Depeche Mode-Konzert am 06.09.2013 in New York, Barclays Center

Ein Traum ging in Erfüllung

Schon immer wollte ich mir ein DM Konzert in der Stadt der Städte ansehen. Nach meinem ersten Konzert 1990 in der Berliner Deutschlandhalle, welches für mich damals noch sehr unwirklich erschien, erfüllte sich nun der Traum überhaupt!

Die Tickets hatten wir schon in Deutschland geordert, um wirklich sicher zu sein, dass auch nix schief gehen kann, war es nun endlich soweit.
Vor dem Barclays Center herrschte eine eher entspannte Atmosphäre, so wie man sie hier im Land so nicht kennt.
Der Black Swarm war hier praktisch 2 Stunden vor Beginn nicht anwesend.
So stellten sich die People brav an mehreren Schlangen an, niemand drängelte…
Es war also noch genug Zeit für ein paar Drinks ( Bud und Whisky Coke 25 Dollar!) die wir mit einem New Yorker Pärchen, das wir an der Bar kennen lernten tranken.
Für das Paar waren wir Leipziger verrückt, um extra aus Deutschland anzureisen, um ein Depeche Konzert in NYC zu besuchen. Aber so sind sie die besten Fans der Welt.

Es ging los mit Bat for Lashes, die einen klasse Support lieferten!

Zu diesem Zeitpunkt war die Hälfte der Halle leer…aha ok…das änderte sich erst gegen ca. 21.00, als DM die Bühne betraten.
Die Menschen strömten quasi während der ersten Töne von Welcome to my World zu ihren Sitzplätzen…mit Bier, Speisen und Popcorn. :-)
Und es war wirklich so wie Herr Gore sagte, die Amerikaner schreien mehr, so war es. Bei jeder Pose von Dave wurde der dB Wert ausgereizt.
Dave freute sich sichtlich wieder zu Hause zu sein, wie er dem Publikum mitteilte.
Das Konzert war wie immer ein Erlebnis! Uns erschien es, als gab Dave auf der Bühne noch mehr als im Sommer in D.
Er bewegte und tanzte auf allen Stageseiten und kokettierte mit den Massen.
Es war ein grandioser und unvergesslicher Abend in Brooklyn, der mir ein paar Tränen der Freude in die Augen trieb.

Ja es ist wirklich wahr, ich erlebe gerade ein Konzert meiner Lieblingband in meiner Lieblingsstadt, das ist Freiheit, danke Ihr Menschen aus dem Herbst 1989, danke!

Liebe Grüße an die Fangemeinde, Tom aus Leipzig

Fanreporter: Tom Tom
Wohnort: Leipzig

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6
Kommentare

  1. Dirk M
    6
    21.10.2013 - 21:47 Uhr

    Tom Ich gönne es Dir!

    Sehr gut und nachvollziehbar geschrieben! Ich gönn es Dir! Leider konnte ich auch erst nach dem Mauerfall DM auf der Bühne bewundern.
    Für mich war es der Traum DM mal in LOndon zu erleben…und er wurde dieses Jahr ebenfalls war!
    Schwarze Grüße + Handshake!
    Dirk aus Berlin

  2. Nadine
    5
    21.10.2013 - 14:44 Uhr

    Tom, Du bist zu beneiden. :-)

    Tom, ich muss schon sagen, es gehört nicht zu meiner Art, andere Menschen zu beneiden, aber mit Dir hätte ich wirklich gern getauscht. :-) Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das ein großer Traum von Dir war und welche Erinnerungen Du nun immer wieder abrufen kannst. Ich wäre auch so ein “verrückter” Fan, der extra für ein DM-Konzert nach NY fliegt, aber leider lassen weder mein Geldbeutel noch meine Familie das zu. Ich war ganz vorn in FOS2 in Düsseldorf und habe dort jede Sekunde genossen. Ganz liebe Grüße.

  3. Michael heinze
    4
    21.10.2013 - 0:10 Uhr

    Die wahren Fans

    Das sind so geile Fanberichte mir fehlen einfach die worte.
    Danke an alle die sich hier so gefühlvoll verewigt haben.
    Ich war in frankfurt dabei und war überwältigt ,so hatte ich diese
    Geile Musik nie gehört.
    Mein dank auch an die Band für diesen unvergesslichen Abend.

  4. steffen
    3
    25.9.2013 - 23:38 Uhr

    ein traum ging in erüllung

    auch für mich war es überwältigend in brooklyn gewesen zu sein .der entspannte einlass hat mir auch gefallen, jedoch hatte ich bedenken das alle auf ihren stühlen kleben bleiben.großer Irrtum. wir waren im block 3 reihe 11. neben mir stand ein mädel, sie hat die ganze zeit mit kreide das bühnenbild samt der band gezeichnet.in den song pausen hat sie geschrieen. für einen magdeburger ist es so……unvorstellbar gewesen depeche mode live in new york zu sehen. da kahm für mich alles gute zusamen. und als dann der reichstag zu sehen war gab es noch mehr erpelpelle. die band war super gut drauf und hat wie immer mit uns geschäkert. wir waren auch noch in Queens und haben uns an der unisphäre fotografiert.(sotu) l.g (i never forget)

  5. Andra
    2
    15.9.2013 - 22:53 Uhr

    Brooklyn , oh yeah!

    Da kann ich Tom nur voll und ganz zustimmen: tolles Gefühl ein Spitzenkonzert in NYC Brooklyn zu erleben. Ich hab auch kein Drängeln und Schubsen erlebt, war ja auch nicht nötig , da JEDER einen Sitzplatz hatte. Und da ich in Berlin leider nicht das Glück einer FoS-Karte- Ergatterung hatte, hab ich mir den Luxus der 15. Reihe vorn geleistet. Wollte mal alle von möglichst nah sehen. Hatte bis jetzt nur das Glück in London beim Mute-Fesival( Flood ist sehr nett).Dank der Sitzplätze konnten alle dann beim Konzert “lockerer” stehen und ich als kleine Frau konnte alles gut sehen , nicht nur Schulter vom Vormann . Hatte ja auch gehofft, mit NYern ins Gespräch zu kommen, aber um mich herum waren keine. Hab aber ne nette Truppe Mexikaner kennengelernt. Wir waren uns schnell einig: tolles Konzert im Barclay Center, sehr gelöster Dave , ein fröhlicher Martin , schöne Berlinbilder(Heimat). Vielen Dank für den tollen Konzertabend, Jungs.

  6. marie2013
    1
    15.9.2013 - 22:29 Uhr

    Diesen Artikel kann ich in Gänze nachvollziehen. War auch 1990 das erste mal live dabei und da damals noch so jung, konnte man es noch nicht so wahrnehmen. Dieses Jahr in Hamburg stellte sich auch bei mir dieses Glücksgefühl ein, mit den Tränen musste ich kämpfen.. und das alles in NYC zu erleben, wäre auch für mich der Traum schlecht hin gewesen. Aber das Erlebnis in HH war auch schon super genial!!!

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