‚Ja isses denn schon vorbei?‘ Eine Frage, die sich womöglich der eine oder andere Besucher des diesjährigen Amphi Festivals am Sonntagabend gestellt haben dürfte. Die Antwort lautet: Ja ist es – zumindest für dieses Jahr! Und da das Line-Up in diesem Jahr im Vergleich mit diversen anderen Festivals der schwarzen Szene weitaus ansprechender war, verwundert es auch nicht, dass das Amphi Festival ein weiteres Mal einen neuen Besucherrekord erzielt hat. Und wer sich nicht nur mit Hilfe seiner grauen Zellen an dieses musikalische Wochenende erinnern möchte, dem sei der dazugehörige Sampler wärmstens empfohlen!

So elektronisch das Programm dieses Jahr war, so elektronisch fällt auch die Compilation aus. 17 Bands die das diesjährige ‚Amphi Festival‘ bestritten haben, geben sich auf dem Silberling die musikalische Klinke in die Hand. Die Macher von Out Of Line Records haben bei der Zusammenstellung der CD ein wirklich gutes Händchen bewiesen und servieren einen adäquaten und vor allem vielfältigen Querschnitt der Bands, die im Kölner Tanzbrunnen die 16.000 Besucher bespaßt haben.

Und so schmiegt sich beispielsweise an den synthetischen Popklängen von Ashbury Heights und Blutengel eine kleine Selektion rockiger Tracks von Letzte Instanz, ASP und Eisbrecher.
Abwechslung ist das Zauberwort und entsprechend wartet auf den Hörer auch eine Menge elektronischer Tanzmusik in seinen diversen Facetten. Mal härter, mal analog und zwischendurch auch mal poppig tönt es dabei aus den Boxen.
Während Combichrist mit „Get Out Of My Head“ und Skinny Puppy mit „… Ugli“ ihren musikalischen Dampfhammer kreisen lassen, verwöhnen Destroid und auch Diary Of Dreams ihre Fans mit wunderschönem Electropop.
Dominiert wird der Sampler jedoch über weite Strecken von clublastigen Sounds und Beats, die unter anderem von Solitary Experiments, And One, Faderhead und Rabia Sorda beigesteuert werden.

Die Erinnerungen an ein gelungenes Festival bleiben. Sie werden allerdings mit dem dazugehörigen Sampler wesentlich farbiger und tanzbarer als sie sonst wären. Amphi Festival 2010 bietet dabei nicht nur eben diesen „Gedächtnisservice“, sondern ist gleichzeitig ein hervorragender Querschnitt der aktuell angesagtesten Bands und Songs in der Szene. Kauftipp!

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