solitaryexperiments_teotbLange haben die Jungs von Solitary Experiments an dem Nachfolger ihres 2005er Albums „Mind Over Matter“ gebastelt. Fans konnten den Produktionsprozess dabei über ein spezielles Produktionstagebuch im Internet mit verfolgen. Die Vorabsingle „Immortal“ läutete im Spätsommer dieses Jahres dann das lang erwartete ‚Comeback‘ des Trios ein.

Gewohnt eingängig und tanzbar tönte „Immortal“ seinerzeit aus den Boxen, ohne dabei überladen zu wirken. Auch wenn der eine oder andere mit Futurepop abgeschlossen hat, Solitary Experiments zelebrieren selbigen in Perfektion und das nicht nur auf der Vorabsingle.

Ein epochales Intro mit dem Namen „Words Of Wisdom“ eröffnet dabei den Reigen des höchst tanzflächenkompatiblen neuen Albums „In The Eye Of The Beholder„.
Gewohnt straight und auf den Punkt gebracht schießt das Trio mit „Rise And Fall“ gleich zu Beginn einen der stärksten Tracks des Albums ab. Latente Härte und ein klebriger Refrain dominieren das sonst eher ‚futuristische‘ Soundbild. Songs wie „Immortal„, „Road To Horizon„, „Point Of View“ und „No Surrender“ schließen sich entsprechend an und lassen klar und deutlich die Handschrift von Solitary Experiments erkennen.

Mit „Seele Bricht V.2.0“ findet sich gegen Ende der CD sogar ein deutscher Song, der allerdings wie eine Kreuzung aus VNV Nation und Frozen Plasma klingt. Nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich innovativ. Interessanter ist da schon „A Rush Of Ecstasy„, das auf Grund seiner vordergründigen Tranceflächen doch recht stark an „Rotersand“ erinnert, was durch den Gesang von Dennis Schober zusätzlich forciert wird.

Sanftere Töne finden sich auf dem Album dagegen nur sehr vereinzelt. Wenn überhaupt bilden „Dead And Gone“ und „Darkness Falls“ den ruhigen Pol des Silberlings.

Der streng limitierten Erstauflage liegt eine zusätzliche CD bei, die satte 14 Remixes der einzelnen Albumtracks bietet. Als Remixer konnten unter anderem Bands wie Colony 5, Cephalgy, Laether Strip oder Heimataerde gewonnen werden, die den einzelnen Interpretationen ihren ganz eigenen, größtenteils ebenfalls äusserst clubtauglichen Stempel aufgedrückt haben.
Zu guter Letzt haben es auch die ersten 3 Plätze des Remix-Wettbewerbes zum Song „Rise And Fall“ auf die Bonus Disc geschafft.

Solitary Experiments liefern mit „In The Eye Of The Beholder“ ein durchdachtes, tanzbares und in sich geschlossenes Album ab, das einige potentielle Ohrwürmer bereithält. Zwar reicht es noch nicht für das Ausrufen der Futurepop 2.0 Bewegung, trotzdem gibt es von uns 4/5 Sternen.

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www.solitaryexperiments.de

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