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Na, habt ihr euch langsam durch alle alten und neuen Remixe gehört und seid schon wieder hungrig nach „Neuem“ von unseren Lieblingen? Wenn es dabei auch mal etwas „Szenetypisches“ sein darf, liefert das Brüsseler Label Alfa Matrix mit seinem zweiten Doppel-Cover-Album einen satten Berg an Futter.

Um das hier genießen zu können, muss man folgende Voraussetzungen erfüllen:

1. Man muss Fan von Depeche Mode sein (aber das sind wir hier ja wohl alle).
2. Man muss Coverversionen seiner Götter positiv gegenüber stehen (klar, die Originale sind kaum zu toppen, aber eine Fremdinterpretation kann ja mal ganz spannend sein).
3. Man muss mit Musik á la Alfa Matrix etwas anfangen können (also Dark Electro, EBM, Industrial etc.).

Gerade Letzteres ist sicher wichtig, denn die 31 Tracks, die hier angeboten werden, bewegen sich zu großen Teilen in ebenjenen Grenzen, die das Labelroster vorgibt. Da sind dann schon mal ein paar stumpfe Grunznummern und platte Synthiedudeleien dabei – und vereinzelt fallen Künstler auch durch eher dürftige Leistungen am Mikrofon auf.

Wenn man diese erwartbaren Schwächen aber beiseite lässt, kann man durchaus eine Menge Spaß hiermit haben. Sei es mit gefühlvollem Synthiepop von Technoir („Sea Of Sin“) oder mit knackigem EBM von den Armageddon Dildos („Clean“) oder Leaether Strip („In Your Memory“ und „Nodisco“, Letzteres schon fast poppig für diese Band), um mal die bekanntesten Namen zu nennen. Außer Leaether Strip ist nur noch eine weitere Band mehr als einmal vertreten – und das sind Kant Kino, die gleich dreimal ran durften. Völlig zu Recht allerdings, denn ihre Fassungen von „Black Celebration“, „Nothing’s Impossible“ und „Behind The Wheel“ gehören sicherlich zu den Highlights des Samplers.

Ansonsten wird jeder seine eigenen Favoriten entdecken, hier noch ein paar Empfehlungen von uns: Unter Null mit „Everything Counts“ (verspielt), Schwarzblut mit „Little 15“ (niedlich), Krystal System mit „Master And Servant“ (eigenwillig).

Ein Sampler von und für Fans. Muss nicht jeder haben, bietet aber eine nette Abwechslung und dürfte Fans dieser Stilrichtungen begeistern.

Depeche Mode Tribute Vol. 2 Trailer by alfa-matrix

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www.alfa-matrix.com

 Addison
Addison heißt eigentlich Thomas Bästlein und schreibt seit Anfang 2007 für depechemode.de. Hauptberuflich arbeitet er im öffentlichen Dienst. Du kannst Thomas online bei Facebook treffen.

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Kommentare

  1. Brotherofnight
    34
    17.8.2011 - 0:33 Uhr

    So ein Mist, bin auch der Meinung, sie können kein Englisch, und DeMo-Feelings können auch nicht aufkommen, weils einfach so schräg ist, bei manchen Songs tuen einem die Ohren weh!

  2. Dave
    33
    16.8.2011 - 23:13 Uhr

    Was für ein Schrott, manche von den Gruppen können ja nicht mal richtig Englisch. Von Feeling zur Depeche Mode Musik auch keine Spur.

  3. Ga(ha)ndalf
    32
    14.8.2011 - 0:48 Uhr

    @ Playing Devotee: Ja – schön; mir gefällts. Aber dass man auf Halo auch prima Disco-Fox tanzen kann, ist mir erstmals beim Hören dieser Fassung aufgefallen (Gollum und ich sind mal eben probehalber durch´s Wohnzimmer geschooft). Und ob das nun wieder so gut ist, lass´ich mal dahingestellt.

  4. 13.8.2011 - 13:26 Uhr

    Ich hätte da aber vielleicht noch nen Mix der sich sehr gut anhört…
    Hugs to Naweed;)

    http://www.youtube.com/user/MultiDevotee?feature=mhum#p/f/8/nSGSQ_HWPpU

    PD