CoverDas es heutzutage nicht einfach ist im Bereich der elektronischen Musik und speziell im Bereich Synth-Pop/Elektro eine eigene Nische zu finden ist nicht von der Hand zu weisen. Mind.In.A.Box aus Österreich haben es dennoch geschafft. Ihr Rezept: man verbinde Belletristik mit futuristischer Musik und mixe daraus einen Cocktail eingängiger und clubtauglicher Songs. Mit ihrem dritten Album Crossroads, das via Dependent Records erschienen ist, perfektionieren die beiden Musiker ihren Stil und präsentieren ein für sich richtungsweisendes Werk.

Ähnlich der im Erstlingswerk „Lost Alone“ vorhandenen Kurzgeschichten, die von Christiane Bongertz geschrieben wurden, gibt es auch im Booklet von Crossroads einzelne Storys, die von von Andreas Gruber geschrieben wurden und auf denen das gesamte Album aufbaut. Eben durch jene Verschmelzung gelingt es den beiden Österreichern ein spannendes Werk zu erschaffen, das sich thematisch an einem sogenannten „Roten Faden“ orientiert. Musikalisch bietet das 13 Track starke Album sowohl ruhige, balladeske Töne wie bei The Place, als auch treibende Clubgewitter wie Identity, Crossroads, Stalker oder auch Redefined.

Wie schon auf den Vorgängern kommt auch auf Crossroads wieder der Vocoder zwecks Verzerrung der Stimme öfters zum Einsatz. Eben hier dran scheiden sich dann auch die Geister bzw. Geschmäcker. Sicherlich ist der Einsatz von Vocodern ein effektives Mittel um dem ein oder anderen Song den letzten Schliff zu geben, nimmt dies aber überhand, wirken die einzelnen Tracks doch recht schnell abgegriffen. Mind.In.A.Box schaffen es aber dank der Verteilung der einzelnen Songs, die mittels Vocoder bearbeitet wurden, diesen Effekt zu begrenzen. Crossroads bietet selbstverständlich auch „humane“ Vocals, so dass man nicht ständig den „Robotergesang“ im Ohr hat.

Mit Run For Your Life überraschen Stefan und Markus dann noch mit klassischen Arrangements, die in ein rockendes Elektrofeuerwerk umschlagen, die durch einen „bösen“ Gesang begeleitet werden. Als musikalisches Pendant, zumindest gesanglich, hierzu dürfte Fear sein, wo es zu einem chilligen Beat einen engelsgleichen Gesang gibt, was den Track im Gesamtkontext etwas aus der Masse hervorhebt.

Mind.In.A.Box haben mit Crossroads ein starkes drittes Album veröffentlicht, das einige Highlights bereithält und das die eigene Linie konsequent weiterverfolgt. Die musikalische Umsetzung von Belletristik in einen futuristischen Sound ist ein Mal mehr gelungen. Mind.In.A.Box repräsentieren mit ihrem Sound schon jetzt den Elektro der nächsten Generation!

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