Solitary Experiments_ImmortalFuture Pop ist tot – lang lebe Future Pop! Als Ende der neunziger Jahre Bands wie VNV Nation, Apoptygma Berzerk und Covenant den Future Pop salonfähig machten, brachten sie damit eine musikalische Lawine ins Rollen, die die „Schwarze Szene“ grundlegend verändern sollte. Auch Solitary Experiments zählen zu den Wegbereitern und beweisen mit ihrer aktuellen Single „Immortal„, dass Future Pop auch heute noch erfrischend klingen kann.

Nachdem es Anfang des Jahrtausends einen wahren Boom an Veröffentlichungen im Future Pop Sektor gab, regulierte sich der Markt in den letzten Jahren und es setzte eine gewisse Sättigung ein. Solitary Experiments zeigen sich von all dem unbeeindruckt und zelebrieren mit „Immortal“ Future Pop in Reinkultur.

Leicht melancholisch und von einer signifikanten Synthie-Line getragen tönt „Immortal“, das gesanglich durch die markante Stimme von Dennis ergänzt wird. Parallelen zum früheren Sound von VNV Nation sind dabei nicht von der Hand zu weisen, verleihen diesem Release aber auch einen gewissen „Retro-Touch“.

Auf der Single gibt es insgesamt drei Remixes, die unter anderem von Sebastian Komor (Icon of Coil) und Delobbo angefertigt wurden. Während sich der Sebastian Komor Mix recht dicht am Original hält, ist der Delobbo Mix reduzierter ausgefallen und kommt ohne dicken Bass aus.
Als B-Seite kommt „Static„, der in die gleiche Kerbe schlägt wie die eigentliche Single. Direkte und klare Synthiesounds treffen auch hier auf einen tanzbaren Rhythmus und erzeugen eine mitreißende Clubnummer. Abgerundet wird die Veröffentlichung mit dem Video zur Single.

Auch wenn ein gewisser Nostalgiefaktor im Sound von Solitary Experiments mitschwingt, beweisen uns die drei Berliner mit „Immortal„, dass es auch heute noch möglich ist, ansprechenden Future Pop zu produzieren. Tipp!

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outoflinelogo

www.solitaryexperiments.de
www.myspace.com/solitaryexperiments

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