client.jpgSpot an für die drei bezaubernden Damen aus England! Mit Heartland präsentieren uns Client ihr drittes Studioalbum, das zugleich auch die erste LP-Veröffentlichung auf dem deutschen Label Out Of Line markiert. Auch sonst hat sich einiges bei der Band getan. „Heartland“ ist das erste Album, bei dem Client E mitgewirkt hat und auch das Hinzuziehen von gleich zwei Produzenten stellt eine Neuerung dar. Schon die beiden Vorabsingles „Lights Go Out“ und „Drive“ zeigten eindrucksvoll, dass sich die Band weiterentwickelt hat und nach wie vor mitreißende Melodien erschaffen kann.

Stellte sich die Debüt-CD „Client“ durch seine analogen Synthies und den verspielten Melodien recht poppig dar, erhielt „City“ einen rockigeren Akzent verpasst ohne jedoch gänzlich den Bezug zum ersten Album zu verlieren.
Heartland bestreitet diesen Weg konsequent weiter und erreicht dank den Produzenten „Youth“ und „Stephen Hague“ (u.a. Pet Shop Boys!) eine neue Qualitätsstufe. Client klingen frischer, geradezu neu und unverbraucht. Waren die ersten Alben noch stark von elektronischen Klangmaschinen dominiert, wurden für Heartland sowohl Drums als auch Gitarren original eingespielt. Das Ergebnis ist ein wesentlich organischerer Sound.

Trotz all diesen Neuerungen haben Client hier einen Silberling ins Feld geworfen, der nach wie vor eingängige Songs bereithält. Das Spektrum reicht von poppigen Downbeat-Stücken wie dem grandiosen Heartland oder dem dunklen Someone to Hurt, bis hin zu der gitarrenlastigen Coverversion des ‚Adam And The Ants‘ Tracks Xerox Machine. Auch sonst bietet die neue CD mehr potentielle Singles als das letzte Album. Mit „Lights Go Out“ haben Client einen atemberaubenden Track als Single veröffentlicht und auch „Drive“ konnte als zweite Single dank seines nach New Order klingenden Gitarrenparts punkten.
Mit Monkey On My Back befindet sich eine weitere potentielle Single auf dem Album, die bereits letztes Jahr als Demoversion auf der Website der Band als „Rotherham Sessions“ als Download erhältlich war. Vergleicht man hier die Demo und das fertige Produkt wird schnell deutlich, welchen positiven und enorm wichtigen Beitrag Youth bei diesem Track geleistet hat. Vor allem die vielen verspielten Sounds kicken „Monkey On My Back“ nochmal richtig.
Koeln ist eine Hommage an die Kölner Client Fans, die seit dem Bestehen der Band regelmäßig auf den Konzerten in Deutschland und Europa anwesend sind. Als Pendant zum Track „Leipzig“ (befindet sich auf dem ersten Album) sollte man ihn somit nicht verstehen.
Mit Where has the Rock and Roll Gone gibt es nicht nur einen sehr organischen Track zu hören, bei dem die Elektronik etwas mehr zurückgenommen wird, sondern auch in den Lyrics noch ein „hey now, hey now“, das stark an „This Corrosion“ von den „Sisters Of Mercy“ erinnert.

Der Limited Edition liegt noch eine DVD bei, die beinahe alle Videos enthält die Client bisher veröffentlicht haben. Von „Rock and Roll Machine“ bis hin zum aktuellen Clip „Drive“ gibt es eine geniale, virtuelle Reise durch die bisherige Schaffensphase der Band. Einzig das Video zum Song „Client“ hat es nicht auf die DVD geschafft. CD und DVD kommen in einem liebevoll gestalteten Digipack mit Booklet. Die zusätzliche Ausgabe von zwei Euro ist in diesem Fall lohnenswert!

Client haben dieses Album als ihr bisher bestes Werk angepriesen. Sicherlich sollte man bei solchen Aussagen immer etwas skeptisch sein aber in diesem Fall trifft es voll und ganz zu! Client haben einen weiten Sprung nach vorne gemacht und eine CD veröffentlicht, die in keiner Sammlung fehlen sollte. Client schaffen es den Begriff „Pop“ mit diesem Album in einem gänzlich neuen Licht erscheinen zu lassen. Wer bereit ist sich auf diese Reise einzulassen wird restlos begeistert sein! Bleibt nur zu hoffen, dass Client diesmal mehr Aufmerksamkeit bekommen – verdient haben sie es!

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