Illusion of LightSeit knapp fünf Jahren machen die drei Leipziger Marco, Julia und Peter zusammen als Illusion of Light Musik. Mit Remixes für Bands wie Superikone, Nova-Spes oder Absurd Minds konnten die Drei sich bereits einen Namen machen. Ihren größten Erfolg verbuchten sie allerdings erst beim „Battle of the Bands 2006/2007“ (Sonic Seducer) als sie unter mehr als 1200 Teilnehmern den 9. Platz erreichten. Wie schon bei den vorherigen Veröffentlichungen, erscheint auch der achte Longplayer 3ndlo2 in kompletter Eigenregie. Zu hören gibt es auf der neuen Platte elf Synthie-Pop Songs.

Mal deutsch, mal englisch gesungen, bietet das Album mit insgesamt neun neuen Tracks und zwei frischen Remixen von „Electronic History“ bzw. „Pictures of Time“ genug Ohrenfutter für alle Fans von melodiösem Synthie-Pop.
Wie schon auf den Vorgängeralben wechseln sich Julia und Marco gesanglich auch auf „Endlos“ ab, wodurch dem Album eine gewisse Dynamik verliehen wird. Mal tanzbar und cluborientiert wie bei „Never See You“ oder „Demands“, mal auf verträumte und eingängige Melodien reduziert wie bei „In Your Dreams“ oder „Sternenland“, bieten IOL auf ihrem neuen Album den ein oder anderen interessanten Song. Insgesamt erinnern einzelne Tracks an ältere Produktionen von Obsc(y)re, was den Fans dieser Gruppe sicherlich gefallen dürfte.

Leider kann der Gesang bzw. die Gesangsführung nicht immer überzeugen. Trotzdem haben die drei Leipziger ein respektables Album abgeliefert, das Synthie-Poppern sicher gefallen dürfte.

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www.illusion-of-light.com
MySpace.com/illusionoflight

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Kommentare

  1. Micha
    2
    7.3.2008 - 16:44 Uhr

    Ein Hammeralbum! Mehr braucht man dazu nicht sagen. Ich hab es immer auf dem Weg von der Arbeit im Auto laufen. Ne bessere Ablenkung vom Alltagsstress kann es gar nicht geben! Macht weiter so ihr drei!

  2. Chris
    1
    29.2.2008 - 9:51 Uhr

    Ein hammergeiles Album. Feine Melodielinien wechseln sich mit satten tanzbaren Sounds. Modern, frisch knackig. SynthPop gehört also doch ins 21. Jahrhundert! Definitiv Kaufempfehlung!
    Anspieltipp: „Sternenland“. Der Song ist wie Droge.

    Grüße Chris