Im März 2013 stehen einige große Veröffentlichungen an. Bevor es aber soweit ist, blicken wir auf den ersten relevanten Freitag des Monats zurück und präsentieren Euch wieder eine Auswahl interessanter Neuerscheinungen aus den unterschiedlichen Genres. Mit dabei sind diese Woche: The Cure, Faderhead, The Klinik, Pankow, Allure, How To Destroy Angels, Spetsnaz, und Dido. Viel Spaß beim Lesen!

The Klinik

Als sich Marc Verhaeghens und Dirk Ivens vor mehr als 29 Jahren unter dem Namen ‚The Klinik‘ formierten, begründeten sie mit ihrer aufrüttelnden Mischung aus kalten, harten Sequencerklängen, reduzierten Arrangements, minimalistischen Texten und fauchenden Gesangslinien eine komplett neue Stilrichtung in der elektronischen Musik. Tanzflächenfüller, wie „Memories„, „Moving Hands“ oder „Black Leather“ gehören immer noch zum Standardrepertoire der meisten Underground-Clubs und der auf das Wesentliche reduzierte Industrial-Sound ist bis heute Inspiration für viele nachfolgende Acts. 22 Jahre nach ihrem letzten gemeinsamen Album, melden sich The Klinik nun mit „Eat Your Heart Out“ in Originalbesetzung zurück!
Auf dem Album gibt es neun neue Songs im klassischen ‚The-Klinik-Sound‘ zu hören, die von Dirk Ivens Stimme getragen werden.

The Klinik – Eat Your Heart Out
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The Cure

Unter dem Titel „Inside Out: The Ultimate Review“ gibt es seit Freitag eine umfassende Retrospektive von The Cure auf DVD zu kaufen. Neben rarem Archivmaterial enthält diese DVD auch ein umfassendes Interview mit Robert Smith, der darin seine Erinnerungen in Zusammenhang mit der Produktion von „Disintegration“ und „Pornography“ preis gibt. Abgerundet wird die Veröffentlichung mit einem Live-Auftritt von The Cure bei der 80er Kultsendung ‚The Tube‘ sowie einer Analyse von diversen Songs und Auftritten durch namhafte Rockjournalisten.
Sämtliches, auf dieser Veröffentlichung enthaltene Material ist erstmalig auf DVD erhältlich und bietet jedem The Cure Fan die Möglichkeit, die Band aus einem neuen Licht zu entdecken.

The Cure – Inside Out: The Ultimate Review
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Faderhead

Mit ihrem Song „Dirtygrrrls/Dirtybois“ sorgten Faderhead anno 2004 auf dem ‚Advanced Electronics‘ Sampler für Furore und fanden sich wenig später auf den Playlisten diverser Clubs & Djs wieder. Mit „FH4“ ist nun der bereits siebte Langspieler der Band in die Läden gekommen. „FH4“ soll die Erfolgsgeschichte der Band nicht nur auf hohem Niveau fortsetzen, sondern zeigt den Musiker von seiner besten und umfassendsten Seite: weniger düster als die beiden Vorgänger und zugleich stilistisch variabler, bewegt sich die Platte stilsicher von Electroclash zu Synthpop zu EBM zu Harshelectro und wieder zurück zu hartem Dance – und trägt dabei immer ganz klar die Handschrift von Faderhead.
Zu hören gibt es dreizehn druckvolle Tracks, die sich genreübergreifend bewegen und den Fans wieder ordentlich Boxenfutter liefern.

Faderhead - FH4
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Dido

Vier Jahre, nachdem Dido mit „Safe Trip Home“ ihr bis dato letztes Album veröffentlicht hat, legt die Londonerin mit „Girl Who Got Away“ ihr nunmehr viertes Album vor. „Girl Who Got Away“ enthält Songs, die von Hoffnung, von Trotz und von gebrochenen Herzen erzählen. Und die dafür sorgen werden, dass sich die Welt zum wiederholten Mal Hals über Kopf in Dido verliebt. Aber das Album strahlt auch einen unbeirrbaren Optimismus aus. Das ist u.a. dem lebensfrohen „Go Dreaming“ anzumerken, oder der Ode an die wahre Liebe namens „“ und dem dynamischen „Let Us Move On„, das einen messerscharfen Gast-Rap des derzeit weltweit heißesten Rappers, Kendrick Lamar, enthält. Dennoch herrscht auf Girl Who Got Away nicht nur eitel Sonnenschein: bei einigen Songs stellt Dido wieder einmal ihr Talent unter Beweis, unbequeme Texte in verführerische Melodien zu verpacken. So mag das treibende „End Of The Night“ oberflächlich wie einer der fröhlichsten Songs in ihrem Repertoire klingen in Wirklichkeit handelt es sich um einen recht bösartigen Breakup-Song. Neben der ‚Standard Edition‘ ist auch eine ‚Deluxe Edition‘ erschienen, die weitere sechs Bonustracks bereithält.

Dido – Girl Who Got Away
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http://youtu.be/6QMBhUkVue4

How To Destroy Angels

Drei Jahre nach Bandgründung erscheint mit „Welcome Oblivion“ das lang erwartete Debütalbum des aus Los Angeles stammende Musikerkollektivs How To Destroy Angels. Nachdem die Formation um Nine Inch Nails-Legende Trent Reznor und seiner Frau Mariqueen Maandig im November des vergangenen Jahres mit der „An Omen EP“ ihren Einstand bei Sony Music gefeiert hatte, folgt nun das dreizehn Stücke umfassende Debütalbum!
Bereits im Vorfeld ihres ersten Albums machte die Band u.a. mit dem Soundtrack zum David Fincher-Film „The Girl with the Dragon Tattoo“ (deutscher Verleihtitel: „Verblendung“), den Trent Reznor und Atticus Ross gemeinsam produzierten, auf sich aufmerksam. Unter anderem steuerte das Quartett eine wunderbare Coverversion des Bryan Ferry-Songs „Is Your Love Strong Enough?“ bei.

How To Destroy Angels – Welcome Oblivion
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Allure

Mit seinem Nebenprojekt Allure lieferte der niederländische Superstar Tiësto 2011 eines der besten Trance-Alben des Jahres ab. Zwei Jahre nach der Erstveröffentlichung des Debütalbums von Allure ist nun eine exzellente Remixversion von „Kiss From The Past“ erschienen. Alle 14 Tracks des Originalalbums, u.a. mit Top-Vokalisten wie Emma Hewitt, Christian Burns oder JES, erfahren den Remix von Trance/Progressive-Größen wie Pulser, Lange, tyDi, W&W, Mike Shiver, Nitrous Oxide, Sied van Ried, Daniel Wanrooy oder Akira Kayosa, die die Originale mit zusätzlichen Elementen aus Electro und House auffrischen.

Allure – Kiss from the Past: the Remix Album
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Pankow

Die italienischen Electropioniere von Pankow lassen wieder ihren anarchischen Stilmix aus EBM, Industrial, Pop, Minimal und einem Füllhorn musikalischer Einflüsse auf die Menschheit los. „And Shun The Cure They Most Desire“ enthält 13 neue Stücke der „Dirty Old Men“, sowie die Bonus-CD „+“ mit Remixes und neuen Versionen bekannter Bandklassiker.
Im Team mit Originalsänger Alex Spalck, der drei Songs seine Stimme leiht und alle Texte geschrieben hat, sowie dem aktuellen Vokalisten Bram Declercq, sagen die Musikanarchisten um Maurizio (FM) Fasolo den gängigen Genrekonventionen ein erneutes Mal den Kampf an.
Als besonderen Bonus enthält „And Shun The Cure They Most Desire“ die Zusatz-Silberscheibe „+„, mit einer Sammlung komplett neuer Remixes bekannter Bandklassiker von befreundeten Gruppen wie Rabia Sorda, Tying Tiffany, Ambassador 21 und vielen mehr, sowie Re- und Dekonstruktionen von Pankow selbst.

Pankow – And Shun The Cure They Most Desire
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Spetsnaz

Mehr als 5 Jahre nach „Deadpan“ ist es endlich soweit und die nach einer russischen Spezialeinheit benannten Schweden melden sich mit ihrem neuen Album zurück. Spetsnaz gelten als Aushängeschild der „2ten EBM Generation“ und erfüllen auch dieses Mal wieder die an sie gesteckten Erwartungen mit Bravur. „For Generations To Come“ ist das langerwartete 4. Studioalbum und verspricht wieder ein Fest für alle EBM-Fans zu werden…
Mit kraftvollen Vocals, wummernden Basslinien und eingängigen Synthiemelodien enthält „For Generations To Come“ wieder alle Zutaten für die Tanzflächen rund um den Erdball. Spetsnaz liefern auch im zwölften Jahr ihres Bestehens ein perfektes Beispiel dafür ab, wie die moderne Version des klassischen EBM-Sounds heute klingen muss.

Spetsnaz – For Generations To Come
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http://youtu.be/svt-dW1sGwc

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