CoverMit ihren Alben „Experience“, „Music For The Jilted Generation“ und „The Fat of The Land“ lieferten The Prodigy in den 90ern nicht nur wegweisende Klassiker für die Rave- und Electroszene, sondern mit diesen auch eine Vielzahl hochkarätiger Hits ab. Wer erinnert sich nicht an Songs wie „No Good“, „Smack My Bitch Up“, „Firestarter“, „Out of Space“ oder „Breathe“? Im neuen Jahrtausend wartete man jedoch bisher vergebens auf einen Nachfolger dieser Klasse…

Nachdem das letzte reguläre Album „Always Outnumbered Never Outgunned“ nicht mal ansatzweise an die Vorgänger ranreichte, was mitunter auch am musikalischen Fehlen von Keith Flint gelegen haben dürfte, gibt es nun eine dicke Überraschung!

Wiedervereint melden sich die Londoner nun mit ihrem fünften Studioalbum „Invaders Must Die“ lautstark zurück. Der neue Silberling bietet elf Tracks, die mit fetten Beats, dreckigen Sounds und schrägen Sequenzern nur so durch die Boxen schmettern. Gleichzeitig begibt sich die Band mit „Invaders Must Die“ auf eine Reise ‚back to the roots‘.
Für ihre neue CD scheinen The Prodigy zumindest Teile ihres alten Equipments ausgegraben zu haben, denn viele Sounds wecken schon beim ersten Hören Erinnerungen an vergangene Alben.

Da wäre zum Beispiel das schwer groovende „Take Me to the Hopsital„, das zum einen durch die gepitschten Synthies an „Everybody in the Place“ und zum anderen durch die gepitschte Stimme an „Out of Space“ erinnert.
Bei der genialen Vorabsingle „Omen“ sind dagegen Parallelen zum Überhit „No Good (Start the Dance)“ hörbar.

Auch sonst klingt das Album teilweise sehr retro, was vorwiegend an den gesampelten Sounds und Songs liegt. So dient zum Beispiel für „Warrior’s Dance“ der 1991 veröffentlichte Rave-Song „Take Me Away“ von Final Cut als musikalisches Grundgerüst. Das Ergebnis überzeugt in jeder Hinsicht und macht einfach Spass! Wer auf dicke Flächensounds steht, wird mit dem (leider) nur zweiminütigen „Omen (Reprise)“ seine Freude haben.

Für die Songs „Run with the Wolfs“ und „Stand Up“ wurde Ex-Nirvana Drummer und jetzt Foo Fighters Boss Dave Grohl ins Studio geholt. Während „Stand Up“ als letzter Song die CD beschwingt beschließt, geht es bei „Run with the Wolfs“ wesentlich direkter zur Sache. Der schon auf „Always Outnumbered Never Outgunned“ angeschlagene punkige Sound findet sich hier zwischen Drum’N’Bass und Electroclash wieder.

Auch wenn das neue Werk nicht DAS innovativste der Bandgeschichte ist, liefern The Prodigy mit „Invaders Must Die“ ein echtes Brett ab, das in seiner Art und Weise genau das bereithält, was man hören möchte: The Prodigy! Kauftipp!

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Kommentare

  1. 28.2.2009 - 15:51 Uhr

    Hallo Cade!

    ALLE unsere Rezensionen, die im Breich „Rezensionen“ eingestellt sind, haben wir selber geschrieben!

    Lediglich bei den News zu einzelnen Veröffentlichungen greifen wir auf die von den Plattenfirmen versendeten News zurück. Da auch ich diese zum Teil zu aufgebläht finde, werden sie durch mich leicht „modifiziert“, ohne das die wesentlichen Infos verloren gehen.

    Es würde einfach zu lange dauern, jede News *neu* zu schreiben. Auch wir arbeiten im realen Leben täglich. ;-)

    Und Geld bekommen wir übrigens keins für die Veröffentlichung der angesprochenen News.

    Aber wie gesagt, die Rezensionen im Bereich der Electro-News sind IMMER und AUSSCHLIESSLICH von uns geschrieben! :-)

    Ronny

  2. cade
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    27.2.2009 - 23:48 Uhr

    ih bin dm.de für die electronews ja immer sehr dankbar (bitte weiter so!!), aber diese promo-werbe-reviews manchmal sind echt nicht nötig. oder vielleicht sind sie für das Betreiben der Seite nötig. Kann ja auch sein. Aber es ist stellenweise informativer auf amazon zu lesen, als diese werbetextereviews hier.
    Naja … btw. Invaders must die ist für meinen Geschmack ganz ok, was bei The prodigy nix anderes heißt als ihr belanglosestes Album. Aber die sind ja eh nur noch für ihre Liveshows da.