Liquid Divine - Black BoxKnapp eineinhalb Jahre Pause liegen zwischen dem Liquid Divine Debüt „Interface“ und dem aktuellen Album „Black Box“ (Vö: 26.01.07). Schon mit „Interface“ konnte die Band aus Leipzig für Aufsehen in der elektronischen Musiklandschaft sorgen. Neben fülligen Flächensounds gibt es experimentierfreudige Passagen die Liquid Divine den Ruf eingebracht haben, intelligente, elektronische Musik zu produzieren. Vergleiche mit Bands wie Haujobb, Front Line Assembly, Yello oder gar Kraftwerk wurden gezogen und musikalisch legen Christian und Guido eine gewisse Gradwanderung zwischen den einzelnen elektronischen Genre hin.

Eben jene Experimentierfreudigkeit setzt die Band auch auf „Black Box“ fort und perfektioniert ihren Sound zunehmend. Auch diesmal gibt es wieder überragende Flächensounds, die den Hörer schnell in ein sphärisches Geflecht aus (Sprech-) Gesang und harten oder auch weniger harten Beats mitnimmt. Im Vergleich zum Vorgänger wirkt das aktuelle Album etwas eingängiger und somit auch runder.

Pathfinder erinnert durch seine seichte aber dennoch treibende Instrumentierung an Baby D., die in den 90er Jahren mit „Let Me Be Your Fantasy“ einen europaweiten Top 20 Hit landen konnten. Insgesamt wirkt der Song sehr dynamisch, wird dennoch aber durch die verzerrte Stimme dunkel angehaucht. Mit Technocracy bewegt sich die Band zumindest im Hintergrund im technoiden Bereich. Aufgefangen wird der Song durch leichte Flächensounds und einem Refrain, der stark an mind.in.a.box erinnert.

Auch die restlichen Tracks wie z.B. At Any Times, Dividing Lines, hope:less und Breaking News können mit unterschiedlichsten, musikalischen Ausrichtungen punkten – mal ruhig, mal Drum’N’Bass oder auch Future-Pop – Liquid Divine vermengen auf „Black Box“ einen Großteil der bestehenden elektronischen Szene und kreieren ihren eigenen Sound.

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www.liquiddivine.de

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