Sleep MuseumBei Sleep Museum handelt es sich um ein Minimal-Synth-Projekt aus New York. Ihr Debüt, „Dream Of Waking“, wurde in Deutschland via Anna Logue Records veröffentlicht. Das Label hat sich darauf spezialisiert, den sogenannten „Technopop“, „Synthiepop“ bzw. den „Minimal Electronic“ der 80er Jahre wieder in die CD-Player des Landes zu bringen. Auch Sleep Museum produzieren eben solch minimalstisch-analogen Klänge, wie man sie von den frühen 80er Jahren her kennt.

Auf ihrem Debütalbum „Dream Of Waking“ werden die C64 Sounds mit dem eigensinnigen (Sprech-) Gesang von Mastermind Robert Anthony gemischt.
Der bereits mit dem ersten Klang einsetzende Electro-Minimalismus zieht sich bei der Platte bis zum Ende durch. Mit „Con“ gibt es ein nettes Instrumental, das im Gegensatz zu den ersten Songs erfrischend anders auf den Hörer wirkt. Der danach einsetzende, brummende Synthiesound von „Crave“ erzeugt zusammen mit der düsteren Stimmung und dem verzerrten Sprechgesang eine recht mysteriöse, dunkle Atmosphäre.

Auch die restlichen Songs fügen sich in das Gesamtbild der Platte ein und bringen kaum aufhorchende Veränderungen. Insgesamt erinnert die Platte doch sehr stark an die Anfänge der electronischen Musik. Entsprechend dürfte es sich hier auch um ein Album handeln, das eher für Liebhaber analoger Synthieklänge der späten 70er / frühen 80er interessant sein dürfte. Musikalisch erinnert die Platte ein wenig an die frühen „Psyche“.

Mehr Infos über die Band und das Label, sowie Bestell- und Hörmöglichkeiten gibt es auf www.annaloguerecords.com.

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