frozenplasmonumentumDrei Jahre nach ihrem Debütalbum „Artificial“ starten Vasi Vallis und Felix Marc aka Frozen Plasma ihren nächsten Angriff auf die Tanzflächen der Republik. Wie schon auf dem Vorgänger, liegt auch auf dem neuen Silberling der Fokus klar auf eingängigen und tanzflächenkompatiblen Futurpop.

Mit dem mystischen, beinahe sakralen Intro „Open“ wird das Album eher untypisch für Frozen Plasma eröffnet. Es folgt mit „The End – Deliverance“ ein von zunächst schweren Melodien getragener Song, der sich in der zweiten Hälfte in einen melancholischen Dance Track wandelt. Der hier aufgebaute Spannungsbogen zeigt, dass Frozen Plasma ihr Handwerk ganz genau verstehen.

Songs wie „The Speed Of Life„, „Earthling„, „Phoenix“ oder „Tanz Die Revolution“ sind da wesentlich gradliniger und leider auch vorhersehbarer produziert. Dennoch sind sie 1A Tanznummern mit Ohrwurmgarantie.

Experimentelle Töne schlagen Vasi und Felix dagegen bei dem Instrumental „Natural Born Liars“ an, das dem ersten Teil des Albums einen erfrischenden Kick verpasst.

Balladesk wird es dann mit dem wunderschönen „Forgotten Earth“ und dem verträumten „Almond Flowers„. Insbesondere bei „Almond Flowers“ wird eine angenehme Symbiose aus der markanten Stimme von Felix und den verspielten Synthiesounds geschaffen. Großes Kino!

Zum Ende gibt es mit „Touching Ground“ und „Murderous Trap“ noch zwei ganz besondere Schmankerl, bei denen Frozen Plasma aus den Vollen schöpfen und die eigene Messlatte für zukünftige Veröffentlichungen weit nach oben schieben.

Auch wenn der eine oder andere Schema-F Song auf dem Album zu finden ist, leidet die Qualität der Songs ganz und gar nicht darunter. Vielmehr liefern Frozen Plasma mit „Monumentum“ ein ausgereiftes, durchdachtes und überzeugendes zweites Album ab. Tipp!

„Frozen Plasma – Monumentum“ bestellen bei:

bei poponaut bestellen!

bestellen bei amazon

www.frozenplasma.com
MySpace.com/frozenplasma

Zur Startseite

Der Kommentarbereich ist zurzeit geschlossen.