CoverModulate, Soloprojekt des britischen DJ Geoff Lee, war nach der Veröffentlichung der Skullfuck e.p. gern gesehener Gast im Vorprogramm von Szenegrößen wie VNV Nation und Combichrist. So wundert es auch nicht, dass sich der Brite über ein Jahr Zeit gelassen hat, um sein Debütalbum zu veröffentlichen.

Betrachtet man das Atompilz-Cover von „Detonation„, wird schnell klar, dass dieses Album wohl nix für schwache Nerven sein dürfte. Bereits mit dem Szenehit „Skullfuck“ hatte Geoff anno 2007 einen extrem harten Floorshaker veröffentlicht, der eine Kreuzung aus melodiösem Industrial und Techno war und den Nerv der Zeit traf.

Das Soundgewitter geht auch auf „Detonation“ unvermindert weiter. Nach dem ruhigen Intro donnert „Buzzsaw“ durch die Boxen und zeigt gleich wo der Hammer auf diesem Album hängt. Auch im Folgenden bleibt es schnell, hart, technoid und vor allem kompromisslos auf der Platte. Und doch überraschen Modulate mit Songs wie „Revolution„, wo sich Geoff am weltbekannten „Viva la Revolution“-Ausspruch bedient und ihn perfekt in ein Soundbett aus peitschenden Rhythmen und menschlichen Chören einbettet. „Hard and Dirty“ dürfte hingegen für jeden Fan von Combichrist ein wahrer Ohrenschmaus sein, erinnert der verwendete Sprachsample doch stark an „This Shit Will Fu** You Up“.

Größte Überraschung dürfte aber die Coverversion des The Prodigy Überhits „No Good“ sein, die lediglich in wenigen Nuancen abgeändert wurde und eher als Remix durchgehen könnte.

Auch im weiteren Verlauf bleibt es heftig, ob nun „Skullfuck„, „Bass Alert“ oder das ebenfalls von The Prodigy beeinflusste „Raising Lucifer“ läuft, alle Songs sind konsequent für die Clubs dieser Welt produziert worden.

Detonation“ hält was das Cover verspricht, eine Clubbombe jagt hier die nächste und sorgt für ordentlich Bums!

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www.myspace.com/modulate

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