emmonDass Schweden ein Land voller Melodien ist, haben neben Abba auch hunderte weiterer Bands bewiesen. Mit Emmon kommt nun der nächste vielversprechende Musikexport aus dem Land der Elche und Steckmöbel. Hinter Emmon verbirgt sich Emma Nylén, die erste musikalische Erfahrungen in der Band Paris gesammelt hat. Mit „The Art & The Evil“ präsentiert uns Emma alias Emmon nun ihr Debütalbum, das in seiner musikalischen Grundstruktur stark an die 80er Jahre erinnert, wobei die elf Songs frisch und eingängig, ganz im Stile von Goldfrapp oder auch den früheren Client, daherkommen.

Dass die 80er Jahre derzeit mehr denn je angesagt sind, zeigen nicht nur die unzähligen Coverversionen alter Hits, sondern auch die Rückbesinnung vieler Bands an die Tage von „Emulator II“ und C64 Sounds. Es liegt dabei in der Natur der Sache, dass dabei nicht immer erfolgreich komponiert wird. Wie es allerdings richtig gemacht wird, zeigt uns Emma Nylén eindrucksvoll.

Der Sound auf „The Art & The Evil“ orientiert sich vornehmlich an jenen Tagen, in denen Depeche Mode mit ‚Everything Counts‘ oder Yazoo mit ‚Don’t Go‘ weltweite Megahits landen konnten. Wer jetzt allerdings alten 08/15 Aufguss erwartet, wird hier eines Besseren belehrt. Emmon versteht es auf „The Art & The Evil“ perfekt alte und neue Sounds zu verbinden. Heraus kommen Perlen wie das fesselnde „Time Can Only Make Things Better„, das groovende und an New Order erinnernde Frenzy Eyes, das „Discoliedchen“ Rock D’amour oder aber der etwas introvertierte Opener High Horses.

Akzente kann Emmon auch mit schnelleren Songs, wie zum Beispiel Envy In The Heart oder Down Below setzen. Dem Retrosound werden mit Shark Attack und Make It Up noch zwei klasse Clubtracks entgegengesetzt, die dem Album eine weitere Facette verleihen.

Emmon ist mit „The Ark & The Evil“ ein echtes Masterpiece gelungen. Dank der tollen Stimme von Emma, den eingängigen Melodien und einem ordentlichen Touch 80er Jahre Feeling erhält das Album das, was viele Bands vergeblich versuchen zu kreieren – ein Retroalbum in einem modernen Gewand, das dazu noch echte Ohrwürmer besitzt. Für Fans der synthetischen Musik aus dem genannten Jahrzehnt ist dieses Album eine wahre Offenbarung! Kauftipp!

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