coverDreieinhalb Jahre nach „Redeemer“ meldet sich Janosch Moldau mit seinem zweiten Album „Motel Songs“ zurück. Mit den beiden Vorabsingles „Not With The Son“ und „Follow Me“ gab es bereits einen umfangreichen Vorgeschmack auf das neue Album des Soundtüftlers aus Ulm. Wie schon auf dem Debüt gibt es auch auf „Motel Songs“ wieder liebevoll arrangierte Elektropop-Nummern, die zum Teil starke Parallelen zu den Soloalben von Martin Gore offenbaren.

War „Redeemer“ noch einen Ticken langsamer und düsterer, präsentiert Janosch auf seinem neuesten Werk elf Songs, die irgendwo zwischen gediegener Melancholie und vitalisierender Hoffnung liegen.

Markenzeichen und prägnant für alle Titel auf dem neuen Album sind die verspielten, elektronischen Sounds, die oftmals an die Counterfeit e.P.’s von Martin Gore, aber durchaus auch an die letzten Depeche Mode Veröffentlichungen erinnern. Ob „Pieces From The Stairs Of Heaven„, „I Am The Kingdom“ oder „One With The Sinner“ – es piepst, klickt und pulsiert an allen Ecken! Gerade für Fans von vertrackter Elektronik dürfte dieses Album einige Überraschungen und Leckerbissen bereithalten, denn entgegen üblicher Veröffentlichungen gibt es hier auch nach einigen Durchläufen noch Neues zu entdecken!

Neben elektronischen Sounds setzt Janosch auf dem neuen Silberling auch seine E-Gitarre gezielter ein und verleiht Songs wie „Not With The Son“ oder dem etwas schnelleren „Follow Me“ die gewissen Ecken und Kanten die man dieser Tage oftmals vermisst. Abgerundet werden die liebevoll arrangierten Songs mit tiefgehenden Texten die sich um das Thema Religion und Selbstfindung drehen und oftmals auch autobiografische Züge aufzuweisen scheinen.

Wer auf der Suche nach tanzflächentauglichen Tracks ist, wird auf „Motel Songs“, wie auch schon auf dem Vorgängeralbum, auf der Strecke bleiben. Das Album ist klar für den Konsum auf der heimischen Stereoanlage konzipiert und bietet vorwiegend balladeske, bisweilen aber auch „schnellere“ Momente.

Janosch Moldau verfolgt auch auf seinem zweiten Werk seinen eingeschlagenen Weg konsequent und fernab jeglicher (kommerzieller) Normen. „Motel Songs“ bietet viele intelligente, experimentierfreudige Songs, die man in dieser Form mittlerweile (leider) nur noch selten findet. Reinhören!

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www.janoschmoldau.com
www.myspace.com/janoschmoldau

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