Rickard Gunnarson, Hilton Theissen und Mathias Thürk fotografisch eingefangen von Chris Ruiz.
Rickard Gunnarson, Hilton Theissen und Mathias Thürk fotografisch eingefangen von Chris Ruiz.

Vor einigen Tagen haben wir euch SEADRAKE und ihr Video zur Single „On the Run“ vorgestellt. Die Band selbst besteht aus Hilton Theissen, seines Zeichens bei AKANOID aktiv, Rickard Gunnarson, den einige vielleicht von LOWE oder STATEMACHINE kennen und Mathias Thürk, der bis 2012 mit MINERVE sehr aktiv war. Schon die Auflistung der Namen der Bandmitglieder des Trios klingt förmlich nach vielen verschiedenen musikalischen Ideen und Einflüssen. Wir haben uns dieses Mal nicht nur einen der Band in unsere Interviewecke geholt, sondern gleich alle drei haben sich gemeinsam bereit erklärt uns Rede und Antwort zu stehen.

Hallo ihr drei. Ich hoffe es geht euch gut. Noch einmal lieben Dank an Mathias für die liebe Mail. Ich bekomme viel zu selten liebe Post. Wie geht es dir jetzt so speziell?
Mathias: Hallo Josie, mir geht es fast gut, denn ich komme gerade vom Tätowieren und du weißt ja, Männer sind Sensibelchen, wenn es um die kleinen Verletzungen geht (lacht). Nein im Ernst, bei mir ist alles super.

Erwarte jetzt nicht, dass ich da Mitleid habe (lacht). Sag mal, warum bist du denn nicht mehr bei MINERVE? Ich meine, das ist jetzt schon über zwei Jahre her, trotzdem würde ich es gern wissen.
Mathias: Das war eigentlich eine Entscheidung aus dem Bauch heraus, denn ich war und bin der Meinung, dass wir nach der Teilnahme an der wirklich sehr erfolgreichen Tour mit AND ONE, CAMOUFLAGE und DE/VISION alles erreicht hatten. Als Daniel und ich 2002 anfingen, hätte niemand von uns gedacht, dass wir jemals so viele Alben und Singles veröffentlichen, in so vielen Ländern, auf so großen Bühnen und vor so vielen Menschen unsere Musik präsentieren würden. Wir hatten eine tolle Zeit, aber ich fühlte nach 10 Jahren einfach, dass es Zeit ist zu gehen.

Das kann ich ja ein bisschen nachvollziehen. Gibt es eine Chance, dass du wieder zu MINERVE zurückkehrst oder bist du jetzt nur noch für dein neues Baby SEADRAKE da?
Mathias: Wir sind ja nicht im Streit auseinander gegangen. Zwischen uns ist alles cool, aber aktuell liegt mein kompletter Fokus auf SEADRAKE. Ich mag es einfach mit Hilton und Rickard an neuen Songs und Ideen zu arbeiten und ich glaube, dass wir das auch noch eine ganze Weile so machen werden.

Wie kam es überhaupt zu dieser neuen Formation und wie bist du auf die Idee gekommen Rickard und Hilton mit ins Boot zu holen?
Mathias: Das war eigentlich ganz einfach. Ich kannte Hilton und Rickard schon etwas länger und irgendwann hatte ich die Idee ein neues Projekt aus der Taufe zu heben. Ich habe zuerst Hilton gefragt, ob er sich vorstellen könnte bei diesem Projekt Sänger und Gitarrist zu sein. Er hatte da Bock drauf und zusammen haben wir dann angefangen mit Olaf Wollschläger an unseren Songs zu arbeiten. Als es dann darum ging, wie man die Songs live präsentieren könnte, fiel mir Rickard ein und auch er hatte Lust bei uns mitzumachen. Also holten wir ihn als Bassisten mit ins Boot. Und so wurde aus dem ursprünglichen Projekt nach und nach die Band SEADRAKE.

Ich glaube, es ist Zeit, dass sich auch Hilton und Rickard mal zu Wort melden (lacht). Sag mal Hilton, wie würdest du denn eure Single „On the Run“ beschreiben? Mich erinnert es an eine Mischung aus HURTS und einem eher soften 80er-Lied.
Hilton: Die Songidee hatte von vorn herein eine sehr stimmungsvolle, etwas fragile und auch sehr persönliche Note. Dass bei einer Olaf Wollschläger Produktion, der ja für seine 80er Einflüsse bekannt ist, eine solches Ergebnis entsteht, war zu erwarten.

Euer Video zu „On the Run“ haben wir ja schon vorgestellt. Wer hat dabei denn Regie geführt und wer die Storyline erfunden?
Hilton: Dafür zeichne ich mich verantwortlich, denn da der Text sehr persönlich ist und über eine innere Flucht handelt, war die Band dafür, mich in diesem Fall in den Vordergrund zu rücken.

Ihr habt ja wunderschöne Making-Of-Fotos auf eurer Facebookseite, die Chris Ruiz geschossen hat. Ich kenne ihn nur als Musiker. Wie ist er fotografisch so und wie war die Zusammenarbeit mit ihm?
Mathias: Chris ist mittlerweile ein guter Freund von uns und das Arbeiten mit ihm war jedes Mal sehr entspannt und unkompliziert. Er ist ein toller Fotograf und hat ein super Auge, wenn es um coole Bandfotos geht. Er weiß was wir wollen und wir wissen, dass er das auch gut umsetzen kann. Besser kann man es als Band gar nicht haben.

Da fällt der liebe Mathias seinen Bandkollegen ins Wort und schnappt ihnen die Antwort vor der Nase weg (lacht). Bevor er sich auch auf die nächste Frage stürzt, geht die hier jetzt an Rickard: Stell dir mal vor, dein Leben wäre ein Fotobuch. Was wäre auf der ersten und was auf der letzten Seite?
Rickard: Oh, ich glaube das erste Foto wäre ein schwedisches Landschaftsbild im Sommer, eine gewisse bittere Süße. Die letzte Seite ist jedoch noch nicht geschrieben.

Wären die Fotos in schwarz-weiß oder in Farbe?
Rickard: Es wären Polaroids (lacht).

Vom Vollzeitmusiker Hilton hätte ich auch noch gerne etwas gewusst, was nichts mit Fotos oder Polaroids zu tun hat (lacht). Wenn du nicht Musiker geworden wärst, was wärst du dann geworden?
Hilton: Ich denke Koch, denn das tue ich leidenschaftlich gern. Und ein Leben ohne eine irgend geartete kreative Tätigkeit, an denen andere Menschen teilhaben können, könnte ich mir nicht vorstellen!

Du bist hiermit herzlich eingeladen für die komplette Redaktion von depechemode.de zu kochen (lacht). Aber zurück zum Thema Musik und „Musiker sein“: Seid ihr auch eine dieser Bands, die von der Musikszene desillusioniert ist oder ist bei euch diesbezüglich alles im grünen Bereich?
Hilton: Natürlich haben wir alle in unseren Bands Erfahrungen gemacht, die ernüchternd und desillusionierend wirken und einen zudem auch reifen lassen. Aber der Kern unserer Passion ist die Musik selbst und nicht ein fiktives Rockstarleben wie es früher oftmals von Musikern angestrebt wurde. Es ist nach wie vor schön, für Musikliebhaber, egal aus welchem Land, mit unserem Schaffen für schöne Momente im Leben und Austausch unter Menschen zu sorgen, denn das wird wohl immer bitter nötig bleiben.

Was macht nun mehr Spaß: Songs schreiben oder sie dann später live zu spielen?
Hilton: Es hat beides einen Reiz der nicht vergleichbar ist, denn das Feuer, dass in einem lodert, wenn man der Umsetzung einer Idee auf der Spur ist, kommt in Form wieder heraus, wenn man die Botschaft in Form einer Live Performance an das Publikum weitergibt, es Ihnen mit Überzeugung präsentiert und das ist beides ein unersetzbares Gefühl!

Geht man sich eigentlich als Band irgendwann auf die Nerven, wenn man im Studio zu lange aufeinander klebt?
Hilton: Na klar, aber man sucht sich von Zeit zu Zeit ein stilles Eckchen, um seine Privatsphäre zu genießen, aber ich muss auch sagen, dass ich Glück gehabt habe, denn meine SEADRAKE-Kollegen sind recht dezente und angenehme Charaktere. Wenn es um Studioarbeit geht, da bin ich schon feuriger und anstrengender im Schaffensprozess.
Rickard: Natürlich kann es mal im Studio heiß hergehen. Wenn das passiert, gehe ich einfach eine Runde spazieren.

Sind Musiker, die melancholische Musik schreiben alle latent melancholisch? Sind sie das nur phasenweise oder eigentlich immer?
Hilton: Einige ja, aber was uns betrifft sicher nur zu Teilen, sonst hätten wir uns nicht getroffen und verstanden.
Rickard: Musik schreiben und spielen ist für mich sehr therapeutisch. Ich bin eine sehr sensible Person, und manchmal, wenn ich mich selbst nicht ausdrücken kann, spiele ich Klavier und alles was da normalerweise rauskommt, ist in Moll.

Was ist euch wichtiger: Text oder Melodie?
Hilton: Uns allen, denke ich, die Musik, denn selbst als Sänger ist die Musik am wichtigsten und der Text eher persönlich. Ich freue mich, wenn Leute darüber reflektieren, aber das sehe ich eher als Bonus, denn die meisten Resonanzen bekommen wir über das Gefühl, das die Musik übermittelt.

Was haltet ihr eigentlich von gecasteten Bands? Wäre das auch mal eine Option für euch oder eher nicht?
Hilton: Ich habe im Jahr 2000 erfolgreich an so einer Show auf RTL teilgenommen. Die Musikerkollegen gehörten zu den größten Talenten, mit denen ich bis dahin gearbeitet hatte. Es sind die Medien selbst, denen man hier getrost die Ausbeutung und die Fanverarsche vorwerfen kann, denn hier werden Talente verheizt, auf höchstem wirtschaftlichem Niveau.

Das klingt jetzt wirklich weniger schön. Umso besser ist es, dass du dich jetzt jenseits von Talentshows kreativ austoben kannst. Sagt mal Jungs, habt ihr persönliche Helden? Wenn ja, welche und warum ?
Hilton: Darth Vader, Trent Reznor und mein Großvater, der größte Gentleman seiner Zeit (lacht).
Rickard: Hm, nicht wirklich. Ich verehre starke Frauen, die an sich selbst glauben, wie Edith Piaf, die Parkhurst Sisters oder meine Großmutter.
Mathias: Musikalische Helden sind von klein auf Depeche Mode gewesen. Daran ist mein Cousin Thomas Schuld, der schon zu DDR Zeiten ein großer Fan der Band war und mich mit diesem Virus irgendwann 1986 infiziert hat. Ansonsten ist für mich jeder ein Held, der es geschafft hat, ein Leben zu leben, welches ihn glücklich und zufrieden zurück schauen lässt.

SEADRAKE macht ja nun nicht gerade politische Musik, aber wie steht ihr zum Thema „Politik und Musik“? Wie politisch darf Musik sein?
Hilton: Musik und Kunst im Allgemeinen darf und muss zuweilen politisch sein, denn es ist und war immer ein Sprachrohr gegen Unterdrückung, Missstände und politische Bewegungen. Kultur hat eben oft politische Aspekte.

Und wo wir gerade bei Politik sind: Legalisierung von Drogen – ja oder nein?
Hilton: Der Begriff Drogen ist auslegbar und zu Teilen falsch definiert. Alkohol ist die schlimmste und die ist besteuert und bereits legal.
Rickard: Ich mag keine Regierungen, die einem erzählen was man tun und lassen soll. Es liegt an Dir selber, ob du dich auf Drogen einlässt oder nicht.
Mathias: Es ist doppelzüngig von Seiten der Politik die Legalisierung von Drogen zu verurteilen, wenn es gleichzeitig möglich ist, Alkohol, Tabak und Pillen überall käuflich zu erwerben. Wenn man dann noch bedenkt, dass viele dieser Produkte sogar von der EU subventioniert werden, dann wird es fast lächerlich, die Legalisierung von Drogen zu verurteilen. Und sind wir ehrlich: jeder Mensch, der sich die Birne zu dröhnen will, wird Mittel und Wege finden, dies auch tun zu können. Nichts desto trotz kann ich mit Drogen nichts anfangen und würde mir wünschen, dass auch andere Menschen sie nicht bräuchten.

Warum sind denn Synthiemusiker immer so nette Leute? Ich hab noch nie einen aus dem Genre erlebt, der wirklich biestig war.
Rickard: Hahaha, ich kenne einige ganz schöne Arschlöcher im Synth-Genre, aber die meisten von ihnen sind echt nett, aber wahrscheinlich liegt es daran, dass diese Musikrichtung therapeutisch wirkt.

Welche musikalischen Kollegen schätzt ihr besonders und warum?
Hilton: Trent Reznor, weil er früh mit seinen eigenen Mitteln eine Stimmung und Vision kreiert hat, die mein Schaffen damals in eine andere Richtung gelenkt hat, und die Beatles, die mir unbewusst mein musikalisches Harmonieverständnis fundiert haben (grinst).
Rickard: Ich mag diejenigen, die geerdet sind und sich selbst nicht zu sehr in den Mittelpunkt rücken.

Jeder hat ein Laster. Sei es nun Schokolade, Pizza, Zigaretten…Welches habt ihr?
Hilton: Marvel-Filme, dekadent leckeres Essen und Sex
Rickard: Gute Frage. Ich gebe viel Geld für guten Wein, Frauen und Musik aus, aber ich mag auch Schaumbäder und Nachtfahrten auf leeren Straßen mit meinem alten VW Käfer.
Mathias: Ich kaufe zu viel Musik und Klamotten (grinst). Und ich mag Eis und Gummitiere, ist aber ganz schlecht für den Body….(lacht)

Von Lastern kommen wir jetzt zu Macken und Ticks. Seid mal ehrlich: Was ist eure schlimmste Macke?
Hilton: Ich bin zuweilen pedantisch, nicht ganz so neurotisch wie ein Sheldon Cooper aber immerhin spürbar (lacht).
Rickard: Laute Leute.
Mathias: Menschen das Rauchen abgewöhnen wollen (lacht).

Wie geht ihr mit Stresssituationen um und was macht ihr, um dem Alltagsstress zu entfliehen?
Hilton: Ich geniesse die Natur, besonders die Wälder oder entfliehe in Filme, deren Stories mich fesseln und aus dem Alltag entführen.
Rickard: Ich nehme ein Bad oder gehe trainieren. Ich habs mal mit Alkohol und Tabletten versucht, aber das hat auf lange Sicht nicht wirklich geholfen.

Was darf auf keinem Konzert fehlen und muss immer da sein?
Hilton: Der Frontmann! :D
Rickard: Ich bin ein weitestgehend einfacher Typ und brauche nicht viel. Eine Heizung backstage und ein Rock Shot bevor man auf die Bühne geht, ist jedoch ein Muss!
Mathias: Abgesehen von Strom und dem Equipment? Eiskaltes stilles Wasser, Gummitiere, Handtücher und eine saubere Dusche wären super.

War klar, dass Herr Frontmann Hilton genau diese Antwort gibt (lacht). Wo würdet ihr gerne einmal hinreisen?
Hilton: In meine alte Heimat Südafrika und Neuseeland…Natur!
Rickard: Space!!!
Mathias: Ich würde mir gerne mal Tokio anschauen wollen. Ich habe gehört, da soll es Automaten geben, aus denen man sich für Geld getragene Unterwäsche ziehen kann, nicht das ich darauf stehe, aber ich hätte gerne ein Foto vor so einem Automaten. (lacht).

Stellt euch mal vor, ihr müsstet von heute auf morgen in einer Metalband singen, dürft euch aber aussuchen welche. Welche wäre das dann?
Hilton: Meine eigene, denn ich bin alter Metaller (lacht).
Mathias: Strapping Young Lad oder Fear Factory – ich mag beide Bands.

Es gibt ja einige Künstler, die einen Künstlernamen haben. Braucht man heutzutage noch einen oder ist das affig?
Mathias: Die Musik wird nicht besser oder schlechter mit oder ohne Künstlernamen.

Hmm, das stimmt wohl. Gehen wir nun von den Künsternamen mal zu den absoluten Horrorszenarien im Musikerleben über. Szenario eins: Die komplette Technik fällt aus, auf der Bühne geht gar nichts mehr. Was macht ihr?
Hilton: Unplugged im Publikum!
Rickard: Das ist tatsächlich schon passiert und wenn du eine elektronische Band bist, heißt das normalerweise “ Gute Nacht, bis zum nächsten Mal!“ Ich erinnere mich an ein Festival in Instanbul, wo wir mit LOWE spielten. Es war sehr windig und der Keyboard-Ständer mit Synths, Computer und allem wurde von der Bühne geweht. Gottseidank war es der letzte Song des Konzerts. Wir verneigten uns und taten so als wäre es Bestandteil der Show gewesen.

Horrorszenario 2: Jemand klaut eure neuen fertig gemasterten Songs und lädt sie auf einschlägigen russischen Seiten zum Download hoch. Wie reagiert ihr?
Hilton: Hahaha, das passiert bei JEDEM offiziellen Album Release!
Rickard: Shit happens.

Welche Band sollte unbedingt mal wieder aus der Kiste gekramt und in den CD-Player gepackt werden? Mir fallen da spontan COLONY 5 und ASSEMBLAGE 23 ein.
Hilton: Johann Sebastian Bach und Tower of Power
Rickard: Caustic Grip von Front Line Assembly! I mag den funkigen Bass da drauf!
Mathias: 4tune8 „We are 4tune8, you are not“ oder Bros mit „Push“

Bevor ihr jetzt jemand neues für ein Interview nominieren dürft, dürft ihr noch Grußworte loswerden. Bitteschön!
Hilton: Ich grüße alle, die mich aus den Zeiten meiner alten Band AKANOID kennen und diejenigen, die durch dieses Interview auf uns aufmerksam werden. Gebt uns eine Chance, es lohnt sich!
Rickard: Jemand für ein Interview nominieren? Ich würde sagen AUTOMELODY aus Kanada.

 

Weitere Informationen zur Band findet ihr auf Facebook.

Wer lieber etwas hören möchte, kann auf Soundcloud nachsehen.

 Josie Leopold
Ich bin die kleine Schnatterschnute vom Dienst: bunt, glitzernd, voller verrückter Ideen. Wenn ich nicht gerade Interviews führe, Beiträge verfasse oder versuche Wordpress davon zu überzeugen doch bitte nett mit mir zu sein, versuche ich die Welt ein bisschen besser und bunter zu machen.

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Kommentar

  1. Thorsten
    1
    17.3.2015 - 8:00 Uhr

    Sehr schönes Interview.
    Die Jungs scheinen alle sehr Bodenständig.
    Die Single „On The Run“ und das dazugehörige Video gefallen mir richtig gut.
    Hoffentlich ist das kommende Album in diesem Stil.