coverAdrian Hates öffnet sein ‚Tagebuch der Träume‘ erneut und offenbart uns mit „(if)“ dessen neuntes Kapitel. Seit 1994 lassen uns Diary of Dreams in regelmäßigen Abständen in ihr ganz persönliches (Musik-) Tagebuch lauschen. Auch dieses Mal verschmelzen Illustrationen und Musik wieder zu einem kleinen Kunstwerk, das seinen künstlerischen Höhepunkt in der limitierten Erstauflage findet.

Erschien der Vorgänger „Nekrolog 43“ in Buchform, kommt die limitierte Version von „(if)“ in einer schwarzen Box. In dieser befindet sich neben einem Poster, dem Album und einer Bonus CD noch ein 48-seitiges Booklet, das gespickt ist mit Illustrationen, Songtexten und diversen Fotos von der Band. Ein amtliches und durchaus sehr ansehnliches Drumherum, das die visuelle Seite der Band bestens inszeniert.

Doch auch musikalisch überraschen Diary of Dreams auf ihrem neuen Werk. War „Nekrolog 43“ von einer eher düsteren und sperrigen Soundcollage geprägt, findet man auf „(if)“ wesentlich schneller den Zugang zu den einzelnen Tracks. So verleihen Songs wie das mitreißende „Choir Hotel“ oder „King of Nowhere“ dem Album geradezu eine poppige Atmosphäre. Der typische Dark-Wave Sound von Diary of Dreams bleibt auf „(if)“ dennoch allgegenwärtig.

Songs wie „Wahn!Sinn„, „Odyssey Asylum“ und „the Wedding“ stehen dabei beispielhaft für den Sound des Silberlings. Über allen Songs schwebt Adrians prägnante Stimme, die dem Album den gewissen Tiefgang und ein Quäntchen Magie verleiht.

Abgerundet wird „(if)“ mit den wunderschönen, melancholischen Balladen „Requiem 4.21“ und „the Colors of Grey„, die für Gänsehaut sorgen.

Die mit „G(if)t“ betitelte Bonus CD enthält, vergleicht man diese mit denen vieler anderer Bands, durchweg hochwertiges Liedgut! Allen voran das extrem tanzbare und catchige „Regicide“ dürfte recht schnell seinen Weg in die einschlägigen Clubs finden. Auch „The Saint“ und „Momentum“ stehen den Songs auf dem Album in nichts nach und runden das positive Gesamtbild von „(if)“ ab.

Diary of Dreams setzen ihren musikalischen Weg auf „(if)“ konsequent fort und präsentieren eines ihrer ausgereiftesten Werke. Mitreißende Nummern wechseln sich mit fragilen Balladen ab und erzeugen ein emotionales Gesamtkunstwerk, das die Gradwanderung zwischen Sehnsucht und Hoffnung in mitreißender Art und Weise inszeniert. Kauftipp!

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www.diaryofdreams.de

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