Sehr glücklich über sein Album


Wenige Tage nach der Veröffentlichung von MG hat MUTE Records ein Interview mit Martin Gore veröffentlicht, das ihr schon vom Chat her kennt. Bei uns könnt ihr es euch noch einmal anschauen.

In dem gut dreinhalb Minuten langen Video erzählt Martin noch einmal über die Entstehung des Albums und seine Leidenschaft für den Eurorack Modular Synthesizer, den ihr im Clip auch gleich in seinem ganzen Ausmaß bewundern könnt. Er habe sehr viel Spaß gehabt und hätte noch eine Menge mehr Tracks schreiben können, so Martin. 16 Stücke sind für MG rausgesprungen, zwei weitere werden wir zu einem späteren Zeitpunkt zu hören bekommen.

Martin ist sehr glücklich und stolz auf ein Album, auf das er auch in zehn Jahren mit Freunde zurückblicken werde.

Gespannt sind wir darauf, welche Chartsplatzierung Martin Gore mit seinem Electronic-Werk erreichen wird. Wir aus Branchenkreisen zu erfahren ist, sahen die Trend-Charts in dieser Woche ganz gut aus, so dass durchaus eine Platzierung in den Top-50 drin wäre. Schaun wer mal.

Martin Gore - MGMG von Martin Gore
ist als CD/LP bei Amazon und JPC sowie als digitaler Download bei iTunes erhältlich.
 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er zurzeit als Online-Projektmanager, Social Median und Online-Redakteur. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

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Kommentare

  1. schwuddl
    15
    1.5.2015 - 9:59 Uhr

    @ 14
    da muss ich dir zu 100 % Recht geben. Camouflage sind für mich die positivste Überraschung des Jahres. Daß das Album so gut wird hätte ich nicht gedacht. Vor allem, weil sie auch Live ein absolutes Erlebniss waren.

    • Fan mit Rosaroter Brille
      15.1
      1.5.2015 - 12:14 Uhr

      DM die einzig wahren...

      Ach was, alle anderen Electro u. Synthpop-Bands sind doch nur billige Clone und Epigonen. Der echte wahre Depeche Mode Fan hört nur und ausschliesslich seine Götter also DM, auch wenn die nur noch mittelmässige seichte Alben oder Solowerke produzieren, und Live wie abgehalfterte Rockstars auftreten. Egal die anderen Bands sind nur ein billiger unkreativer Abklatsch.

      *.* so liest man es ja immer wieder von anderen hier wen Songs u. Alben von Camouflage, De/Vision, Mesh, Beyond Obsession und, und, und anstehen…

    • Dressed in Red
      15.2
      1.5.2015 - 15:59 Uhr

      Leider allermeistens zu Recht…

      Aber was macht die Auftritte denn abgehalftert?

  2. ug universe
    14
    30.4.2015 - 22:31 Uhr

    ... einzige Enttäuschung

    … nach Tagen des Aufschiebens habe ich mich durchgerungen, dass Instrumentalwerk von MLG anzuhören.
    Ich wusste warum. Für Technik Feaks und Studio Soundtüfftler vielleicht ganz groß … doch für mich sind das keine Songs sondern Sound Experimente. Wo sind die Melodien ? mal Abgesehen von der Atmosphere ? da entsteht doch gar nix. Die Sounds sind top, wenn man sie in einen DM Song verpackt. Doch diese Sounds fehlen bei DM mehr u mehr. Stattdessen Gitarren u Drums. Nun sind die Elektronik Sounds vom dM Album über u rauf auf ein Instr.werk. Nein mich überzeugt dss nicht. … vom MP3 Player gelöscht, Platz für besseren Electronik „MUSIK“ … z.B. Greyscale von Camouflage. Für mich zur Zeit die besseren Depeche Mode.
    Es fehlt DM an E-Sounds und MG an Melodien. Alan hatte Recht. Der Weg von DM ist nicht der Seine … und zur Zeit auch nicht der Meine.
    uG

  3. Peter Enis
    13
    30.4.2015 - 20:26 Uhr

    John hat recht!

    • Ups
      13.1
      30.4.2015 - 21:08 Uhr

      Na da bin ich aber anderer Meinung.

  4. Dressed in Red
    12
    30.4.2015 - 13:49 Uhr

    Die allermeisten Produzenten kombinieren digital und analog (sofern sie analoge Anteile in der Produktion haben), ohne eine der beiden „Seiten“ heilig zu sprechen. Und es gibt genug Beispiele, wo gestandene Produzenten den Unterschied zwischen analog und digitaler Simulation nicht heraushören.
    Ich habe auch noch nie erlebt, dass sich auf Festivals das Publikum zurückzieht, wenn von einem eher analogen auf ein digitales Setup gewechselt wird. Oder dass sich im Club der Floor lichtet, wenn von einem vorwiegend analog produzierten Track zu einem rein digitalen gewechselt wird bzw. dass man dadurch von irgendeiner „digitalen Kälte“ erfasst wird…
    Die Equipment-Industrie greift gerne Mythen auf und wirbt mit Analog-Prädikat, um dem Volk zu geben, woran es glaubt. So befeuern sich Industrie und Markt gegenseitig.

  5. 30.4.2015 - 13:05 Uhr

    Tipp für Heimmusiker: Der gute Martin hat da übrigens ein solid state matrix mischpult für rund 24.000 Euro stehen, womit er seinen Mix analog summiert! Das hört man auf jeden Fall. Dazu nutzt er anscheinend die Studio-Software Logic X.. Ich wusel übrigens aus Geldmangel aber immer noch mit Logic 8 herum, und so ein fettes Mischpult kann ich mir (leider noch) nicht leisten! :-)
    Man kann aber auch die Spuren einzeln z.B. durch einen Analog-Kompressor schicken und wieder zurückaufnehmen! Dazu muss man natürlich eine Soundkarte mit mehreren Ein- und Ausgängen haben! Dadurch klingen z.B. Software-Synthies auch deutlich analoger, und dann auch der gesamte digitale Mix! Ich würde mal behaupten, dass man so kaum noch einen Unterschied zum analogen Mixdown hört und gar kein teures Mischpult mehr benötigt!