Bonnie und Clyde lassen grüßen

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Gewohnt bittersüß und düster. Lana Del Rey schmachtet in ihrer neuen Single „Honeymoon“ melancholisch von gequälter Liebe. Sie weiß es und genießt es.
„Honeymoon“ ist die erste Single nach ihrem Erfolgsalbum „Ultraviolence“ von 2014. Musikalisch überrascht hier nichts: „Honeymoon“ ist vielleicht eine ihrer traurigsten Balladen. Untermalt von Streichern und Piano sinniert sie über über ihren Auserwählten und sich – Bonnie und Clyde lassen grüßen: „We could cruise to the blues – Wilshire Boulevard if we choose /Or whatever you want to do, we make the rules“.

Fans von Lana Del Rey können sich auf eine stilistische Rückkehr zu ihren ersten beiden Alben „Born To Die“ und „Paradise“ freuen: „It’s growing into something I really like. I’m kind of enjoying sinking into this more noirish feel for this one. It’s been good“. Auch ihr Video zu „Honeymoon“ erinnert unweigerlich an ihr allererstes Werk ‚Video Games‘. Körnige Super 8-Sequenzen im Stil der 70er zeigen Lana, wie sie sich im Gras räkelt. Anschließend werden die Lyrics auf einem rosafarbenen, floralen Hintergrund abgebildet.

Lana Del Rey wird ihre aktuelle Endless Summer-Tour in diesen Tagen beenden und gerüchteweise soll die LP „Honeymoon“ dann im September erscheinen. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden!

 Eleni Blum
"The only truth is music" (Jack Keruac) - mit diesem Satz ist alles gesagt. Eleni studiert zur Zeit im Master und begeistert sich für das Schreiben und Musik in all ihrer Vielfalt. Zusätzlich zur Uni arbeitet sie als freie Mitarbeiterin bei der Lokalzeitung sowie - besonders gern natürlich - bei depechemode.de und kümmert sich um die Kommunikation verschiedener Musiker (Künstlerprofile, Liner Notes, Social Media u.v.m).

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