Vorbild Hieronymus Bosch

Walking In My Shoes (Videocapture)Am 26. April 1993 erschien die Depeche Mode-Single „Walking in My Shoes“. Das Video zur zweiten Auskopplung aus dem Album „Songs of Faith and Devotion“ gehört zu den schönsten Clips der Band und zu den besten, die Regisseur Anton Corbijn in seiner langen Karriere gedreht hat.

Für das Video hat sich Corbijn vom großen niederländischen Maler Hieronymus Bosch inspirieren lassen. Die Kulisse mitsamt der Schlittschuh fahrenden Vogelmenschen entlehnte er der apokalyptischen Szenerie des Gemäldes „Garten der Lüste„. Einige andere Protagonisten des Videos haben ihr Vorbild in dem Bild „Die Kreuzigung Christi„.

Beinahe wäre es Walking In My Shoes als erste Single des Albums erschienen, wir es sich Daniel Miller gewünscht hatte. Aber die Band konnte sich nicht einigen. Zum Jahrestag zeigen wir Euch noch einmal das Vide.

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er zurzeit als Online-Projektmanager, Social Median und Online-Redakteur. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

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58
Kommentare

  1. lie to me
    35
    2.5.2014 - 7:30 Uhr

    WIMS scheint der einzige Song zu sein den Martin und Dave auf ihren Solo-Touren gespielt haben. Martin als Piano-Version und Dave sehr rockig und schnell.

    Ich mag das Video und höre den Song gerne live, wenn gleich Alans bombastische Arrangements besonders am Ende des Songs live sehr schwierig zu präsentieren sind. Oft bleibt leider nur ein Soundbrei übrig. Weniger wäre hier mehr.

    DM haben sich von Alans Version aber nur einmal in 2005 gelöst, als sie eine „Accoustic“ Version mit Daves Gesang spielten.

    • Erik
      35.1
      2.5.2014 - 12:20 Uhr

      Vorallem das intro vom song auf der delta machine-tour hat mir mega gut gefallen.. war mal wieder was neues! ;)

      DM FOREVER AND EVER AND EVER!!!

  2. Babsi
    34
    30.4.2014 - 16:21 Uhr

    Topic

    6 oder 7 Jahre vorher lief „Der Name der Rose“ im Kino und beim WIMS-Video dachte ich sofort an den Film und überlegte, ob die Protagonisten des Videos auch in „Der Name der Rose“ Darsteller sind. Weiß jemand darüber etwas?

    Eine Glasplatte auf dem Gesicht zu plazieren, um so eine sichtbare erdrückende Enge darzustellen, benutzt David Bowie auch auf seinem Album „Lodger“. Das ist geschickt, finde ich.
    Die Schlitzschuh laufenden Männchen im Video sind einfach zum Schmunzeln. Leider fällt keiner hin…

    Für mich das Beste am Video: Daves Gesicht und Kopfbewegungen am Ende des Sons mit seinen geschlossenen Augen.

    Meinetwegen kann das ganze Video nur aus dieser Szene bestehen.

    Aber trotzdem nochmal zu meiner Frage, kann hier jemand etwas über die Darsteller im Video und in „Der Name der Rose“ sagen?

    • sisterofnight [nicht aus MD]
      34.1
      30.4.2014 - 19:50 Uhr

      Ich habe ‚Der Name der Rose‘ bislang nur ein einziges Mal gesehen – und das auch noch vor sehr langer Zeit, daher kann ich dir diesbezüglich leider nicht weiterhelfen.

      Ich könnte aber schwören, dass Peter Dinklage (Game of Thrones, Sterben für Anfänger etc.) einer der kleinwüchsigen Darsteller ist (z.B. bei 01:47 & 02:10 zu sehen).

    • Barrel of a gun
      34.2
      2.5.2014 - 23:47 Uhr

      neh

      Sorry, aber ich denke nicht dass das Peter Dinklage ist in dem Video, sieht ihm nicht mal annähernd ähnlich.

  3. Mastermind
    33
    29.4.2014 - 12:49 Uhr

    Lust auf eine Partie Mau-Mau? (Off-Topic)

    Meiner Meinung nach ist an den letzten Alben überhaupt nichts „mau“. Jeder hat zwar seine Meinung und soll sie auch haben, aber sorry, mittlerweile kann ich es nicht mehr lesen… Depeche Mode waren nie mau, sind es nach wie vor nicht und werden es auch nie sein.

    Z. B. Delta Machine: Songs wie SMS oder SBH sind für mich richtige Kracher, und SBH sehe ich als Kandidat zum Gassenhauer, der sich auf zukünftigen Touren etablieren könnte, vergleichbar mit ETS oder NLMDA.

  4. Patrizio
    32
    29.4.2014 - 11:02 Uhr

    Nostalgia SOFAD

    Quest’album per me è rappresentativo. Racconta la pagina più belle e gothica dei Depeche. Quest’album è un capolavoro dalle sonorità plasmate dal grande Alan Wilder e dipinte dal grande Anton Corbjin….Alan ci manchi veramente
    tanto!!!!
    E grazie a „depechemode.de“ da un fan italiano!

  5. schuelbe
    31
    29.4.2014 - 9:38 Uhr

    …ein besseres Geb-geschenk hätten sie mir damals nicht machen können!!!
    Schön malwieder daran erinnert zu werden!