CoverPünktlich zu den anstehenden Sommer-Festivals meldet sich Andy LaPlegua lautstark mit Combichrist zurück. Nach dem überaus erfolgreichen letzten Silberling ‚What The Fuck Is Wrong With You People?‚ geht es auch auf der ‚Frost EP: Sent To Destroy‚ wieder hart zur Sache, so dass für ordentlich Nachschub gesorgt sein dürfte! Insgesamt drei neue Tracks und sechs zusätzliche Remixe von Szenegrößen wie Rotersand, Suicide Commando und Northborne warten darauf entdeckt zu werden.

Schon mit dem Opener und Namensgeber der EP, ‚Sent To Destroy‚, knüppeln Combichrist ein Mal mehr straighte, tanzbare Beats durch die Boxen, die durch die aggressiven Shouts von Andy abgerundet werden. Schon nach dem ersten Hören dürfte klar sein, dass ‚Sent To Destroy‚ die nächste Clubgranate aus dem Hause Combichrist ist!

Mit dem Instrumental ‚The Kill‚ geht es dann etwas langsamer aber nicht minder hart weiter. Bekannte, erdige Bassläufe treffen hier auf signifikante, teils verzerrte Melodiebögen, die ‚The Kill‘ schnell zu einem „Ohrwurm“ avancieren lassen.
Experimenteller zeigen sich Combichrist hingegen bei dem schwer vor sich hin groovenden ‚Prince Of E-Ville‚, das es bereits auf der aktuellen „Awake the Machines“ Samplerreihe im ‚Accessory Remix‘ zu hören gab. Das Original wirkt im Vergleich zum ‚Accessory Remix‘ etwas langsamer und lässt die Dynamik vermissen, die bei dem Remix reingebracht wurde, so dass hier der Remix insgesamt überzeugender klingt als das Original.

Apropos Remixes, hier gibt es wirklich einiges auf die Ohren! Zwar werden nur „Sent To Destroy“ und „Prince of E-Ville“ neu ‚beleuchtet‘, aber dafür gibt es einige interessante Versionen zu hören!
Den Auftakt machen Rotersand, die mit einem psychedelisch angehauchten Remix von ‚Sent To Destroy‘ ordentlich Dampf machen, dabei aber relativ dicht am Original bleiben.
Rockender und experimenteller wird es hingegen beim Northborne Remix, der neben neuen Sounds auch gleich noch einen genialen Rhythmus bekommen hat. Der mit Abstand durchgedrehteste Remix auf der EP!
Dicke kommt es dann auch bei dem Beitrag von Suicide Commando, der von dem für Johan van Roy typischen Sound geprägt ist. Das zweite Sahnestück bei den Remixen!

An „Prince Of E-Ville“ haben sich neben den Amerikanern von Babyland auch Accessory und Caustic versucht. Während Babyland mehr auf organische Sounds setzen und den Song in ein komplett neues Gewand stecken, sorgen Accessory für ordentlich Druck und Clubtauglichkeit! Caustic präsentieren zu guter Letzt dann noch eine Mischung aus den ersten beiden Remixen, die voll und ganz überzeugen kann.

Combichrist haben mit Frost EP: Sent To Destroy ihr nächstes Meisterwerk veröffentlicht, das neben zwei fetten Clubgranaten auch kongeniale Remixes bietet. Für Fans ein Pflichtkauf! Kauftipp!

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