CoverDass Belgien eine sehr produktive und auch innovative Undergroundszene hinsichtlich elektronischer Musik besitzt, kann man nicht abstreiten. Kommen doch neben den EBM-Urvätern von Front 242 auch Suicide Commando und The Klinik aus dem Benelux-Land mit den süßen Pralinen. Mit IC 434 gesellt sich nun ein weiterer, viel versprechender EBM-Act hinzu.

Geert de Wilde, Kopf des Einmannprojektes, wurde bereits 1996 von Dirk Ivens (Dive, Sonar etc.) entdeckt und auf dessen eigenem Label unter Vertrag genommen. Mit Bacteriate, dem vierten Album von IC 434, wagt de Wilde nun den Schritt in den deutschen Underground.

Auf dem neuen Album präsentiert IC 434 zwölf neue Songs, die allesamt ihren Ursprung im EBM finden und mit brachialen Vocals in die Ohren des Hörers rauschen. Musikalisch bindet Geert de Wilde allerdings viele Elemente aus dem Bereich (Psy-) Trance und Goa mit ein, was den einzelnen Songs, wie z.B. dem Titeltrack „Bacteriate„, „SSRI“ oder dem großartigen „Unchained„, das an die 90er Jahre Technozeiten angelehnt scheint, einen gewissen Tiefgang verschafft.
Auf der anderen Seite haut IC 434 mit „The Reaping„, „Dysthymia„, „La Corrida De Toros“ oder „Back to Back“ echte EBM-Bretter raus, die ihren Weg in die Tanztempel finden werden.

Zwischendurch gibt es dann mit „The Dark Half“ und „Meaning of Being“ noch zwei „Uptempostücke“, die nicht ganz so brachial los donnern.

Mit seinem vierten Album ‚Bacteriate‚ bläst IC 434 ganz klar Sturm auf die Tanzflächen der Republik und die Chancen für einen Sieg stehen gut! Die Mischung aus gewohnt harten EBM-Beats und trancigen und/oder melodiösen Soundstrukturen kann überzeugen und verfehlt ihre Wirkung nicht. Reinhören lohnt sich.

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