Wirklich ruhig war es um Chris Pohl in den letzten Jahren nie. Mit einer verlässlichen Regelmäßigkeit, die man so nicht immer bei anderen Künstlern vorfindet, meldete er sich in den vergangenen Jahren mit Blutengel oder auch Terminal Choice zurück. Als Vorgeschmack auf das am 18.02.2011 erscheinende Blutengel Album „Tränenherz“ gibt es mit „Reich mir die Hand“ nun das nächste Werk des umtriebigen Berliners.

Als Dieter Bohlen der schwarzen Szene betitelt, beweist Chris Pohl auch dieses Mal wieder, dass er, genauso wie der Herr einer semiintellektuellen Castingshow, ein Händchen für leichte und überaus eingängige Melodien besitzt. Entsprechend luftig fällt auch „Reich mir die Hand“ aus. Der Spagat zwischen Pop und Goth gelingt Blutengel auch dieses Mal wieder, was den Trägern von Patchouli und Klimperhosen sicherlich besonders gefallen dürfte.
Blutengel bleiben sich auf der Single treu und servieren einen überzeugenden Ohrwurm, der sich nahtlos in die bisherige Diskografie einreiht, aber im Gegensatz zu anderen Bands das qualitative Niveau seiner Vorgänger locker hält.

Bei den Remixes kann sich der ‚Fire-Eater Remix‘ schnell als der druckvollere und abwechslungsreichere Mix etablieren. In Gänze erinnert er dabei an einen 12“ Mix, wie man ihn noch in den 80ern bekommen hat. Abgerundet wird die Single mit der exklusiven B-Seite „Insomnia„. Die Leichtigkeit von „Reich mir die Hand“ weicht hier einem clublastigeren Soundsetup, das Blutengel von einer etwas raueren aber nicht minder catchigen Seite zeigt.

Summa summarum ist „Reich mir die Hand“ eine typische Blutengel Single geworden – sauber produziert, eingängige Melodie und das gewisse Quäntchen Darkness.

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www.blutengel.de

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