sinanmercenkIn der Türkei zählt Sinan Mercenk durch seine Remixes für Tarkan, Mustafa Sandal und Faray zu den bekannten Größen der Dance- und Elektroszene. Auch hierzulande konnte Sinan mit seinem Debütalbum „Moments On Earth“ einen Achtungserfolg landen. Mit der „Electronique E.P.“ legt er nun kräftig nach.

Seichte Töne, die man in schicken, weißen Bars mit Designermöbeln zu hören bekommt, eröffnen die knapp 25minütige EP. Ohne nennenswerte Spannungsbögen plätschert „Amarte Every Day“ vor sich hin. Nur ab und an unterbricht das leichte Gesäusel einer erotischen Frauenstimme den vor sich hin groovenden, monotonen Ambient-Track, der nicht unbedingt als Aushängeschild dieser EP zu verstehen ist.

Interessanter wird es dagegen mit „Controlpitch„, das mit einem typischen 80er Jahre Beat startet, sich dann aber zu einer flirrenden Elektropop-Nummer entwickelt, die von analogen Klängen dominiert wird und mit verspielten Sequenzen klare Akzente setzen kann. Wer aktuelle Platten von den Peaches oder Zoot Woman mag, kommt hier auf seine Kosten!

Mit „Get Up!“ gibt es zunächst wieder chillige Tunes, bis nach kurzer Zeit ein prägnanter, analoger Bass einsetzt und dem Song eine minimalistische „Seele“ verleiht. Die verspielten Sounds und der Sprechgesang lassen „Get Up!“ besonders hervorstechen und zu einem echten, digitalen Ohrwurm werden.
Mit „Nice Breaks“ geht es dann wieder etwas in Richtung Minimal, wobei der Track stark an alte Produktionen von Jam&Spoon erinnert, was unter anderem an dem schrägen Synthiesound liegt, der noch im ersten Drittel leicht orientalischen Flair verbreitet.

Sinan Mercenk liefert mit der „Electronique E.P.“ eine interessante EP ab, die einen wilden Stilmix bereithält. Irgendwo zwischen Ambient/ Trance und Pop-House angesiedelt, gibt es hier einige „Nice Breaks“ zu entdecken.

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