Auch die Schweizer können richtig rocken ( Bild: HSW)
Auch die Schweizer können richtig rocken ( Bild: HSW)

Die Fahrt in die Schweiz war mit einigem Zittern bezüglich des Zolls versehen. Zumindest meinerseits. Sind alle Papiere richtig ausgefüllt? Habe ich wirklich richtig gezählt? Passen die Artikelbezeichnungen? Für alle, die sich jetzt mit Zoll und den dazugehörenden Papieren nicht so wirklich auskennen: Der Schweizer Zoll und seine Kontrollen sind so ziemlich das Schlimmste, in was man geraten kann, wenn man pünktlich an einer Location sein muss und keine Zeit hat mehrere Kartons mit vielen hundert Einzelteilen zu zählen.

Irgendeine höhere Macht, die uns Sonne für München beschert hatte, war auch in diesem Falle gnädig mit uns und sorgte für eine stressfreie Grenzkontrolle und ein sicheres Ankommen in Luzern. Umgeben von Kühen, Weiden, Bäumen und den Ausblick auf einen See lag der Club in dem gespielt werden sollte. Optisch erinnerte alles an einen alten Punkschuppen. Mit vielen Stickern, bunten Postern, Malereien an der Wand und einer irgendwie punkigen Atmosphäre, wirkte der Club Sedel wie eine Art Farbtupfer zwischen all den ruhig und beschaulich wirkenden Landschaftseindrücken.

Im Laufe des Nachmittags stellte sich dann heraus, dass besagter Club wohl in der Vergangenheit mal ein Gefängnis war und Freunde von mir dort mehr oder minder schlechte und gewalttätige Erfahrungen gemacht haben. An unserem Konzertabend blieb alles ruhig, geradezu hinreissend freundliche Schweizer empfinden Die Krupps sehr herzlich und sangen fleissig mit. Mir war der Ton im Vorraum viel zu laut, sodass ich mich gezwungen sah zu einem kleinen Trick zu greifen, um nicht mit Fiepgeräuschen im Ohr den Ort verlassen zu müssen. Das passende Schild an der Tür zum Konzertsaal könnt ihr auf Instagram sehen.

Ich glaube, ein wenig vermissen wir alle die Kühe hinter dem Club immer noch und würden sie gern wieder streicheln und die Ruhe genießen… Bilder zum Zwischenstopp in der Schweiz findet ihr natürlich auf Instagram.

 Josie Leopold
Ich bin die kleine Schnatterschnute vom Dienst: bunt, glitzernd, voller verrückter Ideen. Wenn ich nicht gerade Interviews führe, Beiträge verfasse oder versuche Wordpress davon zu überzeugen doch bitte nett mit mir zu sein, versuche ich die Welt ein bisschen besser und bunter zu machen.

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