Single erschien am 7. September 1981


Nasenbrilli, Fliegerbrille, schwarze Lederkluft auf braune(!) Stiefel – so sang Dave Gahan im Video zur Musik von „Just Can’t Get Enough“. Die Single feiert heute ihren 33. Geburtstag.

Die dritte Single-Veröffentlichung von Depeche Mode war der erste große Hit der Band. Der Song aus der Feder von Vince Clarke, der noch im selben Jahr die Band verließ, brachte Depeche Mode in Großbritannien den ersten Auftritt in der populären Sendung „Top of The Pops“ und eine Top-10-Platzierung in den Charts ein. „Just Can’t Get Enough“ war zugleich die erste Maxi-Single (12 Inch) von Depeche Mode. Den „Schizo-Mix“ fertigte die Band selbst an und spielte ihn in der Folgezeit auch auf den Konzerten. Eingefleischte Fans erinnern sich gerne an die Live-Aufnahmen aus dem Londoner Hammersmith Odeon aus dem Jahre 1982, die damals als kleine Vinyl-Serie aufgelegt wurde und in denen Dave Gahan mit der Ansage „This is 12 inch so you have to sing along on this bit“ zu hören ist:

„Just Can’t Get Enough“ avancierte in den 80er-Jahren schnell zu einer der stilprägenden Songs des musikalischen Jahrzehnts und ist deshalb auf unzähligen Samplern zu finden. Unter den Depeche-Mode-Fans fiel der Song gegen Ende der 90er-Jahre zweitweise in Ungnade, weil man den Track dann doch einmal genug gehörte hatte. Aber das Stimmungstief währte nicht lange und bei Depeche Mode gehört der Song fest zum Live-Repertoire.

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er zurzeit als Online-Projektmanager, Social Median und Online-Redakteur. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

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Kommentare

  1. joachim
    36
    12.9.2014 - 21:28 Uhr

    @ Lilian

    Ja eh. Probleme beim sinnerfassenden Lesens?

    • Lilian
      36.1
      15.9.2014 - 13:05 Uhr

      Lieber Joachim,

      ich glaube Dein Problem ist ganz klar zu dem geschriebenen auch zu stehen…dafür braucht man aber Rückgrat…das Du ja anscheinend nicht besitzt! Also, aal Dich mal weiter schön raus!

  2. joachim
    35
    12.9.2014 - 21:00 Uhr

    @ Lilian

    Ja eh, aber ich glaube es ist jetzt genug…sinnerfassendes lesen ist eines der Hauptprobleme heutzutage…

  3. alex-c
    34
    12.9.2014 - 16:55 Uhr

    … und ich krieg immer noch nicht genug ;)

  4. Mike aus Ns
    33
    12.9.2014 - 12:21 Uhr

    Spontan, ohne nachzudenken würde ich sagen, das „Shake the Disease“ und „Blasphemous rumours“ die beste Singles von Depeche Mode sind. „A broken Frame“ ist spontan für mich das schönste Depeche Mode-Album. Ich liebe „Leave in silence“ und „See you“.

  5. Joachim
    32
    12.9.2014 - 10:58 Uhr

    @ Lilian

    An deinem Beitrag kann man erkennen, wie schwierig es sein kann, Gemeintes korrekt zu transportieren. Leider gibt es immer wieder Interpretationsspielraum, der für diese Form der Kommunikation nicht gerade gut ist. Schade auch, dass immer gleich die „Fingerzeigkeule“ kommt und Intoleranz und Anmaßung vorgeworfen wird.
    Was wäre so schlecht daran, würde DM einmal eine Accoustic-Tour in kleinerem Rahmen spielen? Die B-Side der Maxi von Personal Jesus enthält z.B. eine sehr geile Accoustic-Version des Songs. Das könnte ich mir live sehr gut vorstellen. Auch neue Versionen von alten und neuen Songs wären live einmal eine Überraschung. Übrigens soll ja auch auf der neuen Live-DVD ein Accoustic-Set von Martin Gore veröffentlicht werden. Warum er das wohl macht?

    • Lilian
      32.1
      12.9.2014 - 14:43 Uhr

      Alterspolizei

      Wenn jemand schreibt, dass andere Songs und Interpretationen interessanter und altersgerechter reifer wären, dann ist nun mal meine Schlußfolgerung daraus, dass sich DM Deiner Meinung nach – auf der Bühne nicht mehr altersgerecht verhält…nicht mehr und nicht weniger. Die Meinung des Users im Oberpost ging ja wohl daraum, dass fast 60 jährige Männer immer noch auf der Bühne rumhopsen würden…so what?

      Darüber hinaus bin ich nun mal der Ansicht, dass jeder egal wie alt er ist, immer noch selbst entscheiden kann, ob er in Dave’s Fall noch so Songs präsentiert wie früher oder ob er das nun ruhiger machen möchte. Das ist aber seine Entscheidung und nicht die von Leuten, die meinen der Alterspolizei anzugehören – mal wirklich überspitzt ausgedrückt. Und ja, ich finde das ist schon eine Art der Intoleranz…Wenn er irgendwann sagt, so jetzt ist es Zeit für einen Live Change und ich gehe es jetzt ruhiger an, ist das doch vollkommen in Ordnung – aber das von irgendwem vorgeschrieben zu bekommen, nur weil er nun über 50 ist, kommt mir schon recht altbacken rüber.

      Es ist richtig, dass auf der neuen Live-DVD ein Accoustic-Set von Martin Gore veröffentlicht werden. Du fragst warum er das wohl macht? Gegenfrage: Warum denn nicht? Martins Interpretationen (die wirklich schön daher kommen) sind doch meistens ruhiger gehalten und nicht mit denen von Dave zu vergleichen…Dein Einwand hinkt also…

      Ich denke live wird sich bei Dave und DM nicht viel ändern….die meist ruhigen Live Interpretationen lebt er wahrscheinlich eher bei seinen Soloprojekten aus…wie z.B. bei seiner gemütlichen Performance „unter Freunden“ – für DM denke ich kann er sich das wahrscheinlich nicht so vorstellen.

      Wäre doch mal eine interessante Frage für die Alterspolizei auf einer zukünftige Pressekonferenz…“Hey Dave, findest Du es nicht mittlerweile peinlich in Deinem Alter live noch so Songs zu präsentieren wie vor 20 Jahren…

    • bianca
      32.2
      12.9.2014 - 23:22 Uhr

      Kann man dich abstellen….?

    • bianca
      32.3
      12.9.2014 - 23:23 Uhr

      Blablablablaaaaaaaabllaaaaaa,……..

  6. Mike aus Ns
    31
    12.9.2014 - 9:39 Uhr

    Aus meiner Sicht finde ich es schade, das die Musik der Band im laufe der Jahre immer kommerzieller geworden ist. Nun ja, die Band muss von ihrer Musik leben und mit einem Album wie „Construction time again“ hätten sie ihre Brötchen nicht dauerhaft verdienen können. Aber auch Pink Floyd ging es so. In den ersten Jahren hatten sie extrem schräge und experimentelle Alben veröffentlicht, dann rollte der Rubel und die Musik wurde massentauglich! Geld und künstlerisches Schaffen beißt sich. Depeche Mode haben aus meiner Sicht aber eine perfekte Mischung aus Eigenständigkeit und Kommerzialität geschaffen, wie keine andere Band vor ihnen. Ein wenig vermisse ich die Energie der Band zwischen 1983-1986. Da war die Band jung und voller Tatendrang! Aber dies ist wohl der normale Alterungsprozess! Wenn ich so in die Vergangenheit blicke und die zahlreichen Bands wie: Kajagogoo, Thompson Twins, Adam and the Ants, Duran Duran kommen und gehen gesehen habe, ist es mehr wie ein Wunder das es Depeche Mode überhaupt noch gibt. Als ich mir früher die Single „The Meaning of Love“ kaufte, nahm ich mir auch eine aktuelle Single von „UKW“ mit. Ist alles schon so lange her.

    • Lilian
      31.1
      12.9.2014 - 14:53 Uhr

      Du sprichst die Energie zwischen 1983 und 1986 an…ich empfand es eher so, als wenn DM erst ab 1987 mit MFTM voller Energie waren…aber so empfindet das wahrscheinlich jeder Fan anders…Parallel durch den optischen Change durch Anton habe ich es so empfunden, als wenn DM ab da erst so richtig durchgestartet wären. Songs wie NLMDA, BTW, Strangelove hatten so viel neue Energie und Esprit – einfach genial. Danach die 101, Violator und SOFAD als weitere Erfolge – einfach genial – wobei man dann nach dem Erscheinen von SOFAD natürlich bei Interviews (beim guten alten MTV meistens) schon den Energieabfall bemerkte – obwohl die Devotional Tour für die Fans ja wirklich sensationell war – wenn auch für die Band nicht so toll und eher ermüdend und am Ende Minus einem Bandmitglied endete.

    • Mike aus Ns
      31.2
      12.9.2014 - 20:08 Uhr

      Hallo Lilian

      Die Alben der Band zwischen 1983-1986 empfinde ich energiegeladener und drängender wie alle späteren Alben. Diese positive Aggressivität erlosch schon mit „Black Celebration“ zu einem gewissen teil. Mit „Music for the Masses“ kann ich nur bedingt etwas anfangen. Hier fehlt es mir an wirklicher Emotionalität, mit Ausnahme von: „Never let me down again“ und Little 15″. Toll diese unterschiedlichen Geschmäcker! Was für die einen „Hui“ ist, ist für die anderen „Pfui“. Live hat die Band ihre physische Energie nie verloren, mein Respekt!!! „Fletch“ ist Live sowieso der Größte! Da muss ich jedes mal lachen. Naja, aber jedes Album hat wohl seine Fans und so muss das sein. Mein heimlicher Favorit ist und bleibt „A Broken Frame“. Es ist schön, das man mit dir diskutieren kann und nicht gleich welche auf den Hut bekommt, sobald man sich nicht nur positiv zur Band äußert. 1986 wurde die Band ja als die perfekte Pop-Band bezeichnet! Dem konnte ich nur zustimmen.

    • bianca
      31.3
      12.9.2014 - 23:21 Uhr

      Was fürn Scheiß du da erzählst……..

    • Langa 204
      31.4
      13.9.2014 - 22:18 Uhr

      Construction Time Again

      CTA war das wichtigste Album von DM

    • Lilian
      31.5
      15.9.2014 - 12:54 Uhr

      @31.2

      Ach, diskutieren macht doch Spaß und das gerade beim Thema Musik die Meinungen so auseinander gehen, ist doch klar. (:-))))) – aber zugleich auch wirklich interessant wie andere DM erleben und einzelne Songs und Alben einschätzen.