coverSeit mehr als zwei Jahrzehnten versorgt Sascha Konietzko alias KMFDM seine Fans mit neuem Material. Der Output kann sich sehen lassen! Neben 18 Studio- und zwei Livealben sowie diversen Samplerbeiträgen hat die Band auch Soundtracks zu Videospielen wie ‚Mortal Kombat‘ produziert. Zwei Jahre nach dem letzten Album „Hau Ruck“ gibt es mit „Tohuvabohu“ nun weitere elf neue Songs und das mittlerweile 19. Studioalbum.

Im Vorfeld der Albumproduktion gab es eine Fan-Telefonaktion, in der die einzelnen Anrufer der Band mitteilen konnten, was KMFDM für sie bedeutet. Auszüge aus dieser Telefonaktion finden sich im dynamischen Opener Superpower.

Musikalisch bleibt sich die Band letztendlich aber auch auf diesem Album in weiten Teilen treu. Grandiose Ausnahmen finden sich aber auch. So besticht Looking For Strange nicht nur durch seine verspielte Elektronik, sondern auch durch einen poppigen, leicht rockigen Refrain. Ähnlich gestaltet sich „I Am What I Am„, das allerdings wesentlich wuchtiger in seiner Anlage durch die Boxen dröhnt. „Tohuvabohu“ hingegen wartet mit einer Mischung aus Industrial und verspielten Elektrosounds auf, die die zuvor poppigen Momente auf dem Album komplett ausblenden.
Mit Headcase, der „Liaisons Dangereuses“ Coverversion Los Ninos del Parque oder Spit Or Swallow gibt es dann typische Tracks, die keine große Neuerungen bereithalten.

KMFDM liefern mit „Tohuvabohu“ ein Album ab, wie man es von der Band erwartet – hart und dennoch melodiös. Große Ausreißer gibt es mit Ausnahme von Looking For Strange nicht. Insgesamt ist „Tohuvabohu“ aber ein in sich stimmiges und gut produziertes Album.

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