masterminderDas 3. Album in 3 Jahren beweist erneut die Fähigkeit zur Evolution und erweitert die stylistische Palette des Hamburgers einmal mehr um einige vorher nicht-gekannte Facetten. Während „FH3“ immer noch klar nach Faderhead klingt ist die gesamte Atmosphäre des Albums deutlich düsterer und viel weniger cluborientiert als noch beim Vorgänger – eine klare Abkehr von Songs wie „Coke For My Ass“, „Dirtygrrrls/ Dirtybois“ und „Mono Man“.

Auch textlich scheint die spaßige Leichtigkeit von „FH2“ einer größeren Ernsthaftigkeit, Emotionalität und Introspektion gewichen zu sein. Textzeilen die bis dato lustig waren klingen nun sarkastisch.

Weniger tanzen – mehr zuhören … das scheint die Marschrichtung von „FH3“ zu sein. Und während Monster-Tracks wie „TZDV“ sicherlich die Tanzflächen dieser Erde füllen werden, liegt der Focus dieses Albums definitiv auf den Stories und dem Songwriting. Etwas was die Musikwelt heute mehr denn je benötigt …

Faderhead – „FH3“

01: Electrosluts Extraordinaire (3:54)
02: Acquire The Fire (3:52)
03: Still Missing (3:23)
04: Another Dead Boy (3:20)
05: Let Me Go (6:33)
06: Fuck What You Heard (3:50)
07: Hammer of the Gods (3:42)
08: TZDV (4:06)
09: Here With You (4:30)
10: Zigzag Machinery (4:52)
11: Mr. Fetus (6:21)

Gesamtlänge: 48:30 Min.

www.faderhead.com

Zur Startseite

1
Kommentar

  1. Pete
    1
    14.8.2008 - 16:58 Uhr

    Nicht mein Geschmack.