tiesto_kaleidoscopeEr ist einer der wohl erfolgreichsten und bekanntesten DJs der Welt – Tiesto. Mit seinen letzten Alben konnte er stets Trends setzen und lieferte auf ihnen durchweg feinste Trance-, Dance- und Popsongs ab. Neben allabendlichen DJ-Sets & live Auftritten, liefert er auch in beständiger Regelmäßigkeit Remixes für Bands & Künstler wie The Killers, Justin Timberlake, Seal, Nelly Furtado oder Snow Patrol ab. Mit „Kaleidoscope“ ist dieser Tage nun endlich ein Nachfolger zum 2007er Album „Elements of Life“ erschienen. Doch was genau bekommt man zu hören, wenn man an dem Kaleidoskop von DJ Tiesto lauscht?

Relativ ernüchternd fällt die Bilanz aus, wenn der Silberling die ersten Runden im Player hinter sich gebracht hat. Doch der Reihe nach…

Volle 17 Tracks sind es geworden und auch dieses Mal haben wieder große Namen die Tunes des Niederländers veredelt.
Da wäre zum Beispiel die entzückende Nelly Furtado, die den markantesten und auch besten Track des Albums gesanglich formt. „Who Wants To Be Alone“ groovt mit einem lässigen Beat durch die Boxen und besticht dabei durch einen wunderschönen Refrain.
Auch das von Sigur Rós Sänger Jónsi gesungene „Kaleidoscope„, das sich von einem sphärischen Intro in einen treibenden Clubstampfer wandelt, lässt keinen Zweifel an der Genialität von Tiesto aufkommen. Gekonnt arrangiert er hier einen musikalischen Spannungsbogen, der auch nach Dutzenden von Durchläufen überzeugt.

Ähnlich verhält es sich auch mit für Tiesto typischen Songs wie dem mitreißenden „I Will Be Here„, dem hymnenhaften „Here On Earth„, dem progressiven „Fresh Fruit“ oder „Century„. Sie sind allesamt perfekt produziert und können durchweg gefallen.

Getrübt wird dieser positive Eindruck allerdings zwischendurch immer mal wieder von Stücken, die dem Flow des Silberlings einen Seitenhieb verpassen. Allen voran steht das überglatte „You Are My Diamond„. Auch „Feel It In My Bones„, „Escape Me“ und „I Am Strong“ schaffen es nicht zu überzeugen. Sie wirken einfallslos, uninspiriert und lassen die von Tiesto gewohnte Brillanz, die durchaus auch auf diesem Longplayer mehr als einmal aufblitzt, vermissen.

Komplettiert wird der Longplayer durch einige Instrumentals, die überwiegend für die Clubs produziert wurden und mit ihren treibenden Rhythmen dem eher poppigen Album etwas mehr Profil verleihen.

Gemessen an den bisherigen Veröffentlichungen von DJ Tiesto, ist „Kaleidoscope“ ein vergleichsweise durchwachsenes Album geworden. Zwar birgt es einige wunderschöne Perlen und potentielle Hits, auf der anderen Seite gibt es aber auch den einen oder anderen Lückenfüller zu hören.

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Kommentar

  1. gobbledesign
    1
    22.10.2009 - 10:22 Uhr

    Das ist doch mal ein schönes stück zum träumen und chillen.phasenweise höre ich Tiesto non stop am Stück..bis er mir dann zu glatt und kantenlos wird..anyway..Top Stück:)