Electronic im Sci-Fi-Sound

Martin Gore - MG

Am Freitag ist offiziell das neue Soloalbum von Martin Gore erschienen: Auf MG (Amazon) hat der Depeche-Mode-Songwriter 16 Instrumentaltracks selektiert, die allesamt in seinem heimischen Studio in Santa Barbara entstanden sind.

Sein Freund Christopher Berg brachte ihn auf die Idee. Weil vom letzten Depeche-Mode-Album Delta Machine noch vier oder fünf Tracks übrig geblieben waren, produzierte Martin auf dieser Grundlage gleich ein ganzes Album.

Alle Tracks sind elektronisch, jeweils nur zwischen drei und vier Minuten lang und im Sci-Fi-Ambient-Sound gehalten. Rund 80 Prozent der Musik entstanden dabei auf einem Eurorack Modular-Synthesizer.

Wir wollen natürlich von Euch wissen: Wie gefällt euch MG?

Martin Gore - MGMG von Martin Gore
ist als CD/LP bei Amazon und JPC sowie als digitaler Download bei iTunes erhältlich.
 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er zurzeit als Online-Projektmanager, Social Median und Online-Redakteur. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

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60
Kommentare

  1. Roland
    34
    3.5.2015 - 15:05 Uhr

    Eigen

    Mir gefällt diese Art der elektronischen Musik. Es ist ein gelungenes Album. Ich hätte mir gewünscht, dass die Titel etwas länger wären und sich so die Stücke noch länger aufbauen könnten. Die Stücke hätten für meinen Geschmack gerne noch etwas polyphoner ausfallen dürfen. Früher hat Martin komplexere Musik gemacht. Ich frage mich manmal, ob das mit seiner Hinwendung zur Esoterik zutun hat. Wenn man die Welt holistisch betrachtet, wird die Musik in der Regel nicht vielschichtiger. Leider. Trotzallem gefällt mir das Album gut.
    Ich finde auch, dass MG nicht so weit von dem entfernt ist, was DM sonst ausmacht und ausgemacht hat. Schon in den 80er wagen DM immer wieder schräg mit dem, was sie gemacht haben und es war alles andere als klar, dass sie sich zu einer weltberühmten Band entwickeln würden. Diese schräge Seite zeigt sich auch bei MG.
    Mit der Kritk, dass das Album, wenn es nicht vom Kopf von DM kommen würde, nicht beachtet würde, kann ich nicht viel anfangen. Sie mag in der Sache stimmen, ist aber dennoch total daneben. Es ist in der Kunst nun mal so, dass man als erfolgreicher Künster eine Leitkultur schafft, die auf mehr Beachtung stössst als die Klänge aus einem Homestudio. Die Erwartung dahinter, die Mitglieder von DM könnten musikalisch die Welt neu erfinden, ist völlig überzogen. Was DM in den 80er und 90er musikgeschichtlich in Gang gesetzt haben, sucht seinesgleichen. Das genügt für ein Menschenleben. Qualitativ ist an MG nichts auszusetzen – ein Meilenstein der Musikgeschichte ist es nicht, muss es auch nicht sein. Anspruchsvolle, eigenständige, sorgfältige und professinell gemachte Musik ist MG auf jeden Fall – egal ob es nun gefällt – und das ist für mich die Hauptsache.

  2. bla
    33
    1.5.2015 - 13:41 Uhr

    only if I buy and buy

    my doubts will be washed away

  3. Dave’s Girl
    32
    30.4.2015 - 7:24 Uhr

    Sorry,Leute…aber ich hab mir das Album nun angehört und mich zeitweise echt gezwungen nicht auf AUS zu stellen….aber ich weiß echt nicht was uns Herr Gore mit diesem Album sagen möchte…bei allem Respekt vor seinrm Können…er ist ein Genie…aber das hier ist leider ne Nullnummer….

  4. Natasha Bankhofer
    31
    28.4.2015 - 21:52 Uhr

    … seichter Muell seit SOFAD.. alles von da ab unter unbekanntem Kuenstlernamen veroeffentlich… es waere gefloppt!!! Qualität und Identitaet, das was DM ausmachte, waren weg!! Gutes hat halt immer ne kurze Halbwertzeit…