Alan Wilder : RECOIL-Updates und Hörprobe per Video

recoil.jpgAlan Wilder meldet sich heute überraschend mit einem kurzen Video zurück und gibt darin nähere Auskünfte zum neuen RECOIL-Album „subHuman“, welches Anfang Juni auf MUTE RECORDS erscheint und von vielen Fans bereits sehnsüchtig erwartet wird.

Freuen darf man sich ausserdem über eine exklusive Hörprobe von „Pray“, dem ersten Track des neuen Albums. Das komplette Video findet ihr auf der offiziellen Myspace-Seite von Alan Wilder sowie bei YouTube. Weitere Informationen zum Album folgen in Kürze !

Letzte Aktualisierung: 28.6.2020 (c)

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

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Kommentare

  1. DaveGahan
    9.5.2007 - 13:11 Uhr
    60

    Agent Orange gar nicht mehr ernst nehmen.

    Danke!

  2. DM101
    9.5.2007 - 13:06 Uhr
    59

    Zu Agent Orange!

    Mein letzter Kommentar zu diesem angeblichen Fan! Er ist nicht in der Lage zu diskutieren – obwohl er immer wieder betont, hier diskutieren zu wollen. Beleidigen kann allerdings jeder Boshido-Fan, dafür braucht man keinen Agent Orange, der diese Plattform für seinen täglichen Frust missbraucht. Ich werde seine Ausschweifungen gegen mich und andere User, die zeitweise unter der Gürtellinie sind, nicht mehr kommentieren.

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    Zu Mr Rued!

    Wenn du meinen Kommentar richtig gelesen hättest, dann verstehe ich deine Berichtigungen nicht ganz. Ich schrieb, dass man selbst den Käse von Bohlen als Kunst bewerten kann. Vor allem dann, wenn man keine Ahnung von wirklicher Kunst im klassischem Sinne hat. Was aber wirkliche Kunst ist, sollten wir nachfolgenden Generationen überlassen. Kunst und Zeitgeist, diese Begriffe sagen dir etwas?

    Dein Vergleich mit dieser Spears wurde doch schon in meinem letzten Satz („Kunst kann erfolgreich sein – oder aber auch nicht!“) beantwortet. Denk mal genau darüber nach! Du stimmst mir indirekt in vielen Dingen zu und berichtest dort, wo es für dich nichts zu berichtigen gibt. Muss ich das verstehen? Sind wir also doch in vielen Dingen einer Meinung?!

    Einzig diskussionswürdig ist die Angelegenheit mit Alans Bekanntheit. Ich schrieb lediglich, dass Alan – ohne seine Ex-Mitgliedschaft bei DM – in der jetzigen Form niemals Gehör finden würde. Selbst das hast du indirekt bestätigt. Es ging nicht darum, ob Wilder sich sagt, da ich ja durch DM so bekannt bin, kann ich Quark produzieren, den sonst niemand hören würde. Zumal man hier feststellen muss, dass diese „Kunst“ auch jetzt fast niemand hören möchte. Was er evtl. machen würde, wenn er nicht vorab bei DM gewesen wäre, wird für uns immer ein Geheimnis bleiben. Er hat seine kreativste Phase zweifelsfrei bei DM gehabt. Wobei hier die jeweiligen Band-Mitglieder seine Kreativität in die richtigen Bahnen gelenkt haben. Wie sonst wären Songs a la Everything Counts, People Are People, Blasphemous Rumours, Shake The Disease, Personal Jesus, Enjoy The Silence und Walking In My Shoes dabei entstanden. Hätte man ihn ungezügelt werkeln lassen, würde es diese Seite nicht geben und Erasure wären wohl das beste Zugpferd von Mute. Vielleicht hätten Fad Gadget eine 80’s Revival Tour als Headliner mit DM gemacht, die mal einen Hit (Just Can’t Get Enouhg) in England hatten . Vielleicht, was wäre wenn, genau das hast du damit zum Ausdruck gebracht, mehr nicht.

    Um das ganze mal aufzulockern. Ich kann einige Sachen von Alan durchaus hören. Aber sie hauen mich nicht vom Hocker. Ich finde er war ein wichtiges Rädchen im DM-Erfolgsmodell. Dass es auch ohne ihn geht, haben die letzten 3 Platten klar bewiesen. Wobei Exciter nicht mein Geschmack war. Andere allerdings fanden diese Platte wiederum genial. Vielleicht würde es mit ihm besser gehen, gar kein Frage. Aber diese Frage stellt sich seit, glaube ich 1995 nicht mehr. Ein User hat auf der DM-Homepage geschrieben, dass Alan Kunst macht und gleichzeitig suggeriert, dass DM nur (billige) Unterhaltungsmusik machen würden. Das wäre nichts anderes als wenn ich einem Koch bescheinigen würde, er könnte in einem Sterne Restaurant kochen und einem anderem Koch als Mac-Donalds Angestellten empfehle. Martin Gore und Dave Gahan haben QUALITÄTEN, die Alan Wilder nie erreichen wird! Deshalb empfinde ich diese Aussage als unqualifiziert!

  3. DSDS
    9.5.2007 - 10:26 Uhr
    58

    @DeMo (44): War nur ne (witzig gemeinte!) Anspielung auf sein vorheriges YouTube-Video. Da war’n die Haare weniger schön. Alle Girlis waren entsetzt! :(

  4. Häuptling Pedro
    9.5.2007 - 9:27 Uhr
    57

    @ Alan-Fan:

    Hey, Dein Beitrag trägt aber auch nicht unbedingt zu einer angenehmeren Atmosphäre bei. Ich finde, man muss sich schon große Mühe geben, um sich von agent orange angepöbelt und / oder beleidigt zu fühlen. Schönen Tag noch! :)

  5. Alan-Fan
    9.5.2007 - 7:45 Uhr
    56

    Tja, es geht leider nie ohne Pöbeleien. Besonders dann, wenn der Dauer-Provokateur Agent Orange anwesend ist. Schlimm genug, dass seine teilweise schon primitiven Ergüsse fast bei jeder Strangeröffnung sichtbar sind.

    Alan Wilders Musik ist gewöhnungsbedürftig. Ich finde sie ganz OK. Ein Vergleich zu DM kann man sowieso nicht ziehen, denn das sind 2 Paar Schuhe.

  6. DeMo
    9.5.2007 - 0:25 Uhr
    55

    lol Na, ist ja hier wie immer. Man braucht keine 20 Kommentare zu lesen, und schon geht`s mit den Beleidigungen los. Das komische an der Sache ist, dass es in jedem thread die gleichen sind… Ernsthaft, lasst euch doch mal was neues einfallen – denn auch Beleidigen ist eine Kunst.

    Ob der Kram von Alan allerdings Kunst im Sinne der Ergüsse von klassischen bzw romantischen Komponisten ist, wage ich zu bezweifeln – ist mir aber auch sowas von egal!!!! Für solche Fragen gibt´s an jeder Uni Debattierclubs oder Philosophiekurse!
    Mir gefällt das was er macht weil es einfach neu und interessant ist. Man kann meiner Meinung nach zu seiner Musik wunderbar relexen, oder – im Gegensatz dazu – genau hinhören und versuchen heraus zu finden wie die Sounds gemacht wurden.

    Das allerdings nur, wenn man seine Musik gerne hört. Wenn man sie nur hört weil er ja mal bei dm war und man denkt, dass man sie hören MUSS, lässt man besser die Finger bzw Ohren davon, denn es ist wirklich nicht jedermanns Sache, weil – wie ja auch schon mehrfach hier angedeutet – es sich von dem breiigen Allerlei sehr distanziert und für Menschen, die „nur oberflächig“ Musik hören sehr schwer zugängig ist (bitte nicht persönlich nehmen).
    Ich persönlich kann nur hoffen, dass Alan noch lange Zeit seiner Musik treu bleibt und uns in diesem Sinne mit seiner K(G)unst beglückt.

  7. MrRued
    8.5.2007 - 23:27 Uhr
    54

    @svenson was einem gefällt ist subjektiv nicht objektiv :-)

    @dm101, nichts für ungut, musik machen ist an sich kunst. ob diese von nachhaltigem erfolg gekrönt ist, ist etwas anderes. ich mag auch keinen picasso, auch wenn er als größe gilt. mir würde durchaus leichtfertig der begriff sinnloses gepinsel von den lippen flüchten. ungeachtet dessen, ist es kunst.
    dein argument, dass, wenn wilder nicht bei dm gewesen wäre, sich niemand seine musi anhören würde, kannst du werfen. 1. gerade weil er bei dm war, hat er sich einen namen gemacht und kann es sich leisten, musik zu machen, die nicht mainstream-fähig ist. 2. hätte dm exciter rausgebracht, als sie noch kein mensch kannte, dann wäre dieses album mit sicherheit ein flop geworden und vermutlich gleichzeitig das letzte in ihrer karriere.

    ach und noch so nebenbei: deiner argumentation zur folge machte demnach britney spears kunst, weil sie millionen menschen beglückte (und ich meine nicht, als sie in die entzugsklinik ging).

    und nun mal in eigener sache: ich finde es fantastisc, zu sehen, wie sehr sich alan über seinen soundschnipsel gefreut hat :-) musikalisch klang es auf jeden fall sehr nach liquid. dass heißt natürlich, dass man sich wieder auf ewigen musikgenuß freuen kann, weil man mit jedem mal hören immer wieder etwas neues heraushört. also ich persönlich freue mich auf jeden fall rießig auf das neue material.

    ps.: das ist mal kunst, die ich verstehe

  8. peking pension
    8.5.2007 - 23:27 Uhr
    53

    Oje, jetzt wird hier schon über Kunst debattiert. Da der „künstlerische Wert“ niemals den Dingen inhärent ist, sondern – Agent Orange wies darauf hin – immer nur zugeschreiben wird, macht es praktisch keinen Sinn, nach „der“ Definition von Kunst zu suchen. Für Duchamps ist selbst ein handelsübliches Pinkelbecken Kunst, aber das ist eine andere Diskussion. Darüber hinaus ist jede Musik letzten Endes Unterhaltung, was denn sonst?
    Um mal wieder auf den Boden zurückzukommen: Ich habe bereits an anderer Stelle erwähnt: Mit „1+2“ hat Alan für mich (pop-)musikhistorische Meilensteine produziert. Die meines Wissens erste elektronische Musik, die (nahezu) komplett aus Fragmenten schon bestehender Musik bestand und trotzdem was völlig Eigenes war, fern eines jeden Songwritings und auch fern des bloßen Einfügen von fremden Samples in eigene Stücke. Erst in den späten 1980ern/frühen 1990ern wurde diese Herangehensweise, vornehmlich im HipHop, von anderen praktiziert. Ob „1+2“ deshalb nun Kunst ist, weiß ich nicht, ein Schritt in eine neue popmusikalische Denkweise aber mit Sicherheit. Die letzten beiden Alben von Alan gefielen mir dagegen nicht so gut, gerade weil sie sehr angestrengt nach tiefsinniger Kunst klingen wollten und Alan ein „Mehr“ an Tonspuren automatisch für ein „Mehr“ an Anspruch hielt. Dennoch: Ich zolle Alan größten Respekt für seine auch hier wirklich gigantischen Sounds. Das Problem ist nur, dass sich spätestens ab Mitte der 1990er Jahre angesichts der explodierenden musiktechnischen Möglichkeiten einerseits und der Pluralisierung von Musikstilen andererseits nicht mehr „der umwerfend neue Sound“ produzieren ließ. Mit anderen Worten: 1983 mag es noch innovativ gewesen sein, mit einem Hammer auf ein Stück Eisen zu schlagen und den Klang in ein Pop-Stück zu integrieren, spätestestens ab 1997 kann sich auch ein Alan Wilder noch so anstrengen, die wenigsten werden seine Tüfteleien, die dann wohl so etwas wie Kunst sein sollen, von normalen Werkssounds der Akai-Festplatte unterscheiden können. Kurz: ich wäre dafür, die Musik von Alan etwas tiefer zu hängen und etwas weniger verkrampft zu sehen. Der „Pray“-Aussschnitt gefällt mir wirklich gut (sogar besser als vieles von „Liquid“), auf Tiefsinnigkeit kann ich dagegen gern verzichten.

  9. MODEpeche
    8.5.2007 - 18:54 Uhr
    51

    @DM101

    Du entlarvst dich selbst, wenn du behauptest, Kunst sei für dich ein dehnbarer Begriff…

    Du sagst Kunst sei etwas anderes „…egal ob sie nun erfolgreich ist, oder nicht…“ führst aber die [heutige] weltweite Bekanntheit Wagners gegen RECOIL auf…

    Jahrhunderte, die kulturell kaum vergleichbar sind, quasi direkt miteinander in Konkurrenz zu setzen, ist ansich schon völliger Blödsinn…
    …und man kann sehr wohl darüber streiten ob Wagner nicht auch nur Klischees des 19. Jahrhundert bedient hat…

    Du bleibst eine [deine?] genauere Erklärung des [deines] Kunstbegriffes schuldig und dein Kommentar zu meinem Posting erweist sich somit als rückhaltslose Klugscheisserei…