mesh_aperfectsolutionDreieinhalb Jahre nach ihrem letzten Album ‚We Collide‘ melden sich mesh endlich mit einer neuen CD zurück. Die Vorzeichen zu ihrem neuen Longplayer „A Perfect Solution“ standen dabei nicht immer gut. So verließ Gründungmitglied Neil kurz nach Erscheinen von ‚We Collide‘ die Gruppe und auch bei den Plattenfirmen gab es Probleme.
Trotz dieser ungünstigen Umstände setzen Mark und Richard auf „A Perfect Solution“ ihren musikalischen Weg unbeirrt fort und liefern ganz nebenbei eines der besten Alben in diesem Jahr ab.

Düster, härter und dennoch melodisch wie eh und je präsentieren sich die sympathischen Briten aus Bristol nach dieser turbulenten Zeit auf ihrem neuen Silberling.
Das energische „If We Stay Here“ wirkt zu Beginn des Albums mit seinen harten Gitarrenriffs und den klaren Synthielinien geradezu wie ein Befreiungsschlag, mit dem man die widrigen Dinge der Vergangenheit abschüttelt. Selten haben mesh in diesem Jahrtausend rockiger geklungen. On top gibt es einen Refrain, der Gänsehaut garantiert und der das musikalische Gespür des Duos für eingängige Melodien einmal mehr untermauert.

Mit Ohrwürmern geizen Mark & Richard auch dieses Mal nicht. Nachdem sie mit „Only Better“ bereits einen entsprechenden Vorboten ins Rennen geschickt haben, brillieren sie auch auf „A Perfect Solution“ mit Songs, die in ihrem Genre in einer ganz eigenen Liga spielen.
Da entwickelt sich die einstige B-Seite „Everything I Made“ in seiner original Version zu einer treibenden Clubnummer, die mit ihrem verspielten Charme direkt ins Ohr wandert. Auch „Who Says„, der erste Song bei dem mesh sich gesangliche Unterstützung geholt haben, sorgt für feinstes Hörvergnügen, das auch mit einigen Saitenzupfern veredelt wird.

Tracks wie „Hold It Together„, „Want You“ oder „Hopes. Dreams.“ erschaffen dagegen ein sperrigeres Soundbild, das vor allem durch den zum Teil verstärkten Einsatz von Drums und Gitarren geprägt ist und was Erinnerungen an frühere Alben wie „In This Place Foreve“ und „Fragile“ aufleben lässt.
Insbesonder die schwermütige Ballade „Want You“ sticht hier hervor. Sie schafft es spielend, den Hörer mit einem schleppenden Beat und düsteren Soundteppichen einzufangen und festzuhalten. Großes Kino!

Mit „The Bitter End“ gibt es zum Ende noch einen zum Opener kongruenten Song, der den Silberling ähnlich rockig beschließt wie er eröffnet wurde.

Abgerundet wird das in sich schlüssige Album letztendlich durch verspielte Zwischensequenzen, wie sie auch schon bei „Who Watches Over Me“ und früheren Alben teilweise zum Einsatz kamen. Sie bilden eine instrumentale Überleitung zwischen den einzelnen Songs und können so spezielle Akzente setzen.

mesh schaffen es mit „A Perfect Solution“ spielend an frühere Werke anzuschließen, ohne sich dabei selbst zu kopieren. Auf der Suche nach ihrer perfekten Lösung setzen Mark & Richard mehr als zuvor auf konventionelle Instrumente und präsentieren damit eines ihrer wohl stärksten Alben. Unsere Lösung für euch: Kaufen!

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Kommentare

  1. people are people like me
    9
    29.11.2009 - 7:45 Uhr

    Sorry,
    habe mich gewaltig getäuscht.
    ich finde heute keinen song der mir nicht gefällt!und sie werden mir hoffentlich noch lange freude bereiten!

  2. mike
    8
    17.11.2009 - 14:54 Uhr

    schade schade bin echt enttäuscht vom neuen album…kein wirklicher kracher drauf…nutzt sich schnell ab die platte…klingt als ob mesh sich schlecht selbst kopiert haben.

  3. people are people like me
    7
    28.10.2009 - 1:57 Uhr

    “Everything I Made“ hätte eigentlich die A seite werden müssen.

  4. people are people like me
    6
    28.10.2009 - 1:45 Uhr

    album ok, nächstes jahr wird es aber keiner mehr hören wollen. wetten! gruss an tim, bin deiner meinung.

    noch 4 tage!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  5. S242
    5
    25.10.2009 - 17:21 Uhr

    Fettes Album, vielleicht das abwechslungsreichste Album von MESH bisher.

    „How Long“, Who Says“ und „Is It So Hart“ sind ziemlich Abräumer. Nur „The Bitter End“ zum Ende gefällt mir nicht ganz so gut, ansonsten volle Empfehlung.

    Und ich kann „Dreamer“ nur zustimmen, leider kein Vergleich mit der letzten DM.

    S242

  6. tim
    4
    25.10.2009 - 16:02 Uhr

    nee das album hört sich nach irgendwie schonmal dagewesen an…total glatt produzierte platte…frühere alben haben einfach organischer und rauer geklungen.

    und vergleichen mit dm kann man mesh wohl echt nicht.

  7. dreamer
    3
    25.10.2009 - 9:24 Uhr

    wenn dm das nur ansatzweise hinbekommen hätten, dann könnte man von einer neuen violator sprechen, doch ausser den touren von dm-die wirklich immer gut sind-nix gutes, darum sind mesh einfach frischer und gänsehaut-erzeugender, klasse album!

  8. jan
    2
    25.10.2009 - 2:50 Uhr

    einfach genial!!!

  9. 25.10.2009 - 0:26 Uhr

    Was für eine geile Platte! Jeder Track der absolute Knaller. Da hat sich das Warten echt gelohnt. Klasse produziert, coole Sounds, einfach genial. Muss man haben!