Auf Solopfaden

serengeti_promo_front

Die Fans von Depeche Mode erinnern sich bestimmt noch an den Namen des Mitte der 90er-Jahre in Island gestarteten Musikprojekts GusGus. Denken wir nur an deren coole Remixes zu „Only When I Lose Myself“ oder an die grandiose Cover-Version von „Monument“.

Stephan Stephensen alias President Bongo verließ im Frühjahr die Band und geht jetzt seinen eigenen Weg. Am 23. Oktober veröffentlicht er das Soloalbum „Serengeti“ (Amazon).

Serengeti? Serengeti. Jedes Jahr ziehen die Tiere der Serengeti auf der Suche nach Weideland über die endlosen Ebenen nach Nordwesten. Es ist ein überwältigender Anblick: Riesige Herden vereinen sich zu einem gigantischen Fluss, der durch das weite Land Richtung Ozean strömt. Sechs Monate später kehren Millionen von Zebras, Gnus und Gazellen in den Süden zurück, und der ewige Kreislauf beginnt von vorn.

„Serengeti“ beschreibt auf musikalische Art diese Reise – und gleichsam alle möglichen Reisen gleich mit. Der Weg ist niemals derselbe. Der Wind dreht, der Staub legt sich, und wie die Musik verwandelt sich auch der Reisende. Mit geschlossenen Augen wandert man unter der glühenden Sonne über die Ebenen; ganz so als wäre es das erste Mal.

Das Label „Albumlabel“ – vertrieben via Morr/Indigo – schreibt:
„Serengeti ist ein starkes Album, das hinter dem Afrikabild ein elektronisches Konzept zwischen Krautrock und Clubsound, Sampling und Instrumentalmusik (Gitarren, Bongos, Streicher), Echos, Delays und purem Klang offenbart: Krautrock als Fundament für experimentelle Musik mit einem klaren Flow, der unter die Haut geht.“

Zur Startseite

Der Kommentarbereich ist zurzeit geschlossen.