Mit ihrem letzten Album ‚Letters & Signs Part One‘ heimsten Northern Lite vergangenen Sommer durchweg Lobeshymnen ein. Ganz beiläufig verkündete die Band bereits damals, dass es schon bald einen zweiten Teil geben würde. Ein knappes Jahr später ist es endlich soweit – der kleine Bruder mit dem passenden Titel „Letters & Signs – Part Two“ erblickt die Welt und entzückt einmal mehr die Ohren.

Cluborientierter, elektronischer und deutlich ‚back-to-the-roots‘ sollte er werden, der zweite Teil des adversen Duos. So jedenfalls wurde ‚Part Two‘ im vergangenen Jahr angekündigt. Dabei enthielt der Vorgänger durchaus elektronische Hymnen wie „The Sick Rose„, „Hole“ oder „Warrior Song„.

Nachdem den Fans in diesem Frühjahr mit „Turn Up The Bass“ ein erster Vorgeschmack auf den kommenden Silberling gegeben wurde, schien sich die zuvor gemachte Ankündigung hinsichtlich eines versierten elektronischen Albums zu bestätigen.

Treibende Beats, pumpende Bässe, flirrende Sounds und der ohrwurmträchtige Gesang von Andreas Kubat pushen „Turn Up The Bass“ zu einem kongenialen Clubkracher, der alle Stärken der früheren Northern Lite in sich vereint.
Umso größer war die Überraschung, als die Band im Mai das ruhige, sehr melodische und von Gitarren dominierte „In Japan“ als Vorabsingle veröffentlichte. Zwei Songs, zwei kontroverse Einblicke in ein Album, das so clubtauglich wie poppig geworden ist, dabei aber stets den unverwechselbaren Sound von Northern Lite in sich trägt.

Zehn Tracks haben es auf „Letters & Signs Part Two“ geschafft. Zehn Tracks, die so unterschiedlich wie prägend für diesen Longplayer sind. Mission erfüllt? Kommt drauf an! Denn auch dieses Mal dominieren wieder die Saiten vor den Tasten das musikalische Setup.
Northern Lite scheinen dabei endgültig ihren Sound gefunden zu haben und liefern erneut ein durchdachtes und prickelndes Album ab.

Die versprochene Clubkompatibilität und elektronische Finesse früherer Tage findet sich so in den Songs „Wicked Mess„, „We All Must„, „Hardcore Porn“ und dem eingangs erwähnten „Turn Up The Bass“ wieder. Hier lassen die Erfurter buchstäblich die Sau raus und liefern vier grandiose Floorburner ab, die frei von jeglichen konventionellen Instrumenten sind.

Auf er anderen Seite birgt der Silberling erstklassige, von Gitarren geprägte Pophymnen wie „Run“ oder das an Coldplay erinnernde Duett „Begging You„. Für die schwermütigen Momente sorgt hingegen die Ballade Honey Bee, bei der Sehnsucht, Schmerz und eine diffizile Komposition in einen fundierten und beeindruckenden Einklang gebracht werden.

Letters & Signs Part Two“ ist mehr eine Fortsetzung des ersten Teils als ein rein elektronisches Pendant dazu geworden. Gespickt mit durchweg großartigen Songs und Melodien, schaffen es Northern Lite dabei erneut ihre Klasse zu beweisen und die musikalische Qualität zu halten. Kauftipp!

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