Dreieinhalb Jahre sind seit dem letzten Release von Heimataerde ins Land gezogen. Zeit, die Mastermind ‚Ash‘ genutzt hat, um mit „Dark Dance“ einen kompromisslosen Clubstampfer für die schwarze Szene aus dem Ärmel zu zaubern.

Gekonnt vereint Heimataerde auf „Dark Dance“ technoide Rhythmen mit einem prägnanten Refrain. Neben dem Titeltrack, der gleich in drei Versionen kommt, gibt es noch zwei B-Seiten, ein Intro sowie einen Live-Track.
Interessanterweise hat „Ash“ die drei Versionen der Single entsprechend ihres ‚Einsatzortes‘ benannt und produziert.
Die „medievalfloor Version“ vereint dabei gekonnt treibenden Electrosound mit einem Dudelsack, der temporär Akzente setzen kann und dem Song so einen etwas anderen Charakter verleiht. Die „mainfloor Version“ ist dagegen noch einen Tick druckvoller produziert, was unter anderem auch an der eingebauten Gitarre liegt. Technoider und rein elektronisch ist hingegen die „maschinenfloor Version“ ausgefallen. Auch wenn es durchaus hörbare Unterschiede gibt, ähneln sich alle Mixes in Aufbau und Produktion.

Bei den B-Seiten handelt es sich zum einen um die altschwedische Ballade „Herr Mannelig“ und zum anderen um die lateinische Hymne „Veni Veni Emmanuel“. Letztere erinnert auf Grund der opulenten Instrumentierung und den Chorgesängen etwas an die früheren Enigma. Nicht ganz überzeugen kann dagegen der Song „Herr Mannelig“, der zwar interessante musikalische Ansätze und einen mitreißenden Refrain hat, aber letztendlich durch den eher trivialen Text an Reiz verliert – schade.
Als Bonus gibt es dann noch eine Liveaufnahme von „Heimataerde“ zu hören.

Heimataerde liefern mit „Dark Dance“ eine überzeugende Single ab, die ihre Rotationseinsätze in den (Underground) Clubs so gut wie sicher haben dürfte. Das Potential ist jedenfalls definitiv da!

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www.myspace.com/heimataerde

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