conscience Seit mittlerweile 15 Jahren betreibt der Norddeutsche Rüdiger Illg sein elektronisches Projekt Conscience. Dem im vergangenen Jahr veröffentlichten Album „Superior Fish“ lässt er nun die umfangreiche „Blurred Fish EP“ folgen.

Diese beinhaltet zunächst einmal drei neue Stücke. Das tanzbare „I Can’t Get Away“ wartet gleich mit einem Gastvokalisten auf, Dan Söderqvist von Twice A Man. Beim melodischen „Going On“ singt der Macher wieder selbst, ebenso beim ruhigen, aber mit ein paar hübschen Flächensounds aufwartenden „Count The Seconds„.

Doch das ist längst nicht alles. Hier wurde geklotzt und nicht gekleckert. So folgen den neuen Songs noch sechs Remixe, eine Extended Version des ersten Tracks sowie fünf Remixe der Lieblingsstücke vom aktuellen Album. Dabei durften sich u.a. die Kollegen von Portash, Tanzend mit dem Mondschein und Schlachtwerk versuchen.

Musikalisch bewegen sich die Songs und auch die Remixe im gewohnten Rahmen. Es gibt halt Synthie-Pop mit festen Wurzeln in der Hochzeit des Genres und den 80ern. Stets steht die Melodie, die Suche nach dem klassischen Popsong im Vordergrund. Dabei werden sicherlich weder gesanglich, noch soundtechnisch internationale Bäume ausgerissen, aber für die Freunde dieser Art Musik ist bestimmt etwas geboten. Und für die Fans von Conscience bietet diese EP mit ihren neun Tracks auf über 45 Minuten Spielzeit einen nicht unerheblichen Mehrwert.

(Addison)

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www.conscience-music.de

 Addison
Addison heißt eigentlich Thomas Bästlein und schreibt seit Anfang 2007 für depechemode.de. Hauptberuflich arbeitet er im öffentlichen Dienst. Du kannst Thomas online bei Facebook treffen.

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Kommentare

  1. westroamer
    2
    11.1.2008 - 23:39 Uhr

    Für mich sowohl wegen der 3 neuen tracks und der im Vergleich zu anderen EP- oder Maxi-Veröffentlichungen absolut hörenswerten Remixe, die z.T. die Originale sogar noch übertreffen, die beste EP 2007 überhaupt, vielleicht sogar seit einigen Jahren. Aber man muss conscience halt schon mögen, was aber Liebhabern anspruchsvoller poppiger Elektronik mit Langzeitwirkung nicht allzu schwer fallen sollte.

  2. mareike
    1
    10.1.2008 - 23:48 Uhr

    eine super EP.
    ein hinweis fehlt in der rezi: die neuen sachen sind gitarrenlastiger geworden, ohne jedoch in rockmusik abzudriften.
    der eine Remixer heißt Tanzend mit dem Mondschein und nicht mit dem Teufel ;-)
    und was bitte sind „soundtechnisch internationale bäume“?
    der sound ist auf hohem niveau, wie immer.

    Anm. d. Autors: Die Gitarren sind nur in Spuren zu erkennen, daher kein Hinweis darauf. Vielen Dank aber für den Mondschein, da hat mich wohl der Teufel geritten. ;-)