickets sind ab Donnerstag, 12.03.2026, um 11 Uhr erhältlich.
Bei diesen Konzerten könnt ihr Alison Moyet live erleben:
20.09.2026 – Hannover, Kuppelsaal
22.09.2026 – Berlin, Tempodrom
23.09.2026 – Leipzig, Haus Auensee
24.09.2026 – Frankfurt, myticket Jahrhunderthalle
Waren letzten Sommer im Berliner Huxleys bei AM.
In Summe war es 6 Konzert von/mit ihr was wir erleben durften.
Aber dieses letzte Konzert ging leider so überhaupt nicht.
Die beiden Musiker hüpften wie auf Droge auf der Bühne, im kompletten Gegensatz zu AM – sie hielt sich die knapp 80min am Mikro fest und sang.
Das Gros der Leute im Saal kam eh nur wegen der alten Yazoo Titel (wie wir auch) und wurden bitter enttäuscht. Die sgn. „Neuinterpretationen“ waren einfach nur schlecht.
Nur nen Bass-Synthi drüber und so halb „Rap“. Was soll das?
Dazu kommt, das sie in einem Interview meinte, viele der alten Songs heute nicht mehr „zu mögen“ und diese daher auch aus dem Programm genommen habe.
Und schaut man sich mal die Ticketpreise an…oh je oh je. mehr als 90€ (!) für nen Sitzplatz im Innenraum vom Berliner Tempodrom?
Nein danke.
Wenn auf Konzerten von Alison Moyet ein Song aus den Yazoo Zeiten gespielt wird, steh ich jedes mal da und sag: „Da fehlt was…“ .
Ohne Vince sind Yazoo Songs nur halbe Yazoo Songs. :-/
war mMn immer etwas mehr , als „nur“ der Gesangspart von Yazoo. Sie hat sich selbst auch immer etwas mehr als (Rn)Blues und Soulsängerin interpretiert. Und ich selbst fand, dass gerade auf ihren Soloalben ihre Stimme mehr an Authentizität gewann und das auch sie eine der Künstler war, denen der Übergang in die 90er gelang, mit weiteren wenn auch etwas breiter aufgestellten Portfolio an Pop Songs, auch zT etwas rockiger. Aber dass sie ihren Live Auftritte nun etwas mehr aus ihrem umfassenden Repertoire schöpft finde ich beeindruckend.
Und mal ehrlich, Songs wie Situation, Nobodys Diary , Don’t Go … and more, aus der gemeinsamen Zeit mit Vince bleiben zeitlose Klassiker. Schön, wenn auch diese Songs von Alyson Live gesungen werden. Eine große Lady der British Pop Szene, der 80er und darüber hinaus.
Nebenbei 80er …. schon überraschend wieviele Stars der 80er NewWave und Pop Szene dieses Jahr
Live auftreten .
Könnten sich auch auf ihren Lorbeeren ausruhen.
The Cure, the Sisters
of Fog …. äh Merci, Heaven 17,Alyson Moyet, Orchestral Manouvers in the Dark, Midge Ure (2.027) und meine Lieblings Glam-(Art)Rock Popper von
D2 ( in Stuttgart ).
(Und sry falls ich noch jemanden vergessen hab)
Wünsche allen Künstlern ausverkaufte Hallen und Stadien ….
Qualität hat nunmal kein „Verfallsdatum.“
Beste Grüße
….hmpf….ist bestimmt ganz o.k., aber ein ganzes Konzert und das in der Art wir das verlinkte Video oben?…Dann lieber nicht….ist schon etwas schwierig find ich….
Alison Moyet kann auch anders:
https://www.youtube.com/watch?v=t3JoOjzo9jY
danke für den Link – ist aber auch schon 10 wieder Jahre früher gewesen (2015). Habe bei ihr etwas den Eindruck, dass die Stimme irgendwie nicht mehr so „stabil“ ist. Bei Martin kommt mir das anders herum vor….je älter er wird, desto besser werden seine Solo-Lieder. Aber gut, muss jeder/jede selbst wissen…
beste Grüße
Marcus
Alllein für diesen einen song (Don’t go) zum Konzert gehen… Wahnsinn, dieser sound, diese Stimme, auch heute noch, so kraftvoll, Augen zu und da sind sie, die Achtziger.
Habe Alison Moyet aber nach ihren Welthits (auch mit Vince) nicht weiterverfolgt, im Gegensatz zu….