Mit den Top Of The Clubs Samplern liefert Kontor Records regelmäßig drei randvolle CDs mit den besten und angesagtesten Sounds aus den Clubs unserer Republik. Auch bei Volume 45 und 46 wurde wieder jeweils 60 Tracks in drei pulsierende Mixes verpackt, die stilistisch genug Abwechslung bieten um heimische Parties gekonnt über die Bühne zu bringen.

Volume 45 enthält drei Mixes von Master & Servant, Rico Bernasconi und Haus & Hof Mixmeister Markus Gardeweg.
Einen harmonischen Auftakt in die gut vierstündige Partysession bieten Master & Servant.
Poppige Tunes von Michael Mind Project, Fragma, den grandiosen Inna, David Guetta, den legendären Snap!, Kris Menace Will Ask Joe oder Way Out West erzeugen einen extrem homogenen Mix, der mit einem leichten Touch ‚House‘ gespickt ist.

Wer dem ‚Big Beat‘ zugeneigt ist, dürfte in CD 2 seinen favorisierten Silberling dieser Ausgabe finden.
Pumpende Bässe, quietschende Synthesizer und einige Remakes bilden das Grundgerüst des Mixes von Rico Bernasconi. Mehr Jahrmarkt als Club – mehr Proll als Understatement.
Dennoch finden sich durchaus interessante Songs in dem sonst eher uninspiriert wirkenden Mix. Da wäre z.B. das 2010 Remake von „No Fate„, das im Original 1993 von Zyon veröffentlicht wurde und zu einem der größten Trance Hits überhaupt wurde. Die Aufarbeitung von Sonic Palms ist wirklich gelungen und harmonisiert wunderbar mit dem Original. Auch Josh Gabriel pres. Winter Kills kann mit dem Killer-Track „Deep Down“ voll überzeugen. Beide Titel wären dabei sicherlich in einem der anderen beiden Mixes besser aufgehoben gewesen. Schade.

Mit gewohnt gekonnter Hand schreitet hingegen Markus Gardeweg bei seinem ‚DJ Set‘ zur Tat. Pulsierend, stimmig und stilistisch voll auf Höhe der Zeit liefert er hier den zweiten großen Wurf von „TOTC Vol. 45“ ab und vereint dabei Bands und Artists wie Sono, Da Hool, Lexy und Martin Solveig. Viel Dance, viel Elektronik und trotzdem genug Platz für viel Melodie.

Kontor’s „Top Of The Clubs Vol. 45“ erleidet, wie schon ein Teil seiner Vorgänger, ebenfalls das Schicksal, zwei großartige Mixes mit einem wenig überzeugenden DJ Set vereinen zu müssen. Allerdings kann man nach wie vor beim Kauf dieses CD Packs wenig falsch machen und bekommt viel Musik zum fairen Preis.

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Womit wir bei „Top Of The Clubs Vol. 46“ angelangt wären.
Kamen die Vorgänger immer in einer farbenfrohen Verpackung, glänzt Kontor’s hauseigener Clubsampler dieses Mal in einem edlen Schwarz.
Für die Mixes zeichneten sich dieses Mal Eric Chase, die House Rockerz und Markus Gardeweg verantwortlich.
Durchwachsen ist sie geworden, die 46. Auflage der beliebten Compilation. Während Markus Gardweg auf CD 3 einen eher chilligen Sommer Mix mit viel Funk und Dance abliefert, präsentieren sich die Mixes auf den beiden anderen Silberlingen nicht ganz so überzeugend. Zwar finden sich einige Schmankerl wie z.B. das großartige „Monday“ von Steve Angello, „Pong“ von Wippenberg, „Square 1“ von Paul Kalkbrenner oder „Hold That Sucker Down“ von Jerome Isma-Ae in den einzelnen Mixes wieder, dennoch wirken diese insgesamt nicht so homogen und eingängig wie vergleichbare Sets auf den diversen Vorgängern.
Schade, hier wäre sicherlich mehr drin gewesen!
Aber nach jedem „Tief“ kommt auch ein „Hoch“. Wir dürfen also durchaus gespannt sein was da so kommen möge!

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