Wer sich mit Dubstep beschäftigt, kommt an einem Namen definitiv nicht vorbei: Skrillex. Der aus L.A. stammende Produzent & Musiker hat in den vergangenen Jahren nicht nur mit seinen eigenen Produktionen, sondern auch mit Remixes für internationale Stars wie Snoop Dogg, Lady Gaga, den Black Eyed Peas, Bruno Mars oder Rob Zombie für Aufmerksamkeit gesorgt. Mit der „Bangarang EP“ meldet sich Skrillex nach gut einem Jahr zurück und liefert gleichzeitig sein wohl poppigstes Werk ab.

Die musikalische Karriere von Sonny Moore, so der bürgerliche Name von Skrillex, begann eigentlich in einem gänzlich anderen Genre – der Rockmusik. Nachdem er 2007 die Band From First to Last verlassen hatte, widmete er sich zunehmend der elektronischen Musik. Für seine letzten Arbeiten und Veröffentlichungen heimste er 2011 gleich fünf Nominierungen für den Grammy ein, unter anderem als ‚Bester neuer Künstler‘.

Dass der 24jährige nach wie vor einen Faible für Rockmusik hat, bewies er im vergangenen Jahr, als er das aktuelle Album von Korn mitproduzierte. Für seinen jüngsten Spross hat der 24jährige dennoch ganz tief in das musikalische Archiv geschaut und eine der wohl legendärsten Bands überhaupt mit ins Boot geholt. Zusammen mit den verbliebenden Mitgliedern von The Doors hat Skrillex die Single zur „Bangarang EP“ aufgenommen. „Breakn A Sweat“ hebt sich dabei substanziell von rein elektronischen Tracks wie „Right In“ oder dem technoiden „Right On Time“ ab und versprüht eine deutlich organischere Note.

Fast schon Synthiepop gibt es hingegen mit „Summit„, bei dem sich Sonny gesangliche Verstärkung von Popsternchen Ellie Goulding geholt hat. Abgerundet wird die EP mit den Songs „The Devils Den„, „Bangarang“ und „Kyoto„, die genauso rocken wie der Rest der EP.

Skrillex ist mit der „Bangarang EP“ ein kleines Meisterwerk gelungen, das insgesamt poppiger als die bisherigen Veröffentlichungen ausfällt und sich dadurch deutlich von diesen abheben kann. Tipp!

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