Client "Drive1"Zu den drei Damen von Client muss man mittlerweile nicht mehr viele Worte verlieren. Entdeckt und gefördert von Andy -Fletch- Fletcher (Depeche Mode) konnten sie bereits mit ihrem Debüt „Client“ viele Elektro-Pop-Fans überzeugen. Mit ihrem zweiten Album „City“ wagte das damalige Duo den Schritt in Richtung (Pop-) Rock und arbeitete unter anderem mit der „Medienkoryphäe“ Peter Doherty zusammen. Mit Drive präsentieren uns Client A,B und E nun ihre zweite Vorabsingle zum kommenden Album „Heartland“ (VÖ:23.03.07). Im Gegensatz zur ersten Single kann man von „Drive“ gleich zwei Maxi-Cds mit unterschiedlichen Mixen und je einer speziellen B-Seite kaufen.

War die erste Single „Lights Go Out“ noch eine druckvolle und geradewegs clashige Nummer, die recht schnell ins Ohr ging, gestaltet sich „Drive“ bei dem ersten Hördurchlauf etwas schwieriger. Die Lyrics werden mit einer gewissen weiblichen Zurückhaltung dargeboten, so dass der Track trotz bombastischer Produktion weniger druckreich als „Lights Go Out“ erscheint. Erst nach der zweiten/dritten Rotation entfaltet er sein reizendes Potential in Form eines leicht retro angehauchten Refrains.

Client "Drive1"Auf „Drive“ gibt es mit „I’m lost, I’m lonely“ eine wunderbare, elektronische B-Seite die sehr stark an Produktionen á la Fairlight Children (Nebenprojekt von Stephan Groth – Apoptygma Berzerk) oder auch The Human League erinnert. Trotzdem klingt der Song irgendwie typisch Client und schafft es im Refrain sogar einen Bogen zum ersten Album zu spannen. Neben der B-Seite gibt es noch den sehr auf „House“ getrimmten Lexy&K-Paul rmx. Der Dobro Lovemix by boosta ist relativ schräg und kommt mit wenig Instrumentierungen aus und bildet hierdurch ein wunderbares Pendant zum Original. Der Thomas Gold Mix ist stark auf Club produziert und sorgt mit seinem knarrzigen Sound für angenehme Abwechslung.

client - drive2Auf „Drive²“ gibt es mit „6 in the morning (nik leman’s 3am def-disco Mix)“ eine weitere B-Seite, die jedoch weniger dynamisch ist als „I’m lost, I’m lonely“, was aber auch an dem recht experiementellen und dennoch höchst interessant Mix liegen dürfte. Der Venus Mix by boosta und der Eyer & Namito rmx“ sind ähnlich der ersten Mixe auch für die Clubs zugeschneidert, wobei das Augenmerk hier wohl eher auf Diskotheken im Bereich der House-Musik liegt. Gänzlich anders ist lediglich der minimalistisch-experimentelle „Housemeister b-b-b-backstreet Mix“.

Insgesamt liefern Client mit „Drive“ eine gute zweite Single ab, die aber insgesamt etwas hinter „Lights Go Out“ zurückbleibt. Dennoch können alle die sich „Lights Go Out“ oder auch frühere Werke der Band gekauft haben hier bedenkenlos zugreifen!

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