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Alan Wilder: Music For The Masses – I think not

„Music For The Masses – I think not“, so lautet die einleitende Überschrift zu einem vor wenigen Tagen auf www.side-line.com veröffentlichten Interview mit Alan Wilder, welches vorallem als „Open letter“ verstanden werden möchte. In dem Interview, welches bereits Ende Januar geführt wurde, äussert sich Alan Wilder gewohnt offen und ehrlich, vorallem aber sehr kritisch in Bezug auf die derzeitige Entwicklung der Musikindustrie und die Folgen nicht nur für Künstler, sondern auch für Konsumenten und Fans guter Musik.

Sven Plaggemeier

Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

63 Kommentare

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  1. Tja, Leute wie Pedro und testcase sind es, die die Seite hier unkonstruktiv „nutzen“.
    Hauptsache sich wieder an Leuten gerieben, die bei ihrem Zynismus nicht mitgehen.

    @ Shoy
    Schöner Beitrag, danke.
    Downloads müssen die Musiker aber nicht per se arm machen, sie bieten ja eigentlich die Möglichkeit, die Musik mit geringeren Vertriebskosten weiterzugeben, so dass mehr Geld beim Musiker ankommen könnte.

    Gern hört man aber auch das „Argument“, ein „echter“ Musiker, für den die Musik „Berufung“ sei, könne gar nicht anders, als weiterzumachen, auch wenn er kein Geld dafür kriege und in der Gosse läge. Das ist dann wieder dieser extreme Zynismus gepaart mit Respektlosigkeit. So nach dem Motto: Das arme Schwein kann ja eh nicht anders, muss ich ihn also auch nicht mit Geld anreizen.

  2. @Atlas:
    Um mal zum Thema zurück zu kommen – danke für Deine Musiktipps! – werde ich definitiv mal reinhören!

    @Shoy:
    Stimme auf jeden Fall zu –
    ich glaube halt daß verschiedene Medien zu unterschiedlichem Konsumverhalten führen – ich habe z.B. sehr unterschiedliche Musikvorlieben auf Schallplatte und CD – und noch mal andere auf „Vinyl“ – also Schallplatte im Zeitalter der totalen Digitalisierung (macht wahrscheinlich objektiv betrachtet nicht so viel Sinn).
    Dann höre ich beim Denk-Arbeiten auch schon mal gern softes Elektronika-Webradio um mich wach zu halten.
    MP3-Player konnten mich bisher nicht wirklich für sich gewinnen – Walkman habe ich früher dagegen ziemlich viel gehört, seltsamerweise.
    Jedenfalls haben unterschiedliche Medien einen anderen Sitz im Leben (oder ein anderes „Embodyment“ wie die Anglophonisten dazu auch sagen, obwohl es letztlich von unserem alten Heidegger her stammt).

    Alans Musik ist was das angeht ziemlich speziell und anspruchsvoll – will eigentlich daß man sich voll drauf konzentriert, und auf einer klassischen Stereoanlage abgespielt werden.
    Früher, bevor die Leute alles Geld in PCs gesteckt haben, hatten viele Leute nämlich Hi-End Stereoanlagen (besonders in den späten 80er Jahren).
    Naja – längeres Thema (und ich hab hier jetzt glaub ich erstmal genug gepostet – viele grüße jedenfalls, T.)

  3. @ Atlas:

    Aha, stänkern ist also angesagt… :P Muss doch aber eigentlich nicht sei, oder?

  4. @Atlas:
    Es müssen ja keine „Massen“ zusammenkommen, für eine Alan Wilder Listening Party reichen wahrscheinlich 3 Leute und ein Sofa ;)

  5. @ testcase
    Vielleicht erst das Topic lesen:
    „Alan Wilder: Music For The Masses – I think not“

  6. Vielleicht kriegen wir ja genug Leute+Musik zusammen um dem Genre „Depeche Mode Party“ das Genre „Alan Wilder Listening Party“ entgegenzustellen
    LOL

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