Die musikalische Freizügigkeit von Emma Nylén alias Emmon ist schon erstaunlich! Präsentierte sie auf ihrem letzten Album „Closet Wanderings“ noch lupenreinen Elektropop, geht sie auf ihrem dritten Longplayer „Nomme“ einen Schritt weiter und bedient sich nach Belieben sämtlicher elektronischer Genres. Das Ergebnis ist auch dieses Mal wieder ein absolut brillantes Album!

Ob Pop, Dance oder Synthiepop, Emmon vermengt auf ihrem dritten Album diverse musikalische Genres zu einem mitreißenden Cocktail, bestehend aus elektronischen Beatgewittern, oszillierenden Synthesizern und mitreißenden Melodien. Garniert wird dieser Cocktail mit einer gewissen, wenn auch nicht immer präsenten, 80er Attitüde, wie man sie schon von den ersten beiden Alben kennt.

Mit ihrem Sound konnte Emma Nylén bereits in den vergangenen Jahren für Furore sorgen und erntete von sämtlichen Kritikern Lob. Schnell wurden auch Vergleiche mit Client und Ladytron gezogen – zugegeben, gewisse Parallelen sind durchaus nicht von der Hand zu weisen.

Nomme“ ist eine konsequente und absolut gelungene Weiterentwicklung von „Closet Wanderings“. Bereits der Opener „Basexpressen“ lässt keine Zweifel an der Experimentierfreudigkeit der schwedischen Musikerin. Treibende Dancesounds und ein catchiger Refrain treffen direkt ins Ziel. Mit „Distance“ folgt eine erstklassige Elektropopnummer, die ebenfalls einen wunderbar eingängigen Refrain besitzt.
Etwas melancholischer wird es hingegen mit dem leicht balladesken „Body Jar“ und „Black Light„.
Ganz großes Kino zelebriert Emmon dann allerdings bei „Slottet„, wo sie sich gänzlich von ihren bisherigen Songs löst und reinrassige Progressiv-Sounds abfeuert. Große Nummer!
Auch zum Ende des Platte zeigt sich die Schwedin von verschiedenen musikalischen Seiten. Da trifft schon mal ein zuckersüsser Synthiepop-Song wie „Hammerville Heights“ auf einen pulsierenden Clubkracher á la „All Yours„.

Das Fazit fällt, wie schon bei den Platten zuvor, auch in diesem Fall recht einfach: Kauftipp!

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Weitere Infos findet ihr unter www.emmon.se

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Kommentar

  1. ELEFOH
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    23.8.2011 - 15:38 Uhr

    Von den Bewegungen her erinnert sie mich an Robyn.