liquidDivine_coverEs ist für viele Bands das schwerste Album – die Nummer 3. Gedeih und Verderb liegen bei keinem anderen Longplayer so eng beieinander wie hier. Liquid Divine zeigen sich von diesem Umstand eher wenig beeindruckt und liefern mit „Autophobia“ ein konsistentes Album ab, das einige Überraschungen bereithält.

Experimentell, verspielt, eingängig und doch irgendwie typisch Liquid Divine ist er geworden, der neue Silberling aus Leipzig. Frönte das Trio auf seinen Vorgängern eher dem Futurepop, geht es auf „Autophobia“ bisweilen experimenteller denn je zur Sache.
Drum’N’Bass, wie man ihn bei Frontend oder auch bei Comagirl zu hören bekommt, war zuvor genauso selten im Soundbild, wie die poppige Attitüde von „Sojourner“ (feat. Frank M. Spinath).

Die Brücke zu früheren Veröffentlichungen stellen wiederum Songs wie „Fallen Men„, „Redshift“ oder „Planet Zoo“ her. Späherische Soundscapes in Kombination mit einem treibenden Rhythmus bilden hier das fruchtbare Grundgerüst des jeweiligen Songs. Dabei kommen gerade bei diesen Titeln Erinnerungen an Mind.In.A.Box auf, was vorwiegend an dem gleichartig verfremdeten Vocals liegen dürfte.
Überhaupt scheint es, als bilden Liquid Divine zusammen mit Mind.In.A.Box und auch Seabound eine treibende Einheit des „Intelligent Electronic“. Eine gewisse musikalische Nähe der einzelnen Bands ist definitiv nicht zu leugnen.

Mit „Autophobia“ liefern Liquid Divine jedenfalls ein homogenes Album ab, das stark nach vorne geht und mit „Sojourner“ einen designierten Klassiker in petto hält. Album Nr. 3 gelungen! Tipp!

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www.myspace.com/liquiddivine

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