Kapituliert haben Combichrist in den vergangenen Jahren mit Sicherheit nicht. Vielmehr hat die Band um Andy LaPlegua mit ihren treibenden Clubkrachern stets zum Angriff auf die Tanzflächen geblasen. Wummernde Bässe, gepaart mit treibenden Beats und aggressiven Shouts haben Combichrist jüngst sogar zur Vorband von Rammstein werden lassen. Auch wenn die Fans der Band eher auf krachende Saiten als auf hämmernde Bässe stehen, konnten Andy und Co. mit ihrem Sound durchaus erfolgreich punkten. Mit „Never Surrender“ senden Combichrist nun eine weitere, eindeutige Message: Niemals aufgeben!

Lässt man das vergangene Jahr von Combichrist ein wenig Revue passieren, wirkt es schon wie ein kleines Wunder, dass Andy LaPlegua trotz unzähliger Konzerte ein komplettes Album produzieren konnte. Und das dieser Output nicht unbedingt zimperlich werden dürfte, signalisiert uns der Bühnen-Rambo bereits mit seiner ersten Singleauskopplung. Zugegeben, „Never Surrender“ hat einige Rotationen benötigt um sich vollständig zu entfalten, was vorwiegend an dem doch recht sperrig wirkenden Refrain gelegen haben dürfte. Gab es bei früheren Singles zumindest noch einzelne Sätze als Chorus, die zudem verhältnismäßig melodiös eingesungen wurden, schmettert uns Andy hier ein extrem heftiges: „Never Surrender! Never Surrender! Never Surrender!“ entgegen.
Aus musikalischer Sicht bleiben sich Combichrist – zumindest auf der Single – auch im Jahr 2010 treu. Krachende Sounds, pumpende Beats und treibende Rhythmen bilden auch dieses Mal wieder das Grundgerüst des Songs und garantieren schon jetzt volle Tanzflächen.

Neben der Album Version gibt es auf der Single noch drei Mixes zu hören, die unter anderem von IAMX, Terence Fixmer und Andys altem Bandkollegen Sebastian Komor angefertigt wurden. So unterschiedlich die Produzenten, so unterschiedlich fallen auch die drei Mixes aus. Während Terence Fixmer dem Track seine typischen, monotonen tönenden Technosounds verpasst hat, liefert Sebastian Komor hier einen extrem brachialen Mix ab, der stark an die früheren Fear Factory erinnert. Abgerundet wird die Single mit einem Mix von IAMX, bei dem eine minimalistischere Instrumentierung deutlich im Vordergrund steht.

Never Surrender“ macht schon jetzt Bock auf mehr! Der Sound von Combichrist ist hier zwar deutlich härter und noch kompromissloser geworden, doch die Clubtauglichkeit ist nach wie vor geblieben. We’ll never surrender!

PS: Heute erscheint übrigens das dazugehörige Album „Making Monsters“. Bleibt abzuwarten, welche Monster Herr LaPlegua dieses Mal auf die tanzende Meute los lässt!

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