Auch in dieser Woche bleibt es bei den Neuveröffentlichungen übersichtlich. Wer den Gang zum Plattenhändler erwägt, wird bei diesem neue Platten von Dead Can Dance, Daft Punk, Orange Sector, Miss Kittin und den The Bucketheads vorfinden. Viel Spaß beim Lesen!

Miss Kittin

Die in Grenoble geborene Caroline Hervé alias Miss Kittin gehört seit Jahren zu den bekanntesten Künstlerinnen der elektronischen Musik. Zusammen mit ihrem Produktionspartner The Hacker wurde sie mit Tracks wie „1982“ und „Frank Sinatra“ weltbekannt.
Es folgten Kooperationen mit Felix Da Housecat, Sven Väth („Je t aime moi non plus“), Steve Bug und T. Raumschmiere, die sie zur gefragtesten DJane und Produzentin der Techno-Szene machten.
Ganze 6 Jahre nach ihrem letzten Studioalbum meldet sich Miss Kittin nun mit ihrem dritten Soloalbum „Calling From The Stars“ zurück. Das Doppelalbum spricht sowohl den technoaffinen Hörer als auch den Indie-Pop-Fan an und teilt sich in eine poporientierte Platte und eine zweite, die eher von Ambient beeinflusst ist. Insgesamt wird Miss Kittin damit sowohl alte Fans als auch neue Hörer ansprechen. Dafür sprechen auch die potenziellen Singleauskopplungen: „Bassline“ folgt einem ‚Talk Talk‘-Klavierlauf, der auf eine ‚Depeche Mode‘-Basslinie trifft, und so das Zeug zum Indie-Hit hat.

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Dead Can Dance

Nach dem sensationellen Erfolg des Dead Can Dance-Albums „Anastasis“ aus dem letzten Jahr, veröffentlicht die Kultband zum ersten Mal in ihrer langjährigen Karriere ein Live-Album. Nachdem „Anastasis“ in Deutschland in die Top 10 der Albumcharts klettern konnte, begann für die Band ein wahrer Triumphzug durch die deutschen Konzerthäuser, wobei sämtliche Shows innerhalb von 48 Stunden ausverkauft waren! Nun kann man sich dieses einmalige Live-Erlebnis ins heimische Wohnzimmer holen. 90 Minuten atemberaubende Dead Can Dance Qualität mit einer Tracklist, die die gesamte Karriere umspannt und alle Highlights der musikalischen Karriere umfasst, sodass man hier auch quasi von einem ‚Best of‘-Album reden kann.
Dead Can Dance gehören seit ihrer Gründung Anfang der 1980er Jahre zu den Bands, die den Begriff Kultband quasi definiert haben. Mit ihrem Mix aus Gothic, Worldmusic und Pop gelang es ihnen Millionen Platten weltweit zu verkaufen, und insbesondere in Deutschland hat die Band eine treue und loyale Fanbase, was die ausverkaufte Deutschland Tour beweist.

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Daft Punk

Nun ist es endlich passiert! Daft Punk haben die Vorabsingle zum kommenden Langspieler „RANDOM ACCESS MEMORIES“ veröffentlicht. Als Gastsänger haben die beiden Franzosen für „Get Lucky“ keinen geringeren als Pharrell Williams gewinnen können, der dieser ungemein groovigen Sunshine-Nummer seine Stimme leiht. Die Single wird lediglich als Download erhältlich sein und umfasst auch nur die ‚Single Version‘ von „Get Luck„.

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The Bucketheads

Na, kennt noch jemand dieses Projekt? Nicht? Okay: Mitte der 1990er Jahre, genauer gesagt im Mai 1995, rollte via Großbritannien ein Clubhit nach Europa, welcher aus der Feder des New Yorker DJs ‚Kenny Dope‘ alias The Bucketheads stammte. „The Bomb (These Sounds Fall Into My Mind)“ wurde europaweit ein Erfolg. Auch die zweite Single „Got Myself Together“ schaffte den Sprung in die Charts und setzte den Erfolg fort. Im Jahre 1996 veröffentlichten The Bucketheads dann ihr bisher einziges Album „All in The Mind„, das ab sofort wieder als Re-Release mit neuem Layout in die Läden gekommen ist. Let’s groove!

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Orange Sector

Nach 3jähriger Arbeit steht das neue Album von Orange Sector in den Läden. „Vorwärts nach Weit„, so der Name des Silberlings, unterliegt keinem Konzept, aber dem Ziel das letzte Album zu toppen. Nachdem es bereits für den Vorgänger allseits Lob gab, möchte das EBM-Duo aus Hannover mit seinem neuesten Werk noch eine Schaufel drauf legen. Die Songs wurden abwechslungsreich produziert und verfallen nicht dem ‘Stakkato’ der üblichen EBM-Alben. In diesem Sinne: ‚Vorwärts immer, Rückwärts nimmer!‘

Orange Sector - Vorwärts nach Weit
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Kommentare

  1. Ultra United
    2
    22.4.2013 - 12:04 Uhr

    Nachtrag zu DEAD CAN DANCE

    …NICHT als eine „Best of“ natürlich. ;-)

  2. Ultra United
    1
    22.4.2013 - 12:02 Uhr

    DEAD CAN DANCE

    Das ist nicht das erste Live-Album von DCD… 1994 veröffentlichten die Australier „Toward The Within“. Des Weiteren konnte man von der letzten Tour offizielle Konzertmitschnitte direkt von DCD Webseite erwerben. Auch ist das neue Werk als eine Art Bet OF zu verstehen, denn dieser Konzertmitschnitt beinhaltet vor allem ALLE Songs von „Anastasis“ + ein paar Live-Klassiker, sowie zwei unveröffentlichte Tracks, wie „Lamma Bada“. Die 2CD lohnt sich aber sehr!