Charles Haddon, Sänger der britischen Elektropop Gruppe Ou Est Le Swimming Pool, beging am Freitag nach einem Auftritt auf dem Pukkelpop Festival in Belgien Selbstmord. Das Trio aus dem Londoner Stadtteil Camden galt in Großbritannien als Geheimtipp für elektronische Popmusik. Bereits kurz nach Gründung der Band im Jahr 2009 verbuchte das Trio mit seiner Debütsingle „Dance the Way I Feel“ in den UK Indie Charts einen viel beachteten Top Ten Hit.

Es folgte eine Tour als Vorband von La Roux und diverse Festivalauftritt wie z.B. auf dem legendären Glastonbury Festival.
Für diesen Herbst ist das Debütalbum „The Golden Years“ angekündig. In der ersten Jahreshälfte wurden bereits zwei weitere, ohrwurmverdächtige Singles ausgekoppelt.

Nach Angaben des Veranstalters und der belgischen Polizei, ist Charles Haddon kurz nach dem Gig im Backstagebereich auf einen Telekommunikationsmast geklettert und hat sich in den Tod gestürzt. Durch die ermittelnden Behörden wurden keine weiteren Einzelheiten über die Umstände und Hintergründe des Suizid bekannt gegeben.
Jedoch ist in den belgischen Medien über einen Zwischenfall während des Konzertes von Ou Est Le Swimming Pool berichtet worden.
Demnach sei Charles Haddon am Ende von „Dance The Way I Feel“ in die feiernde Menge gesprungen und hat dabei eine Besucherin umgerissen und diese am Rücken verletzt. Die Besucherin wurde auf Grund schwerer Rückenverletzungen in ein Hospital eingeliefert. Haddon zeigte sich nach dem Konzert schwer betroffen über diesen Unfall.

Ob dieser Zwischenfall jedoch kausal zum Freitod des britischen Sängers steht, ist bisher nicht bestätigt und daher als „Vermutung“ anzusehen.

www.myspace.com/ouestleswimmingpool

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Kommentare

  1. micha
    5
    19.9.2010 - 8:21 Uhr

    Naja hier wird eine Band gelobt die wirklich seichten POP macht(e).Komisch wenn son bischen Synthie drinn ist wirds von euch gleich gehypet.Hurts ist genausu ein beispiel,ein Hit auf der CD,Rest unbedeutend.
    Da lob ich mir doch LaRoux oder Elie Goulding das sind Künstler mit Ideen.

    Leute die sich das Leben nehmen muss man nicht bedauern,eher die Hinterbliebenen.

  2. 25.8.2010 - 20:14 Uhr

    Wir werden mit Sicherheit darüber berichten, wie es mit OELSP weitergehen wird.

    Derzeit gibt es keine wirklichen Neuigkeiten. Die Band steht nach wie vor unter Schock und man hat noch nicht entschieden, ob die Tour gecancelt werden soll oder nicht.

    Interessant ist auch die Frage ob das Album veröffentlicht wird oder nicht. Fertig war es nämlich bereits!

    Ronny
    (dm.de)

  3. F
    3
    25.8.2010 - 20:10 Uhr

    Wirklich sehr sehr traurig. Einer der besten Newcomer Electrobands der letzten Jahre. Sehr frisch, fetzig und sehr gute Perfomance. Jacksons Last Stand und Dance the way I feel sind wirklich kleine Juwelen des Electropop. Hätte auch als Depeche Mode Vorband wunderbar gepaßt. Vielleicht geht es ja doch irgendwie mit der Band weiter.Wenn jemand etwas weiß, bitte schreiben. Vielleicht kann depechemode.de auch noch weiter berichten. Gott sei mit dir, Charles Haddon.

  4. 23.8.2010 - 20:32 Uhr

    Wie verzweifelt muss ein Mensch sein,um Suizid zu begehen??Denn an dem Unfall,kann es nicht nur gelegen haben.
    Wirklich schade…um Charles Haddon und um die Band.

  5. 23.8.2010 - 16:34 Uhr

    Wirklich schade, eine sehr talentierte Band, die in ihrem Retrosound, im Gegensatz zu vielen anderen Bands, sehr frisch klang.