Nachdem das australische Electropop-Duo Parralox Ende 2009 sein prickelndes Debütalbum „State Of Decay“ veröffentlicht hat, folgt nun die streng limitierte „Isn’t It Strange EP„. Dabei lassen es sich Parralox nicht nehmen und servieren neben diversen Remixes des Titeltracks auch den einen oder anderen neuen Song.

Es war eines jener Alben, mit denen man vergangenes Jahr so gar nicht gerechnet hat. Mastermind John von Ahlen und Amii haben mit ihrem Debüt ein in sich geschlossenes Werk veröffentlicht, das durch seinen lupenreinen Synthiepop, eingängigen Melodien und dem fesselnden Gesang von Amii überzeugen konnte und entsprechend begeisternd aufgenommen wurde. Zu den großen Lieblingen bei Fans und Presse gleichermaßen gehörte u.a. der Song „Isn’t It Strange„, der vor wenigen Wochen als streng limitierte EP veröffentlicht wurde.
Die auf 500 Einheiten begrenzte CD kleckert dabei nicht, sondern protzt mit stattlichen 15 Tracks, wobei es gleich drei neue Songs oben drauf gibt. Der Rest der CD setzt sich aus acht Remixes von „Isn’t It Strange“ und vier exklusiven Mixes aktueller Albumtitel zusammen.

Als Remixer konnten unter anderem Ade Fenton (Produzent von Gary Numan), Beborn Beton, People Theatre, [L]aux und auch Vision Talk gewonnen werden. Entsprechend vielschichtig sind auch die Versionen von „Isn’t It Strange“ ausgefallen.
Mal deutlich kantiger als das Original wie beim ‚Ade Fenton Extended Remix‚ oder dem ‚Hollow Me Remix‚, mal gewohnt melodisch wie beim ‚Extended‚ und ‚Vision Talk Synthpop Remix‚. Trotz der unterschiedlichen Interpretationen behält der Track stets seine eingängige Note und kann immer wieder begeistern.

Bei den Albumtracks sticht insbesondere der geschmeidige Remix von „Hotter (Marlow Mix)“ raus. Das britische Duo hat dem Song ein insgesamt reduzierteres Soundgewand verpasst und mit leicht trancigen Timbre versehen. Auch Beborn Beton schaffen es den Hörer zu verzücken. Mit ihrer Interpretation von „Moonwalking“ liefern die Urgesteine der synthetischen Musik eine klasse Tanznummer ab, die geradezu ansteckend wirkt.

Womit wir bei den drei neuen Tracks „Empty„, „Don’t Listen To Me“ und „Kangaroo Island“ angelangt wären. Lässt man das von Streichern und Becken getragene Insrumental „Kangaroo Island“ mal aussen vor, liefern Parralox erneut zwei mitreißende Nummern ab, die sich nahtlos an das Debütalbum anschliessen.

Die „Isn’t It Strange“ EP ist eine runde und gelungene Sache geworden, die viel (gute) Musik zum kleinen Preis bietet. Wer Parralox bisher noch nicht kennt, hat hier die Möglichkeit das australische Duo für sich zu entdecken. Tipp!

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www.myspace.com/parralox

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